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Medienschau : Obama kündigt drastisches Sparprogramm an

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Auch vor Einschnitten bei den Gesundheitsprogrammen für Ältere und Bedürftige macht Obama nicht halt. Hier sollen 500 Milliarden Dollar weniger ausgegeben werden, allerdings ohne dass Leistungen gekürzt werden sollen. Auch das Rentensystem dürfe nicht angetastet werden. (dpa-AFX)

Inflationsrate in China wohl deutlich gestiegen

Chinas Inflation hat einem Bericht zufolge deutlich angezogen. Die Jahresteuerung dürfte im März zwischen 5,3 Prozent und 5,4 Prozent gelegen haben und damit deutlich höher als im Februar (4,9 Prozent), berichtete der in Hongkong ansässige Fernsehsender Phoenix TV am Donnerstag auf seiner Webseite.

Die Erzeugerpreise dürften im März um 7,4 Prozent über dem Vorjahresniveau gelegen haben, teilte der Sender ohne Angaben von Quellen weiter mit. Chinas Statistikbehörde wird die offiziellen Zahlen zur Preisentwicklung am Freitag veröffentlichen. Im Januar hatte der Sender vor der offiziellen Veröffentlichung der Daten die Jahresteuerung für Dezember korrekt berichtet. (Dow Jones)

Amerikas Notenbank sieht weiter zunehmende Wirtschaftsaktivität

Die amerikanische Wirtschaft ist nach Einschätzung der Notenbank (Fed) weiter auf Erholungskurs. In vielen Distrikten der Fed sei das Wachstum im Zeitraum von Februar bis März aber weiter nur moderat gewesen, hieß es in dem am Mittwoch in Washington veröffentlichten Konjunkturbericht der Federal Reserve (Beige Book). Von den insgesamt 12 Distrikten der Notenbank habe immerhin der Distrikt von Kansas City das Wachstum als solide bezeichnet. Allerdings hätten einige Regionen gemeldet, dass der Grad der Unsicherheit nach wie vor hoch sei.

Zudem hätten alle Distrikte ein weiteres Wachstum der Industrieproduktion gemeldet. In zehn Distrikten sei abermals eine Erholung der Produktion festgestellt worden, hieß es in dem Bericht. In den meisten Berichten sei von generell besseren Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt die Rede gewesen, der Lohndruck größtenteils verhalten gewesen. (dpa-AFX)

Islands Regierung übersteht Misstrauensvotum knapp

Islands Regierung hat ein Misstrauensvotum im Parlament wegen der Schuldenkrise knapp überstanden. Bei der Abstimmung im Parlament in Reykjavik in der Nacht zum Donnerstag stimmten 32 Abgeordnete gegen und 30 für den Misstrauensantrag gegen Ministerpräsidentin Jóhanna Sigurdardóttir. Ein Abgeordneter enthielt sich der Stimme.

Vorausgegangen war am Wochenende ein Referendum, bei dem fast 60 Prozent die von Sigurdardóttir empfohlene Tilgung von Schulden der Internetbank Icesave aus Steuermitteln abgelehnt hatten. Islands Bankwesen war während der Finanzkrise 2008 praktisch komplett zusammengebrochen und hatte dem Land gigantische Schulden bei ausländischen Gläubigern hinterlassen. (dpa-AFX)

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