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Medienschau : Plant Conti einen Milliardenkauf zur Schaeffler-Abwehr?

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Stärkster Großhandelspreis-Anstieg in China seit zwölf Jahren

Die Großhandelspreise in China haben nach staatlichen Medienberichten im Juli so stark zugelegt wie seit zwölf Jahren nicht mehr. Der Produzentenpreis-Index (PPI) sei im Vergleich zum Vorjahresmonat um zehn Prozent gestiegen - und damit so stark wie seit 1996 nicht mehr, meldete die Nachrichtenagentur Xinhua am Montag. Die Preise für Rohstoffe, Kraftstoffe und Energie hätten sich im Vergleich zum Juli vergangenen Jahres um 15,4 Prozent verteuert, hieß es weiter. Die Großhandelspreise gelten als wichtiger Indikator für die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes, weil sie sich früher oder später meist in den Einzelhandelspreisen niederschlagen. (AFP)

Chinas Handelsüberschuss im Juli bei 25,3 Milliarden Dollar

Chinas Überschuss im Außenhandel lag im Juli mit einem Plus von 26,9 Prozent auf 25,3 Milliarden Dollar deutlich über den Erwartungen. (Bloomberg)

Konflikt in Georgien lässt Ölpreis wieder steigen

Der amerikanische Ölpreis hat am Montag mit der Sorge vor einer weiteren Eskalation der Lage in Georgien wieder deutlich zugelegt. Nach einem kräftigen Preisrutsch in der Vorwoche kostete ein Barrel (159 Liter) Rohöl der amerikanische Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im September 116,42 amerikanische Dollar - das sind 1,22 Dollar mehr als am Freitagabend. Der Preis für ein Fass Rohöl der Nordseesorte Brent legte zuletzt um 1,51 Dollar auf 114,84 Dollar zu. „Der militärische Konflikt in Georgien ist derzeit der Schlüsselfaktor für die weiteren Entwicklung der Ölpreise“, sagte der Analyst David Moore von der „Commonwealth Bank of Australia“ in Sydney. An den Ölmärkten gebe es die Sorge, dass der Konflikt in der Kaukasus-Region die Öllieferungen aus den Fördergebieten um das Kaspische Meer unterbrechen könnte. Georgische Truppen waren in der Nacht zum Freitag in das abtrünnige Gebiet Südossetien einmarschiert. Russland schickte daraufhin zur Unterstützung seiner in Südosssetien stationierten Friedenstruppen Kampfverbände über die Grenze. Durch Georgien verläuft eine wichtige Öl-Pipeline von Baku am Kaspischen Meer zum türkischen Mittelmehrhafen Ceyhan. (dpa-AFX)

Spaniens Industrieminister: Wirtschaftswachstum im 2. Quartal verlangsamt

Spaniens Wirtschaftswachstum wird sich nach Aussage des Industrieministers Miguel Sebastian im zweiten Quartal deutlich abschwächen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde zwischen April und Juni wohl um 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum wachsen, wird Sebastian am Montag auf der Webseite der „Gacetade los Negocios“ zitiert. Nach Berechnungen der spanischen Notenbank dürfte sich das Wachstum im zweiten Vierteljahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,8 Prozent belaufen. Im ersten Quartal hatte die Jahreswachstumsrate noch 2,7 Prozent betragen. (Dow Jones Newswires)

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