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Medienschau : Obama kündigt drastisches Sparprogramm an

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Danone bestätigt trotz steigender Kosten Ziele

Der französische Getränke- und Lebensmittelkonzern Danone hat trotz steigender Kosten seine Ziele für das Gesamtjahr bestätigt. Der Hersteller von Marken wie Actimel und Activia steigerte seinen flächenbereinigten Umsatz in den ersten drei Monaten des Jahres um 8,5 Prozent. Analysten hatten ein geringeres Wachstum erwartet, auch wegen steigender Rohstoffkosten. Unterstützend wirkte das Gemeinschaftsunternehmen Danone-Unimilk in Russland.

Für das Gesamtjahr stehe das Ziel eines Umsatzanstiegs von 6 bis 8 Prozent auf bereinigter Ladenfläche, hieß es. Die Profitabilität, gemessen am operativen Ergebnis, soll um 0,2 Prozentpunkte ansteigen. Danone sieht sich vor allem bei der Milch steigenden Kosten gegenüber. Daher werde die Profitabilität im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum etwas nachgeben, im zweiten Halbjahr aber wieder anziehen. (dpa-AFX)

Amerikanischen Banken drohen Strafen wegen Fehlern bei Hauspfändungen

Die fehlerhaften Zwangsvollstreckungen bei Tausenden von Eigenheimen in den Vereinigten Staaten haben ein Nachspiel: Die amerikanischen Bankenregulierer erwägen Strafen für insgesamt 16 Kreditinstitute und von ihnen beauftragte Dienstleister, darunter die Wall-Street-Größen JP Morgan, Citigroup, Bank of America und Wells Fargo. Sie sollen die geprellten Hausbesitzer entschädigen und dafür sorgen, dass Pfändungen bei säumigen Schuldnern künftig sauber ablaufen.

„Die Fed ist der Ansicht, dass Geldstrafen in diesen Fällen angemessen sind und beabsichtigt auch, Geldstrafen zu verhängen“, teilte die Notenbank am Mittwoch in Washington mit. Zudem ermitteln die Generalstaatsanwälte der 50 amerikanischen Bundesstaaten hinsichtlich der Praktiken der Finanzfirmen. (dpa-AFX)

Wirtschaftsnachrichten

Weber kritisiert abermals Anleihenkäufe der EZB

Bundesbankpräsident Axel Weber hat den Kauf von Staatsanleihen aus Euroländern durch die Europäische Zentralbank (EZB) abermals heftig kritisiert. Dadurch steige das Risiko, die Grenzen zwischen der Fiskal- und Geldpolitik zu verwischen, sagte Weber am Mittwoch in St. Louis laut Redemanuskript. Dadurch könne die Glaubwürdigkeit der Geldpolitik leiden.

Weber kritisierte zudem die Geldversorgung der Geschäftsbanken. Eine Rundum-Versorgung durch die EZB für Banken ohne nachhaltiges Geschäftsmodell könne keine langfristige Lösung sein. Geldpolitik könne es nicht ersetzen, die Bilanzen wieder ins Lot zu bringen. (Reuters)

Obama kündigt drastisches Sparprogramm an

Die Sparpläne von Amerikas Präsident Obama stoßen auf harte Kritik der Opposition. Die Vorschläge seien ein Schritt in Richtung „Klassenkampf“, die angekündigte Steuererhöhung für Reiche eine Gefahr für den Wirtschaftsaufschwung, hieß es in ersten Stellungnahmen der Republikaner. Die von Obama angekündigten Kürzungen dagegen gingen nicht weit genug.

Obama hatte drastische Etatkürzungen von vier Billionen Dollar (2,76 Billionen Euro) in den kommenden 12 Jahren angekündigt Auch bei den Verteidigungsausgaben solle die Axt angesetzt werden. Obama warnte vor weitergehenden Sparplänen der Republikaner, die radikale Einschnitte bei den Sozialausgaben vorsehen.

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