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Medienschau : Portugals Opposition blockiert Sparpläne der Regierung

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Syngenta: Stabiler Gewinn und Aktienrückkäufe, Suzuki verdreifacht Quartalsgewinn, Volvo weitet den Verlust aus, Enel steigert Gewinn deutlich, WSJ: Air Products will Airgas kaufen, WSJ: Börsengang von amerikanischer Telekom-Tochter erwogen, SMT Scharf: Umsatz steigt, Nettogewinn fällt, Wolford - positiver Ergebnisausblick, Pfleiderer platziert Kapitalerhöhung, Roth & Rau übernimmt OTB Solar, Continental mit mehr Gewicht im MDax, Japan: Frühindikatoren gestiegen - Währungsreserven mit chinesischen Ausmaßen

          8 Min.

          Unternehmen

          Syngenta überrascht mit stabilem Gewinn und Aktienrückkäufen

          Der weltgrößte Agrarchemiekonzern Syngenta hat 2009 aufgrund von Preiserhöhungen und weiterem Wachstum im Saatgutgeschäft einen nahezu unveränderten Gewinn ausgewiesen und damit die Erwartungen übertroffen. Außerdem will der Konzern den Aktionären insgesamt rund 750 Millionen Dollar mittels einer unveränderten Dividende in Höhe von sechs Franken und Aktienrückkäufen ausschütten. Der Reingwinn fiel um ein Prozent auf 1,371 Milliarden Dollar (eine Milliarde Euro), hieß es in einer Mitteilung vom Freitag. Damit lag Syngenta über den Schätzungen der Analysten. Diese waren im Durchschnitt von einem Reingewinn von 1,324 Milliarden Dollar ausgegangen. Der Umsatz des Bayer-Konkurrenten fiel um fünf Prozent auf 10,99 Milliarden Dollar. Im Hauptgeschäft mit Pflanzenschutzmitteln sanken die Verkäufe um acht Prozent, während diese im Saatgutgeschäft um fünf Prozent anzogen. Für 2010 gibt sich Syngenta aufgrund eines verbesserten Umfelds in den Schwellenländern optimistisch. Schon ab dem zweiten Quartal sei mit einer Steigerung der Absatzmengen zu rechnen. Niedrigere Rohstoffkosten sowie günstige Währungseffekte sollten zu einem höheren Gewinn je Aktie führen, hieß es weiter. (Reuters)

          Suzuki verdreifacht dank Verkäufen in Indien Quartalsgewinn

          Der japanische Kleinwagenbauer Suzuki hat dank steigender Verkäufe in Indien seinen Betriebsgewinn verdreifacht. Das operative Ergebnis sei auf umgerechnet 143 Millionen Euro (17,99 Milliarden Yen) gestiegen nach etwa 47 Millionen Euro vor einem Jahr, teilte der Partner von Volkswagen am Freitag mit. Analysten hatten im Schnitt mit einem etwas höheren Ergebnis gerechnet. Für das im März endende Geschäftsjahr hob der viertgrößte Autokonzern Japans seine Prognose fürs operative Ergebnis auf 399 Millionen Euro an. Bisher hatte Suzuki 319 Millionen Euro prognostiziert. Suzuki ist bekannt für seine Modelle Swift und Alto. Der Konzern profitiert ebenso wie sein südkoreanischer Konkurrent Hyundai vom weltweiten Trend zu kleineren, umweltfreundlichen Autos. Europas größter Autohersteller Volkswagen hatte im Dezember im Rahmen einer strategischen Partnerschaft 19,9 Prozent an Suzuki erworben. (Reuters)

          Volvo weitet den Verlust aus

          Der schwedische Lkw-Hersteller Volvo hat wegen Restrukturierungskosten und Abschreibungen in Höhe von 138 Millionen Euro seinen Verlust ausgeweitet. Im vierten Quartal sei der operative Fehlbetrag auf umgerechnet 226 Millionen Euro gestiegen (2,3 Milliarden Schwedische Kronen), teilte der zweitgrößte Lkw-Bauer der Welt am Freitag mit. Analysten hatten im Schnitt lediglich mit einem operativen Verlust von 51,2 Millionen Euro gerechnet. Im Vorjahreszeitraum hatte das Minus 98 Millionen Euro betragen. Volvo rechnet mit einer Erholung auf seinen Hauptmärkten. So prognostizierte der Daimler-, Scania- und MAN-Konkurrent für 2010 ein Wachstum von zehn Prozent auf dem europäischen Lkw-Markt. (Reuters)

          Enel steigert Gewinn deutlich

          Der italienische Versorger Enel hat im vergangenen Jahr dank seiner spanischen Tochter Endesa überraschend gute Geschäfte gemacht. Trotz der ungünstigen Marktbedingungen sei der bereinigte Betriebsgewinn (Ebitda) 2009 um 11,9 Prozent auf rund 16 Milliarden Euro gestiegen, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Enel übertraf damit die Erwartungen der Analysten, die mit 15,6 Milliarden Euro gerechnet hatten. Die Schulden des Konzerns, der wegen der Übernahme von Endesa so deutlich in der Kreide steht wie kein anderer europäischer Versorger, beliefen sich Ende 2009 auf 51 Milliarden Euro. In diesem Jahr will Enel den Betrag auf 45 Milliarden Euro reduzieren. (Reuters)

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