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Medienschau : Parlament in Dublin billigt Teil des Sparhaushalts der Regierung

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Die Vereinigten Staaten verschärfen ihre Untersuchungen wegen Insiderhandels, ACS erwägt eine Klage gegen den Einstieg Katars bei Hochtief. Die Gagfah beschließt einen Aktienrückkauf und Texas Instruments engt die Gewinnprognose ein.

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          Unternehmensnachrichten

          ACS erwägt Klage gegen Einstieg Katars bei Hochtief

          Im Ringen um die Kontrolle über Deutschlands größten Baukonzern Hochtief behält sich der spanische Großaktionär ACS eine Klage gegen den überraschenden Einstieg des Emirats Katar vor. Mit der am Montag bekannt gegebenen Kapitalerhöhung zugunsten des Staats am persischen Golf erschwert Hochtief seinem ungeliebten Großaktionär eine Übernahme der Kontrolle. Denn der Anteil von ACS wird dadurch verwässert - er sinkt nach Hochtief-Angaben auf gut 27 von bisher knapp 30 Prozent. Katar soll künftig 9,1 Prozent an Hochtief halten.

          ACS muss nun für eine Übernahme nicht nur mehr Aktien kaufen, sondern womöglich auch einen wesentlich höheren Preis bezahlen. Denn wenn ACS nicht wie geplant bis Ende Dezember mit seinem vorliegenden, für die Spanier eher günstigen freiwilligen Übernahmeangebot über die 30-Prozent-Schwelle kommt, könnte das Unternehmen beim Überschreiten dieser Grenze aus rechtlichen Gründen zu einem deutlich teureren Pflichtangebot genötigt sein.

          ACS hält an seiner bisherigen Offerte an die Hochtief-Anteilseigner fest. „Unser Angebot hat sich nicht verändert“, sagte der ACS-Sprecher. Die Spanier bieten jeweils acht eigene Aktien im Tausch gegen fünf Hochtief-Anteile. Die im Nebenwerteindex MDax notierte Hochtief-Aktie, die an der Börse zuletzt auf 64,82 Euro gestiegen war, wird durch das Angebot lediglich mit 57,25 Euro bewertet. (Reuters)

          Gagfah beschließt Aktienrückkauf

          Der Wohnungskonzern Gagfah will eigene Aktien im Wert von bis zu 125 Millionen Euro zurückkaufen. Die Papiere sollen ab dem 8. Dezember über den Aktienmarkt erworben werden, wie das mehrheitlich dem Finanzinvestor Fortress gehörende Unternehmen am Dienstag mitteilte. Ziel des Aktienrückkaufprogramms sei die Reduzierung des Aktienkapitals der Gesellschaft. (Reuters)

          Texas Instruments engt Gewinnprognose ein

          Der amerikanische Chiphersteller Texas Instruments (TI) hat seine Gewinn- und Umsatzprognose für das vierte Quartal im Rahmen der Analysten erwartungen eingeengt. Das Unternehmen erwarte nun einen Gewinn zwischen 61 und 65 Cent je Aktie bei einem Umsatz von 3,43 bis 3,57 Milliarden Dollar, teilte der Konkurrent von Intel und Advanced Micro Devices am Dienstag mit. Texas Instruments rechnet damit im Durchschnitt mit einem Ergebnis je Anteilsschein von 63 Cent bei Umsatzerlösen von 3,5 Milliarden Dollar. Das würde den Schätzungen der von Reuters befragten Experten entsprechen.
          Im Oktober hatte das Unternehmen angesichts einer abflauenden Nachfrage für PCs und Fernsehgeräte vor einem schwachen Umsatz im vierten Quartal gewarnt. Der Konzern hatte damals für das vierte Quartal Erlöse zwischen 3,36 und 3,64 Milliarden Dollar und ein Ergebnis pro Aktie zwischen 59 und 67 Cent in Aussicht gestellt. Für das dritte Quartal wies TI einen Gewinnzuwachs von 60 Prozent 859 Millionen Dollar aus. Pro Aktie waren dies 71 Cent. Der Umsatz erhöhte sich um 30 Prozent auf 3,74 Milliarden Dollar. (Reuters)

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