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Medienschau : Plant Conti einen Milliardenkauf zur Schaeffler-Abwehr?

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Pfleiderer senkt Umsatzprognose für 2008

Der Bau- und Möbelzulieferer Pfleiderer hat nach einem gemischt verlaufenden Halbjahr auch seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2008 gekappt. Nun erwarte Pfleiderer einen Umsatz zwischen 1,8 und 1,9 Milliarden Euro, teilte die im MDax notierte Gesellschaft am Montag in Neumarkt mit. Zuvor war Pfleiderer von Erlösen in Höhe von zwei Milliarden Euro ausgegangen. Die Ergebnisprognose für 2008 hatte Pfleiderer bereits in der vergangenen Woche zurückgenommen.( (dpa-AFX)

Fannie Mae auch im 2. Quartal mit Milliardenverlust

Der amerikanische Immobilienfinanzierer Fannie Mae hat auch im zweiten Quartal wegen der anhaltenden Immobilienkrise erhebliche Verluste verbucht. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, liegt der Nettoverlust bei 2,3 Milliarden Dollar oder 2,54 Dollar je Aktie. Von Thomson Reuters befragte Analysten hatten im Konsens mit einem Verlust von 0,68 Dollar je Papier gerechnet. Im zweiten Quartal des Vorjahres erzielte die Gesellschaft noch ein Nettoergebnis von 1,83 Milliarden Dollar oder 1,86 Dollar je Anteilsschein. Bereits im ersten Quartal 2008 hatte Fannie Mae einen Verlust von 2,2 Milliarden Dollar verbucht. Die Nettoeinnahmen kletterten in den drei Monaten um 46 Prozent auf 3,97 Milliarden Dollar. Hier hatten die Experten mit 3,4 Milliarden Dollar gerechnet. Um die Kapitalbasis nicht zu sehr zu belasten, kürzte Fannie Mae erneut die Dividende. Mit der Senkung um 86 Prozent auf 0,05 Dollar je Aktie will der Immobilienfinanzier voraussichtlich 1,9 Milliarden Dollar bis 2009 einsparen. Wie es weiter heißt, will das Unternehmen seine jährlichen Betriebsausgaben um 10 Prozent bis Ende 2009 senken. Fannie Mae ist als Immobilienfinanzierer von der Hypothekenkrise in den Vereinigten Staaten besonders betroffen. Vor allem die steigende Zahl der Zahlungsausfälle bei Hypothekenkrediten macht dem in Washington ansässigen Unternehmen zu schaffen. (Dow Jones Newswires)

Wirtschaft

Deutsche Großhandelspreise steigen so stark wie seit 1981 nicht mehr

Der deutsche Großhandel hat seine Preise im Juli so stark angehoben wie seit fast 27 Jahren nicht mehr. Sie stiegen um 9,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Das ist die höchste Teuerungsrate seit November 1981. Damals waren es 10,0 Prozent. Analysten hatten mit 9,0 Prozent gerechnet. Auch von Juni auf Juli zogen die Preise mit 1,4 Prozent stärker als erwartet an. Die Preisentwicklung im Großhandel gilt als Indikator für die künftige Inflation, weil der Einzelhandel und andere Abnehmer einen Teil der gestiegenen Einkaufskosten an die Verbraucher weiterreichen. Besonders deutlich verteuerten sich binnen Jahresfrist feste Brennstoffe und Mineralölerzeugnisse. Sie kosteten im Großhandel 30,8 Prozent mehr. Erze, Eisen, Stahl und andere Metalle verteuerten sich um 15,7 Prozent. Für Getreide, Saaten und Futtermittel wurden 18,2 Prozent mehr verlangt. Bei Obst, Gemüse und Kartoffeln betrug der Aufschlag 13,3 Prozent. Milch, Milchprodukte, Eier, Speiseöle und Nahrungsfette kosteten 13,2 Prozent mehr. Bei Kaffee, Tee, Kakao und Gewürze erhöhten sich die Preise um 12,7 Prozent. (Reuters)

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