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Medienschau : Portugal bittet um Finanzhilfe

  • Aktualisiert am

Gewinneinbruch bei Samsung, Gerresheimer wächst leicht, Dell investiert in Datenzentren und Produktentwicklung, Gewinnwarnung von Leighton erwartet, Bank von Japan bietet Banken Notkredite, Brasilien stemmt sich stärker gegen Real-Aufwertung, Spaniens Regierung senkt Wachstumsprognosen für 2012 und 2013

          Unternehmensnachrichten

          Schwaches Flachbildschirm-Geschäft bringt Samsung Gewinneinbruch

          Der weltweit größte Speicherchip- und Fachbildschirm-Hersteller Samsung Electronics hat im abgelaufenen Quartal die schwache Nachfrage nach TV-Geräten zu spüren bekommen. Der operative Gewinn lag mit umgerechnet 1,9 Milliarden Euro so niedrig wie sei fast zwei Jahren nicht mehr. Das seien 34 Prozent weniger als vor Jahresfrist und vier Prozent weniger als im Vorquartal, teilte der südkoreanische Konzern am Donnerstag unter Berufung auf vorläufige Zahlen mit. Ein Grund für den Rückgang sind niedrigere Preise für Flachbildschirme. Analysten gehen davon aus, dass sich das Ergebnis im angelaufenen Quartal wieder erholen wird. Wegen des Erdbebens in Japan dürften die Chippreise wieder anziehen, sagte Lee Seung-Woo von Shinyoung Securities voraus. Samsung könnte von Produktionsproblemen von japanischen Halbleiter-Konkurrenten wie Toshiba profitieren. Nachteilig könnten sich für den koreanischen Konzern allerdings Verzögerungen in der Fertigung von Flachbildschirm-Fernsehern bei Sony auswirken. Der japanische Konzern ist der wichtigste Kunde von Samsung. An der Börse in Seoul drehte die Samsung-Aktie ins Minus, nachdem sie im frühen Handel noch 0,7 Prozent höher tendiert hatte. (Reuters)

          Gerresheimer wächst leicht

          Der Hersteller von Spezialverpackungen und Medizintechnik Gerresheimer hat Umsatz und Gewinn im ersten Quartal 2010/11 (Ende Februar) deutlich gesteigert. Die Erlöse seien um 5,2 Prozent auf 236,6 Millionen Euro gestiegen, teilte das MDax-Unternehmen am Donnerstag mit. Der Gewinn belief sich unterm Strich auf 7,1 Millionen Euro nach 2,4 Millionen im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis je Aktie verbesserte sich deutlich um 14 Cent auf 0,20 Euro. Gleichzeitig hat Gerresheimer das bereinigte operative Ergebnis vor Abschreibungen (Ebitda) auf 41,8 Millionen Euro gesteigert - nach 38,3 Millionen vor einem Jahr. Damit übertraf das Unternehmen die Prognosen der sechs von der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX befragten Experten, die 41,1 Millionen Euro erwartet hatten. Die bereinigte Ebitda-Marge lag mit 17,7 Prozent nur geringfügig über den Erwartungen (17,6 Prozent). Vor einem Jahr hatte das Unternehmen noch eine bereinigte Ebitda-Marge von 17,0 Prozent gemeldet. Der Ausblick für diese Bilanzgröße wurde bekräftigt. Gerresheimer will 2011 eine bereinigte Ebitda-Marge von rund 20 Prozent erreichen. Das nominale Umsatzwachstum werde voraussichtlich bei sieben bis acht Prozent liegen. Das entspreche einem Umsatzwachstum zu konstanten Wechselkursen von sechs bis sieben Prozent, hieß es. Die Nettofinanzschulden wurden im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 84,4 Millionen auf 318,2 Millionen Euro gesenkt. (dpa-AFX)

          Dell investiert in Datenzentren und Produktentwicklung

          Der Computerkonzern Dell will im laufenden Geschäftsjahr weltweit 1 Milliarden Dollar in den Bau neuer Cloud-Datenzentren und die Produktentwicklung investieren. Der amerikanische Konzern will sein Geschäft außerhalb von PC-Hardware erweitern und reagiert damit auf den wachsenden Konkurrenzdruck im Kerngeschäft, beispielsweise durch die taiwanesische Acer Inc und die steigende Beliebtheit des Apple-iPads. Die Mittel würden für „viele“ Datenzentren sowie den Bau und die Einstellung von Mitarbeitern in 22 neuen „Solution-Centern“ reichen, sagte Paul Bell, Präsident des Dell-Geschäftsbereichs Public & Large Enterprise, am Donnerstag in Chinas Hauptstadt Beijing. Zwölf der Solution-Center, in denen Kunden Trainingsangebote wahr nehmen können, sollen noch in diesem Jahr fertiggestellt werden, so Bell. Das Geschäftsjahr hat laut Unternehmensangaben am 29. Januar begonnen. (Dow Jones Newswires)

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