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Medienschau : Porsche informiert über VW-Übernahme

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Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

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          Unternehmen

          Porsche-Chef Wiedeking legt Jahreszahlen vor

          Der Vorstandsvorsitzende von Porsche Wendelin Wiedeking will bei der Bilanzpressekonferenz an diesem Mittwoch über den weiteren Fahrplan bei der Übernahme von VW und die Aussichten des Sportwagenbauers für das laufende Jahr informieren. Die Stuttgarter halten 42,6 Prozent der Stammaktien von Europas größtem Autobauer und zusätzlich etwas weniger als 31,5 Prozent in Form von Optionen zur Kurssicherung. Ob Porsche seine Anteile wie ursprünglich geplant noch in diesem Jahr auf mehr als 50 Prozent aufstockt, gilt aber noch als unklar.

          Ende Oktober war der Kurs der VW-Stammaktien zeitweise über die Marke von 1000 Euro hinaus geschossen. Der Autobauer hatte damit einen Marktwert von rund 300 Milliarden Euro und wurde kurzzeitig zur teuersten Aktiengesellschaften der Welt. Zu Börsenschluss am Freitag lag das Papier bei 365 Euro - auch das ist gemessen noch immer ein relativ hoher Wert.

          Ob Wiedeking konkrete Ziele für den Geschäftsverlauf in den nächsten Monaten ausgibt, ist wegen der Absatzkrise in der Branche offen. Porsche hatte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2007/2008 (31. Juli) zwar durch die Beteiligung an VW den mit Abstand höchsten Gewinn in der Unternehmensgeschichte erzielt. Doch die Krise in der Autoindustrie geht auch an dem Sportwagenbauer nicht spurlos vorbei. Der Absatz des Vorjahres von 98.652 Fahrzeugen werde voraussichtlich nicht erreicht, hatte Porsche vor einigen Tagen mitgeteilt. (dpa-AFX)

          Goldman bricht Gespräche mit Panasonic ab

          Die amerikanische Bank Goldman Sachs hat die Gespräche über den Verkauf ihrer Sanyo Electric-Anteile an den japanischen Panasonic-Konzern vorerst abgebrochen. Der Grund dafür sei das zu niedrige Angebot von Panasonic für das Aktienpaket, teilte eine Goldman-Sachs-Sprecherin am Mittwochmorgen mit. Es liege nun an Panasonic, eine bessere Offerte vorzulegen. Unternehmens- und Finanzkreisen zufolge hat der Elektronikriese 120 Yen pro Sanyo-Aktie geboten. Einem Medienbericht zufolge strebt Goldman für seine Anteile allerdings einen Verkaufspreis von 250 Yen an. Die Aktien beider Unternehmen gaben an der Börse in Tokio nach dem Abbruch der Gespräche knapp 4 Prozent ab.

          Panasonic schmiedet mit dem Sanyo-Kauf an einem Branchenriesen und führt derzeit Gespräche mit den drei wichtigsten Aktionären: den Finanzhäusern Daiwa, Sumitomo Mitsui und eben Goldman Sachs. Die Fusion wäre eine der wenigen direkten Übernahmen in der japanischen Elektronikbranche. Panasonic würde damit beim Umsatz an Branchenführer Hitachi vorbeiziehen und zum größten Elektronikkonzern der Technologie-Exportmacht aufsteigen. (Reuters)

          Dell bietet Null-Prozent-Finanzierung an

          Der Computerhersteller Dell will seinen Absatz mit amerikanischen Geschäftskunden durch Null-Prozent-Finanzierungen und Preissenkungen bei einigen Produkten in Schwung halten. Das Unternehmen teilte am Dienstag in San Francisco mit, die meisten Großunternehmen und institutionellen Kunden könnten das Finanzierungsangebot in Anspruch nehmen. Auch ausgewählte kleinere Unternehmen kämen infrage. Preissenkungen seien bei einigen Laptop-Modellen sowie bei Servern geplant. Vor kurzem hatten auch die Software-Hersteller Microsoft und SAP Null-Prozent-Finanzierungsangebote angekündigt. (Reuters)

          Rio Tinto zeigt sich zuversichtlich

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