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Medienschau : Philips meldet Gewinnsprung

  • Aktualisiert am

Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

WestLB vor tiefen Einschnitten - Stellenabbau und Finanzspritze; Rio-Tinto-Chef stünde höherer BHP-Offerte wohl offen gegenüber; Telekom verabschiedet sich von massiven Stellenabbau-Programmen; Presse: Siemens droht Milliarden-Strafe - Hoffnung auf Aufklärung; IG-Metall fordert von Airbus Garantien für künftige Arbeitspakete; Neue Spekulationen im Fusionspoker der amerikanischen Fluggesellschaften; Hypo Real Estate-Chef Funke: 'Wir haben stets korrekt informiert'; 'FTD': Telekom stellt Gebäudemanagement-Geschäft zu Verkauf; 'Focus': OHB bietet 150 Millionen Euro für Airbus-Werke; IVG rechnet 2008 teilweise 'sogar mit guten Mietsteigerungen'; 'WirtschaftsWoche': Rücktritt von Scania-Chef zeichnet sich ab; Presse: GM will Händlernetz schneller verkleinern - Mega-Stores; MorphoSys erwägt Zukäufe - Mitarbeiterzahl soll aufgestockt werden; Presse: Xstrata vor 35-Milliarden-Pfund-Übernahmeangebot - Anglo und Vale; Vattenfall wird Strompreise 2008 nicht erhöhen; Bush schnürt 150-Milliarden-Paket zur Konjunkturstützung

          Unternehmensmeldungen

          Philips meldet Gewinnsprung

          Der niederländische Elektronikkonzern Philips hat im abgelaufenen vierten Quartal dank Beteiligungsverkäufen wie erwartet einen Gewinnsprung hingelegt. Der Überschuss stieg von 680 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 1,393 Milliarden Euro, wie der Konzern am Montag in Amsterdam bekanntgab. Die von Thomson Financial News befragten Analysten hatten mit 1,051 bis 1,546 Milliarden Euro gerechnet. Beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (EbitDA) konnte Philips von 665 auf 865 Millionen Euro zulegen (Prognose: 799 Millionen Euro). Der Umsatz stieg von 8,128 auf 8,365 Milliarden Euro (Prognose: 8,336 Milliarden Euro). Bestätigt wurde ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von fünf Milliarden Euro. Philips leuchtet mit Gewinnsprung im trüben Börsenumfeld

          WestLB vor tiefen Einschnitten - Stellenabbau und Finanzspritze
          Für die angeschlagene WestLB wird mit Hochdruck ein Sanierungspaket geschnürt. In einer etwa sechsstündigen Krisensitzung berieten die WestLB-Eigentümer am Sonntagabend in Köln die Lage der nordrhein-westfälischen Landesbank. Bei dem Treffen sollte es um eine Kapitalspritze von bis zu zwei Milliarden Euro gehen, wie im Vorfeld in Eigentümerkreisen verlautete. Außerdem steht laut Medienberichten aus Spargründen jede dritte Stelle bei der WestLB auf der Kippe. Der Bankkonzern hat weltweit 5900 Mitarbeiter. Mögliche Ergebnisse des Krisentreffens von Vertretern der Landesregierung, Sparkassen und kommunalen Landschaftsverbänden Nordrhein-Westfalens wurden am späten Abend zunächst nicht bekannt. An der Krisensitzung in der Kreissparkasse Köln nahmen auch der Bundesbank-Präsident Axel Weber und der Chef der Bankenaufsicht BaFin, Jochen Sanio, teil. Ihr Erscheinen ist ein außergewöhnlicher Vorgang und wurde in Branchenkreisen als ein mögliches Anzeichen gesehen, dass sich die Krise der WestLB verschärft haben könnte. (dpa-AFX)

          Rio-Tinto-Chef stünde höherer BHP-Offerte wohl offen gegenüber

          Der Bergbaukonzern Rio Tinto schließt eine Übernahme durch den Rivalen BHP Billiton offenbar nicht aus, falls BHP seine Offerte im Volumen von 140 Milliarden Dollar anhebt.“Es geht um den Wert. Ist der Wert nicht da, ist er nicht da. Ist er da, ist er da“, sagte Rio-Chef Tom Albanese am Sonntag dem Sender Sky Television. Sollte es aber nicht zu der Fusion kommen, werde Rio weiter auf eigenen Füßen stehen und noch stärker werden. Gerüchte über eine verbesserte Übernahmeofferte hatten bereits am Freitag den Aktienkurs von Rio beflügelt. BHP muss bis zum 6. Februar ein formelles Gebot für Rio Tinto vorlegen oder seine Fusionspläne für zumindest sechs Monate fallenlassen. (Reuters)

          Telekom verabschiedet sich von massiven Stellenabbau-Programmen

          Die Deutsche Telekom verabschiedet sich von den massiven Stellenstreichung der vergangenen Jahre. „Wir werden kein neues großes Abbauprogramm auflegen“, sagte Personalvorstand Thomas Sattelberger in Bonn. Beim Konzernumbau will der Manager künftige auf ein breite Palette von Maßnahmen zurückgreifen, wie den verstärkten Wechsel von Telekom-Beamten zu Bundes- und Landesbehörden. „Natürlich werden wir weiter Anpassungsbedarf haben, müssen in Bereichen auf-, in anderen aber auch abbauen. Die erfolgreiche Vermittlung von Beamten ist dabei ein wichtiger Faktor.“ (dpa-AFX)

          Presse: Siemens droht Milliarden-Strafe - Hoffnung auf Aufklärung

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