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Medienschau : Porsche-Vostand ist an Investor dran

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Arcandor lehnt Karstadt-Kaufhof-Fusion ab

Die Diskussion um eine Fusion der konkurrierenden deutschen Kaufhausketten Karstadt und Kaufhof geht weiter. Der Chef des Arcandor-Konzerns, Karl-Gerhard Eick, lehnt eine Fusion der Tochter Karstadt mit der Metro-Tochter Kaufhof ab: „Der Vorschlag von Metro scheint mir derzeit eher ein taktisches Manöver und Störfeuer auf der politischen Bühne zu sein“, sagte Eick der „Süddeutschen Zeitung“ (Dienstag). Er beharrt weiter auf Staatshilfen für sein Unternehmen. Andernfalls stünde Arcandor vor der Pleite.

ine Fusion würde Karstadt und Arcandor im Moment nicht weiterhelfen, sagte Eick. Staatsbürgschaften seien unverzichtbar. Sein Rettungskonzept sieht neben Bürgschaften Zugeständnisse von Lieferanten und Vermietern der Warenhäuser vor. Auch die Aktionäre müssten Geld nachschießen.

Die Kaufhof-Mutter Metro signalisierte am Montag Verhandlungsbereitschaft in Hinblick auf Karstadt. Konzernchef Eckhard Cordes habe sich mit einem Brief bereits an Bundeswirtschaftsminister Karl- Theodor zu Guttenberg gewandt. Es gehe darum, das Warenhaussegment in Deutschland zukunftsfest zu machen und Arbeitsplätze zu sichern. (dpa-AFX)

Lafarge holt eine Milliarde am Kapitalmarkt

Der weltgrößte Baustoffkonzern Lafarge hat eine Anleihe über eine Milliarde Euro mit einem Coupon von 7,625 Prozent platziert. Die Laufzeit betrage fünf Jahre, teilte Lafarge SA am Montag in Paris mit. Der Konzern mit 84.000 Mitarbeitern in 79 Ländern kam 2008 auf 19 Milliarden Euro Umsatz. (dpa-AFX)

Bankenaufsicht sieht Kontrolle gefährdet

Die Finanzaufsicht Bafin will einem Zeitungsbericht zufolge wegen des HRE-Untersuchungsausschusses die Banken-Überwachung einschränken. Die Arbeit des Bundestagsausschusses lege nach Ansicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die nationale Bankenaufsicht fast vollständig lahm, berichtet das „Handelsblatt“ (Dienstag) und beruft sich dabei auf ein Schreiben der Bonner Behörde an das Bundesfinanzministerium. Das Ministerium wollte sich am Montag auf Anfrage nicht dazu äußern.

In den kommenden Wochen und Monaten werde man „in einer für die deutsche Kreditwirtschaft äußerst schwierigen Zeit die Aufsicht in etlichen Bereichen fast vollständig einstellen, um den berechtigten Anforderungen des Untersuchungsausschusses fristgerecht nachzukommen“, zitiert die Zeitung aus dem Schreiben. Die Bafin sei zur Vorlage von umfangreichen Unterlagen an das Finanzministerium verpflichtet. Das habe zur Folge, „dass die laufende Arbeit in manchen Bereichen bereits heute eingestellt ist und in den restlichen nur noch sehr eingeschränkt ausgeübt wird“. (dpa-AFX)

American Express streicht weitere 4.000 Stellen

Das amerikanische Kreditkartenunternehmen American Express streicht weitere 4.000 Arbeitsplätze. Die Maßnahme sei Teil eines Programms zur Einsparung von weiteren 800 Millionen Dollar (590 Millionen Euro) bis zum Jahresende, teilte der Konzern am Montag in New York mit. Von den Entlassungen sind etwa 6 Prozent der Gesamtbelegschaft weltweit betroffen. Viele der betroffenen Mitarbeiter seien in den vergangenen Tagen informiert worden, die übrigen würden in den kommenden Wochen folgen, sagte Unternehmenssprecherin Joanna Lambert.(AP)

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