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Medienschau : Ölpreis fällt leicht unter neues Rekordhoch

  • Aktualisiert am

Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

EADS rutscht 2007 tiefer in die roten Zahlen als erwartet, Texas Instruments senkt die Prognosen, Lehman Brothers streicht angeblich 1400 weitere Stellen, Delphi startet den zweiten Umschuldungsversuch, die Colonia Real Estate verschiebt den Jahresabschluss aufgrund der Krankheit des Finanzvorstandes und die Inflation in China erreicht den Rekordwert von 8,7 Prozent. Immerhin steigert Lanxess das operative Ergebnis trotz Umsatzrückgang deutlich.

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          Unternehmensmeldungen

          EADS rutscht 2007 tiefer in die roten Zahlen als erwartet

          Der Luft- und Raumfahrtkonzern EADS ist im vergangenen Jahr wegen Sonderaufwendungen bei Airbus und des schwachen Dollars deutlicher in die roten Zahlen gerutscht als erwartet. Unterm Strich fiel ein Verlust von 446 Millionen Euro an, wie das im MDax notierte Unternehmen am Dienstag in Paris mitteilte. Von dpa-AFX befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Minus von 303,6 Millionen Euro gerechnet. Für das laufende Jahr gab sich EADS angesichts der guten Auftragslage aber wieder optimistischer (dpa-AFX)

          Lanxess steigert operatives Ergebnis bei Umsatzrückgang überraschend deutlich

          Der Spezialchemiekonzern Lanxess hat seine Profitabilität im vergangenen Jahr überraschend deutlich gesteigert. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (EbitDA) und vor Sondereinflüssen legte um 6,5 Prozent auf 719 Millionen Euro zu, teilte die im Nebenwerteindex MDax gelistete Gesellschaft am Dienstag in Düsseldorf mit. Der Umsatz ging unterdessen insbesondere wegen des schrittweisen Verkaufs des ertragsschwachen und stark zyklischen Lustran-Geschäfts um 4,8 Prozent auf 6,608 (6,944) Milliarden Euro zurück.

          Der Konzern erreichte damit die eigene Ertrags-Prognose von 700 Millionen bis 720 Millionen Euro und die Erwartungen der von der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX befragten Experten. Diese hatten im Schnitt ein Ebitda vor Sondereinflüssen von 716 Millionen Euro bei Umsätzen von 6,585 Milliarden Euro erwartet. Grund für den operativen Gewinnsprung sei die weiter robuste Chemiekonjunktur und Kostensenkungen, hieß es. Die Ebitda-Marge (vor Sondereinflüssen) erhöhte sich auf 10,9 (Vorjahr 9,7) Prozent. (dpa-AFX)

          Disney erwartet eine Milliarde Dollar Einnahmen aus Online-Geschäft

          Der Walt Disney Konzern erwartet im laufenden Finanzjahr Einnahmen aus dem Online-Geschäft von einer Milliarde Dollar (650 Millionen Euro), wie Firmenchef Robert Iger am Montag erklärte. Diese liege deutlich über den Erwartungen für 2007, die bei 700 Millionen Dollar lagen. Das Finanzjahr 2007 ging im September zu Ende.
          Der Konzern habe sich recht aggressiv um die Ausweitung seines Internetgeschäfts mit seinen bekannten Marken bemüht, erklärte Iger vor Analysten. Die Einnahmen kamen dabei unter anderem durch Werbung während der Wiederholung von Fernsehserien im Internet, dem Download von Musik und Filmen und von Online-Games. Die Einnahmen aus dem Online-Geschäft schlugen im letzten Finanzjahr bei Einnahmen von insgesamt 35,5 Milliarden Dollar (23 Milliarden Euro) mit gerade einmal drei Prozent zu Buche. (AP)

          Citigroup gibt Hedgefonds Finanzspritze von einer Milliarde Dollar

          Die Citigroup Inc unterstützt einem Zeitungsbericht zufolge sechs ihrer Hedgefonds mit einer Finanzspritze von insgesamt 1 Milliarden Dollar. Die Hedgefonds mit Namen ASTA und MAT seien durch die verschärften Bedingungen auf dem Markt für kommunale Schuldverschreibungen unter Druck geraten, berichtet die „New York Times“ (NYT - Dienstagausgabe).

          Rund 600 Millionen Dollar seien bis Ende vergangener Woche bereit gestellt worden, sagten mit der Situation vertraute Personen laut Zeitungsbericht. Dieser Schritt sei notwendig geworden, nachdem Kreditgeber Nachschussverpflichtungen gestellt hatten. Die Fonds verfügen bei einem Kapital von 2 Milliarden Dollar über ein Gesamtvolumen von rund 15 Milliarden Dollar. (Dow Jones)

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