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Medienschau : Porsche-Vostand ist an Investor dran

  • Aktualisiert am

Sony Ericsson braucht 100 Millionen Euro, Arcandor lehnt eine Fusion von Karstadt und Kaufhof ab, Abschreibungen drücken den Vodafone-Gewinn. Die Bafin sieht durch ihre erzwungene Mitarbeit am HRE-Untersuchungsausschuss die Banken-Überwachung lahmgelegt.

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          Unternehmen

          Abschreibungen drücken Vodafone-Gewinn

          Hohe Abschreibungen haben den Gewinn des weltgrößten Mobilfunkanbieters Vodafone Group im abgelaufenen Jahr geschmälert. Operativ verdienten die Briten 5,9 Milliarden Pfund (6,6 Milliarden Euro), wie das Unternehmen am Dienstagmorgen mitteilte. Dabei hatte Vodafone genau so viel - nämlich 5,9 Milliarden Pfund - in Spanien, der Türkei und Ghana abgeschrieben.

          Für das kommende Jahr kündigte Vodafone an, sein Sparprogramm beschleunigen zu wollen. So sollen bereits 2010 mehr als 65 Prozent der angepeilten eine Milliarde Pfund an Kosteneinsparungen erreicht sein. Der operative Gewinn soll im kommenden Geschäftsjahr zwischen 11 und 11,8 Milliarden Pfund liegen. Zu den Umsätzen gab Vodafone keinen Ausblick. Die bestehenden Trends in einem angespannten Umfeld dürften sich fortsetzen, hieß es lediglich. (dpa-AFX)

          Porsche-Vostand ist an Investor dran

          Der hoch verschuldete Sportwagenbauer Porsche wirbt bei Investoren für einen Einstieg bei dem Unternehmen. Ein Unternehmenssprecher bestätigte am Dienstag der Nachrichtenagentur AP Informationen der „Stuttgarter Nachrichten“, wonach Vorstandschef Wendelin Wiedeking intensive Gespräche mit einem potentiellen Investor führt.

          Auf die Frage, wie hoch die Erfolgswahrscheinlichkeit sei, sagte der Sprecher der Zeitung: „Es sieht gut aus.“ Viel mehr könne er nicht sagen. Bis auf einen Eigentümer aus dem Familienclan seien alle anderen für eine solche Lösung, betonte der Sprecher.

          Über einen Investor aus dem arabischen Raum war in den letzten Wochen immer wieder spekuliert worden. Weil mehrere Wege offenstehen, könnten sich die angeblichen Verhandlungen noch eine Weile hinziehen, berichtete das Blatt weiter.

          Ein potentieller Investor könnte sich über eine Porsche-Kapitalerhöhung direkt an dem Unternehmen beteiligen. Er könnte dem Sportwagenbauer auch VW-Aktien beziehungsweise VW-Optionen abnehmen. Damit könnte Porsche neues Kapital zur Refinanzierung erhalten. (AP)

          Sonova-Phonak steigert Gewinn und Umsatz

          Der Schweizer Hörgerätekonzern Sonova hat im zu Ende gegangenen Geschäftsjahr 2008/2009 sowohl Gewinn als auch Umsatz gesteigert. Der Gewinn nach Steuern der ehemaligen Phonak stieg im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode um 6,9 Prozent auf 284,1 Millionen Franken (188 Millionen Euro), wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Der Umsatz stieg von rund 1,204 Milliarden auf ein neues Rekordhoch von knapp 1,25 Milliarden Franken. Das Umsatzwachstum betrug dabei in Lokalwährungen 7,8 Prozent. (AP)

          Sony Ericsson braucht 100 Millionen Euro

          Der weltweit viertgrößte Handy-Hersteller Sony Ericsson braucht nach Angaben seiner japanischen Mutter eine Finanzspritze über 100 Millionen Euro. Sony werde gemeinsam mit dem schwedischen Partner Ericsson entscheiden, wie das Kapital beschafft werden solle, sagte eine Konzernsprecherin am Dienstag in Tokio. Sonys Finanzchef Nobuyuki Oneda hatte einen Finanzbedarf bereits in der vergangenen Woche angemeldet. Es sei noch offen, ob er durch Kredite oder einen Zuschuss der Eltern-Unternehmen gedeckt werde, sagte er. Das japanisch-schwedische Gemeinschaftsunternehmen hatte im ersten Quartal wegen einer schleppenden Nachfrage einen hohen Verlust verbucht und daraufhin umfangreiche Stellenkürzungen angekündigt. (Reuters)

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