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Medienschau : Plant Conti einen Milliardenkauf zur Schaeffler-Abwehr?

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Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

HCI Capital muss Prognose senkenKreise - UPS in Gesprächen zum Kauf von TNTDyckerhoff steigert Halbjahresgewinn deutlichQSC hebt Jahresprognose anDeutlicher Gewinnrückgang bei Nobel BiocarePfleiderer senkt Umsatzprognose für 2008Fannie Mae auch im 2. Quartal mit MilliardenverlustGroßhandelspreise steigen so stark wie seit 1981 nicht mehrStärkster Großhandelspreis-Anstieg in China seit zwölf JahrenChinas Handelsüberschuss im Juli bei 25,3 Milliarden DollarKonflikt in Georgien lässt Ölpreis wieder steigenSpaniens Wirtschaftswachstum verlangsamt

          9 Min.

          Unternehmen

          Medien- Conti plant Milliardenkauf zur Schaeffler-Abwehr

          Der Autozulieferer Continental plant Zeitungsberichten zufolge den Kauf eines Konkurrenten, um sich gegen die drohende Übernahme durch die Schaeffler-Gruppe zu wehren. Conti erwäge den Kauf eines Autozulieferers und sei dazu in konkreten Gesprächen mit mehreren internationalen Rivalen, berichtete die Zeitung „Financial Times“ am Samstag unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen. Die „Hannoversche Allgemeine“ berichtete, Vorstandschef Manfred Wennemer wolle dem Aufsichtsrat am Mittwoch die mehr als drei Milliarden Euro teure Übernahme eines Zulieferers vorschlagen. Ein Continental-Sprecher wollte sich dazu nicht äußern. Im Umfeld des Konzerns wurden die Berichte am Samstag aber ausdrücklich nicht bestätigt. Finanziert würde eine solche Milliardenübernahme wohl durch eine Kapitalerhöhung, berichtete die britische Zeitung. Das hätte für Conti den Vorteil, dass sich der bereits erworbene Anteil von Schaeffler wieder verwässern würde. Schaeffler hält acht Prozent und kann sich über Derivategeschäfte weitere 28 Prozent beschaffen- und hätte damit bei Hauptversammlungen wohl faktisch die Mehrheit. Die „Hannoversche Allgemeine“ berichtete dagegen, mit der geplanten Übernahme wolle Conti als Übernahmeziel unattraktiver werden und seinen Schuldenberg anwachsen lassen. Ob eine solche „Giftpillen“-Strategie im Aufsichtsrat eine Mehrheit finde, sei aber unsicher.

          Erwin Wörle, Arbeitnehmervertreter im Conti-Aufsichtsrat, sieht eine Übernahme durch Schaeffler weniger kritisch als das Conti-Management um Vorstandschef Wennemer: „Im Umgang mit Gewerkschaften sind Wennemer und (Schaeffler-Chef Jürgen) Geißinger wie Zwillinge“, sagte Wörle der „Automobilwoche“. „Mehr Sicherheit gibt es für die Arbeitnehmer auch bei Herrn Wennemer nicht“. Dem „Tagesspiegel am Sonntag“ sagte der Arbeitnehmervertreter, Aufsichtsratschef Hubertus von Grünberg sehe den Schaeffler-Plan offenbar auch nicht negativ: „Wenn er dagegen wäre, dann hätte er sich schon geäußert.“ Am Ende werde der AR-Chef wohl den Ausschlag geben. Niedersachsens IG-Metall-Chef Hartmut Meine, der ebenfalls zum Conti-Aufsichtsrat gehört, forderte am Sonntag für den Fall einer Übernahme einklagbare Garantien zu Unternehmensstruktur, Arbeitsplätzen und Tarifverträgen. Den Einstieg eines Finanzinvestors lehne er ab.

          Im Abwehrkampf gegen das über elf Milliarden Euro schwere Übernahmeangebot des fränkischen Wälzlagerherstellers Schaeffler hat Conti zuletzt finanzstarke Banken als Berater auf seine Seite gezogen, um Schaefflers Finanzierungsmöglichkeiten einzuengen. Zwar hat sich die nicht börsennotierte Schaeffler-Gruppe die Finanzierung des Kaufangebots und die Übernahme von Conti-Schulden bereits gesichert. Conti will es Schaeffler allerdings schwermachen, zusätzliche Kredite zu erhalten - etwa für eine Aufstockung der Offerte. Schaeffler könnte Probleme bei der Suche nach Banken bekommen, die Teile des 16 Milliarden Euro schweren Kredits übernehmen. Wenn aber der Weiterverkauf - die Syndizierung - nicht klappt, müssten die finanzierenden Banken die Risiken in ihre eigenen Bücher nehmen. Dann wären sie wohl kaum zu weiteren Krediten bereit.

          Daneben sucht Conti - wie in solchen Fällen üblich - einen konkurrierenden Investor, um eine Übernahme durch Schaeffler zu erschweren. Kreisen zufolge sind große Finanzinvestoren wie KKR, Blackstone und Permira an der Rolle eines „Weißen Ritters“ aber ebenso wenig interessiert wie der japanische Reifenhersteller Bridgestone. Das „Handelsblatt“ berichtete am Samstag vorab, auch mit dem amerikanische Investor Bain Capital spreche Conti. Der kleinere koreanische Reifenhersteller Hankook erklärte, an Gerüchten, wonach er als strategischer Investor infrage komme, sei „nichts dran“. (Reuters)

          HCI Capital muss wegen Wertberichtigung Prognose senken

          Der Fondsanbieter HCI Capital muss wegen einer Wertberichtigung seine Prognose für das laufende Jahr deutlich senken. Statt eines Jahresüberschusses von 33 Millionen Euro nach Steuern rechnet das SDax-Unternehmen nun mit einem „ausgeglichenen Jahresergebnis nach Steuern“. Im Halbjahr sei ein Verlust nach Steuern von rund 18,5 Millionen Euro angefallen. Für das platzierte Eigenkapital geht HCI Capital unverändert von einem Platzierungsvolumen von 880 Millionen Euro aus. Grund für die Reduzierung der Ergebnisprognose sei im Wesentlichen eine „erhebliche Wertberichtigung“ der Beteiligung der HCI Real Estate Finance I GmbH & Co. KG an der NY Credit Operating Partnership LP, hieß es von HCI. Die NY Credit Operating Partnership LP halte ein Portfolio gewerblicher Immobilienkredite in den Vereinigten Staaten und hat im zweiten Quartal 2008 außerplanmäßig ein negatives Ergebnis erzielt. Eine nach IAS 39 veranlasste Wertüberprüfung der Beteiligung an der NY Credit Operating Partnership LP führe zu einer Wertberichtigung von 24,8 Millionen Euro, die sich zum 30. Juni 2008 im konsolidierten Halbjahresabschluss der HCI Capital AG in voller Höhe auswirke, teilte das Unternehmen am Freitagabend weiter mit. Ralf Friedrichs, Vorstandsvorsitzender der HCI Capital, sagte: „Die Wertberichtigung der Beteiligung an dem Kreditportfolio ist aus Sicht des Vorstands und des Aufsichtsrates eine schmerzhafte, aber notwendige Bereinigung. Wir sind davon überzeugt, dass uns dieser Schritt und das starke operative Geschäft in die Lage versetzt, in den kommenden Jahren wieder die volle Ertragsstärke der HCI Gruppe zum Tragen zu bringen“. Die HCI Gruppe habe für das ersten Halbjahr 2008 im operativen Geschäft eine „starke Platzierungsleistung“ gezeigt, so das Unternehmen weiter. Das platzierte Eigenkapital sei mit einem Volumen von 340,5 Millionen Euro um 15 Prozent gesteigert worden. Die HCI Capital will ihren Halbjahresfinanzbericht 2008 wie geplant am 13. August 2008 veröffentlichen. Die HCI Gruppe wurde 1985 gegründet und konzipiert geschlossene Fonds und strukturierte Kapitalanlagen in den Bereichen Schiffe, Immobilien, Private Equity Dachfonds, Zweitmarkt-lebensversicherungen sowie Aufbaupläne. HCI Capital AG ist seit Oktober 2005 börsennotiert. Seit dem 19. Dezember 2005 ist die Aktie der HCI im SDax gelistet. Die Aktie notierte vor der Handelsaussetzung am Freitag mit einem Minus von 0,8 Prozent auf 7,54 Euro. (Dow Jones Newswires)

          Kreise - UPS in Gesprächen zum Kauf von TNT

          Das amerikanische Kurierunternehmen United Parcel Service (UPS) will den niederländischen Konkurrenten TNT NV übernehmen, wie am Montag ein mit der Situation vertrauter Informant sagte. Die Gespräche darüber seien in einem frühen Stadium, sagte der Informant, der nicht genannt werden wollte. Einzelheiten nannte er nicht. UPS und TNT sind Wettbewerber der Deutschen Post AG. Der „Sunday Telegraph“ hatte zuvor berichtet, dass UPS ein Zehn-Milliarden-Euro-Angebot für TNT plane. Ein UPS-Sprecher erklärte, das Unternehmen äußere sich niemals zu Gerüchten oder Spekulationen über Fusionen oder Übernahmen. Bei TNT war zunächst niemand für eine Stellungnahme erreichbar. UPS hat eine Marktkapitalisierung von 66,26 Milliarden Dollar; TNT ist 14,24 Milliarden Dollar wert. In der jüngsten Zeit hatte es immer wieder Gerüchte über Angebote für TNT gegeben. Viele rankten sich zuletzt um die Option, dass UPS und eine private Beteiligungsgesellschaft TNT übernehmen und aufspalten könnten. (Reuters)

          Dyckerhoff steigert Halbjahresgewinn deutlich

          Deutschlands zweitgrößter Zementhersteller Dyckerhoff hat im ersten Halbjahr von einem starken Geschäft in Europa profitiert. Der Überschuss sei auf 142 Millionen Euro von 96 Millionen Euro vor Jahresfrist gestiegen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Der Umsatz habe um 19 Prozent zugelegt auf 964 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr geht Dyckerhoff weiter von einer leichten Verbesserung beim Ergebnis und den Erlösen aus. (Reuters)

          Telekommunikationsanbieter QSC hebt Jahresprognose an

          Der Kölner Telekommunikationsanbieter QSC hat nach kräftigen Zuwächsen im zweiten Quartal seine Jahresziele angehoben. Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, erwartet der Vorstand 2008 nun einen Umsatz von mehr als den bislang angepeilten 405 Millionen Euro. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) solle mehr als 60 Millionen Euro betragen. Bisher hatte die Gesellschaft eine Spanne von 50 bis 60 Millionen Euro beim Ebitda in Aussicht gestellt. Zudem strebt QSC in diesem Jahr ein ausgeglichenes Konzernergebnis an. Im zweiten Quartal setzte QSC mit 100,2 Millionen Euro 26 Prozent mehr um als vor Jahresfrist. Das Ebitda legte um 30 Prozent auf 14,2 Millionen Euro zu. (Reuters)

          Deutlicher Gewinnrückgang bei Nobel Biocare

          Nobel Biocare hat im ersten Halbjahr 2008 weniger verdient als im Vorjahr. Der Nettogewinn sank um ein Drittel auf 57,2 Millionen Euro, wie der schweizerische Zahnimplantatehersteller am Montag mitteilte. Die Umsatzerlöse sanken durch Währungskurseffekte um 5,2 Prozent auf 323,8 Millionen Euro. Das Ebit erreichte 92,7 Millionen Euro, was einer Marge von 28,6 Prozent entspricht. Das Züricher Unternehmen bestätigte seine kürzlich gesenkte Prognose für das Gesamtjahr. Demnach soll der Umsatz wechselkursbereinigt im niedrigen einstelligen Bereich wachsen und damit unter dem Marktwachstum liegen. Die Ebit-Marge soll nach Herausrechnen von Währungsschwankungen konstant bleiben. Im Vorjahr lag die Ebit-Marge bei 32,5 Prozent. (Dow Jones Newswires)

          Pfleiderer senkt Umsatzprognose für 2008

          Der Bau- und Möbelzulieferer Pfleiderer hat nach einem gemischt verlaufenden Halbjahr auch seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2008 gekappt. Nun erwarte Pfleiderer einen Umsatz zwischen 1,8 und 1,9 Milliarden Euro, teilte die im MDax notierte Gesellschaft am Montag in Neumarkt mit. Zuvor war Pfleiderer von Erlösen in Höhe von zwei Milliarden Euro ausgegangen. Die Ergebnisprognose für 2008 hatte Pfleiderer bereits in der vergangenen Woche zurückgenommen.( (dpa-AFX)

          Fannie Mae auch im 2. Quartal mit Milliardenverlust

          Der amerikanische Immobilienfinanzierer Fannie Mae hat auch im zweiten Quartal wegen der anhaltenden Immobilienkrise erhebliche Verluste verbucht. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, liegt der Nettoverlust bei 2,3 Milliarden Dollar oder 2,54 Dollar je Aktie. Von Thomson Reuters befragte Analysten hatten im Konsens mit einem Verlust von 0,68 Dollar je Papier gerechnet. Im zweiten Quartal des Vorjahres erzielte die Gesellschaft noch ein Nettoergebnis von 1,83 Milliarden Dollar oder 1,86 Dollar je Anteilsschein. Bereits im ersten Quartal 2008 hatte Fannie Mae einen Verlust von 2,2 Milliarden Dollar verbucht. Die Nettoeinnahmen kletterten in den drei Monaten um 46 Prozent auf 3,97 Milliarden Dollar. Hier hatten die Experten mit 3,4 Milliarden Dollar gerechnet. Um die Kapitalbasis nicht zu sehr zu belasten, kürzte Fannie Mae erneut die Dividende. Mit der Senkung um 86 Prozent auf 0,05 Dollar je Aktie will der Immobilienfinanzier voraussichtlich 1,9 Milliarden Dollar bis 2009 einsparen. Wie es weiter heißt, will das Unternehmen seine jährlichen Betriebsausgaben um 10 Prozent bis Ende 2009 senken. Fannie Mae ist als Immobilienfinanzierer von der Hypothekenkrise in den Vereinigten Staaten besonders betroffen. Vor allem die steigende Zahl der Zahlungsausfälle bei Hypothekenkrediten macht dem in Washington ansässigen Unternehmen zu schaffen. (Dow Jones Newswires)

          Wirtschaft

          Deutsche Großhandelspreise steigen so stark wie seit 1981 nicht mehr

          Der deutsche Großhandel hat seine Preise im Juli so stark angehoben wie seit fast 27 Jahren nicht mehr. Sie stiegen um 9,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Das ist die höchste Teuerungsrate seit November 1981. Damals waren es 10,0 Prozent. Analysten hatten mit 9,0 Prozent gerechnet. Auch von Juni auf Juli zogen die Preise mit 1,4 Prozent stärker als erwartet an. Die Preisentwicklung im Großhandel gilt als Indikator für die künftige Inflation, weil der Einzelhandel und andere Abnehmer einen Teil der gestiegenen Einkaufskosten an die Verbraucher weiterreichen. Besonders deutlich verteuerten sich binnen Jahresfrist feste Brennstoffe und Mineralölerzeugnisse. Sie kosteten im Großhandel 30,8 Prozent mehr. Erze, Eisen, Stahl und andere Metalle verteuerten sich um 15,7 Prozent. Für Getreide, Saaten und Futtermittel wurden 18,2 Prozent mehr verlangt. Bei Obst, Gemüse und Kartoffeln betrug der Aufschlag 13,3 Prozent. Milch, Milchprodukte, Eier, Speiseöle und Nahrungsfette kosteten 13,2 Prozent mehr. Bei Kaffee, Tee, Kakao und Gewürze erhöhten sich die Preise um 12,7 Prozent. (Reuters)

          Stärkster Großhandelspreis-Anstieg in China seit zwölf Jahren

          Die Großhandelspreise in China haben nach staatlichen Medienberichten im Juli so stark zugelegt wie seit zwölf Jahren nicht mehr. Der Produzentenpreis-Index (PPI) sei im Vergleich zum Vorjahresmonat um zehn Prozent gestiegen - und damit so stark wie seit 1996 nicht mehr, meldete die Nachrichtenagentur Xinhua am Montag. Die Preise für Rohstoffe, Kraftstoffe und Energie hätten sich im Vergleich zum Juli vergangenen Jahres um 15,4 Prozent verteuert, hieß es weiter. Die Großhandelspreise gelten als wichtiger Indikator für die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes, weil sie sich früher oder später meist in den Einzelhandelspreisen niederschlagen. (AFP)

          Chinas Handelsüberschuss im Juli bei 25,3 Milliarden Dollar

          Chinas Überschuss im Außenhandel lag im Juli mit einem Plus von 26,9 Prozent auf 25,3 Milliarden Dollar deutlich über den Erwartungen. (Bloomberg)

          Konflikt in Georgien lässt Ölpreis wieder steigen

          Der amerikanische Ölpreis hat am Montag mit der Sorge vor einer weiteren Eskalation der Lage in Georgien wieder deutlich zugelegt. Nach einem kräftigen Preisrutsch in der Vorwoche kostete ein Barrel (159 Liter) Rohöl der amerikanische Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im September 116,42 amerikanische Dollar - das sind 1,22 Dollar mehr als am Freitagabend. Der Preis für ein Fass Rohöl der Nordseesorte Brent legte zuletzt um 1,51 Dollar auf 114,84 Dollar zu. „Der militärische Konflikt in Georgien ist derzeit der Schlüsselfaktor für die weiteren Entwicklung der Ölpreise“, sagte der Analyst David Moore von der „Commonwealth Bank of Australia“ in Sydney. An den Ölmärkten gebe es die Sorge, dass der Konflikt in der Kaukasus-Region die Öllieferungen aus den Fördergebieten um das Kaspische Meer unterbrechen könnte. Georgische Truppen waren in der Nacht zum Freitag in das abtrünnige Gebiet Südossetien einmarschiert. Russland schickte daraufhin zur Unterstützung seiner in Südosssetien stationierten Friedenstruppen Kampfverbände über die Grenze. Durch Georgien verläuft eine wichtige Öl-Pipeline von Baku am Kaspischen Meer zum türkischen Mittelmehrhafen Ceyhan. (dpa-AFX)

          Spaniens Industrieminister: Wirtschaftswachstum im 2. Quartal verlangsamt

          Spaniens Wirtschaftswachstum wird sich nach Aussage des Industrieministers Miguel Sebastian im zweiten Quartal deutlich abschwächen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde zwischen April und Juni wohl um 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum wachsen, wird Sebastian am Montag auf der Webseite der „Gacetade los Negocios“ zitiert. Nach Berechnungen der spanischen Notenbank dürfte sich das Wachstum im zweiten Vierteljahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,8 Prozent belaufen. Im ersten Quartal hatte die Jahreswachstumsrate noch 2,7 Prozent betragen. (Dow Jones Newswires)

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