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Medienschau : Novartis übernimmt die Mehrheitsbeteiligung an Alcon

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Nestlé plant weiteres Aktienrückkaufprogramm, Milliardenschwere Klage gegen Intesa und UniCredit eingereicht, GM steigert China-Absatz 2009 um zwei Drittel, Siemens erwägt Umschuldung und will stärker Dollar-Anleihen nutzen, Kraft bereitet angeblich höheres Gebot für Cadbury vor, Ölpreis steigt über Marke von 80 Dollar, Bahn-Vorstand: Längere Durststrecke für Gütertransport, Südkorea mit deutlichem Exportwachstum, Athen präsentiert der EU Schock-Sparprogramm

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          Unternehmen

          Novartis übernimmt die Mehrheitsbeteiligung an Alcon

          Novartis beabsichtigt, Alcon komplett zu übernehmen. Dazu wird das Unternehmen zunächst die im April 2008 mit der Nestlé AG getroffene Vereinbarung vollständig umsetzen und eine 77 Prozentige Mehrheitsbeteiligung an dem in der Augenheilkunde weltweit führenden Unternehmen erwerben. Im Anschluss daran soll eine direkte Fusion mit Alcon durchgeführt werden, um den verbleibenden 23 Prozentigen Minderheitsanteil zu übernehmen. (Ad-hoc)

          Nestlé plant weiteres Aktienrückkaufprogramm über 10 Milliarden Franken

          Nestlé plant nach dem Verkauf des restlichen Alcon-Anteils an Novartis ein weiteres Aktienrückkaufprogramm über 10 Milliarden Franken. Dieses Programm soll 2010 - nach dem Abschluss des laufenden rogramms über 25 Milliarden Franken - beginnen und über 2 Jahre dauern, wie der Nahrungsmittelhersteller am Montag mitteilte. Nestlé wird die Alcon-Beteiligung ab sofort und bis zum Abschluss der Alcon- ransaktion als „discontinued operation“ in der Rechnung führen. (Dow Jones Newswires)

          Milliardenschwere Klage gegen Intesa und UniCredit eingereicht

          Die italienische Verbraucherschutzorganisation Codacons hat eine Sammelklage gegen die beiden größten italienischen Banken, Intesa Sanpaolo SpA und Unicredit SpA, eingereicht. In der Sammelklage gehe es um Bankgebühren, die 25 Millionen Verbraucher an die beiden Kreditinstitute gezahlt hätten, teilte Codacons am Freitag mit. Verbrauchersammelklagen sind in Italien erst seit dem 1. Januar möglich, nachdem eine entsprechende Gesetzesänderung in Kraft trat. Die beiden Banken könnten bis zu 6,25 Milliarden Euro an ihre Kunden zahlen müssen, teilte die Verbraucherschutzorganisation am Samstag ergänzend auf ihrer Webseite mit. Die Kunden von Intesa und Unicredit könnten Anträge auf Rückerstattung von jeweils 250 Euro an Gebühren einreichen, sagte Codacons-Chairman Carlo Rienzi am Samstag. In der vergangenen Woche hatte die italienische Wettbewerbsbehörde festgestellt, dass die italienischen Banken höhere Kreditgebühren verlangt hätten, nachdem die Regierung im Juli eine Reform der Überziehungsgebühren verabschiedet hatte. Sprecherinnen von Intesa Sanpaolo und Unicredit wollten zu der Angelegenheit am Sonntag keine Stellung nehmen. (Dow Jones Newswires)

          GM steigert China-Absatz 2009 um zwei Drittel

          Der amerikanische Autobauer General Motors hat seinen Absatz in China im vergangenen Jahr um rund 67 Prozent gesteigert. Insgesamt habe GM und seine chinesischen Partnerunternehmen 1,83 Millionen Autos verkauft, teilte die Opel-Mutter am Montag mit. Der Marktanteil sei auf schätzungsweise 13,4 Prozent gestiegen von 12,1 Prozent Ende 2008. In China, das die Vereinigten Staaten mittlerweile als weltgrößten Automarkt abgelöst hat, nahm der Pkw-Verkauf im vergangenen Jahr dank Anreizprogrammen der Regierung deutlich zu. (Reuters)

          Siemens erwägt Umschuldung und will stärker Dollar-Anleihen nutzen

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