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Medienschau : Notenbank warnt vor großen Risken für Portugals Banken

  • Aktualisiert am

ThyssenKrupp lässt Krise hinter sich, ABB übernimmt Baldor, Ströer wächst zweistellig, Seagate bleibt an der Börse, BaFin genehmigt Angebot von ACS für Hochtief, EU untersagt ING Hybridkapitalrückzahlung an Privatinvestoren, Wikileaks will kritische Dokumente einer amerikanischen Großbank veröffentlichen, Japan: Industrieproduktion gefallen - Arbeitslosigkeit gestiegen, Deutschland: Zahl der Beschäftigten auf höchstem Stand seit Wiedervereinigung, eingetrübtes Konsumklima in Großbritannien, China verkaufte 117.672 Tonnen Aluminium, China will Strafen für spekulative Aktivitäten erhöhen

          11 Min.

          Unternehmensnachrichten

          ThyssenKrupp lässt Krise hinter sich

          Der Stahl- und Industriegüterkonzern ThyssenKrupp hat die Wirtschaftskrise schneller als erwartet hinter sich gelassen. Dank starker Kosteneinsparungen und des Wirtschaftsaufschwungs erzielte das Traditionsunternehmen im Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr wieder einen Vorsteuergewinn von 1,14 Milliarden Euro, wie es am Dienstag in Essen mitteilte. Im vorangegangenen Krisen-Geschäftsjahr war der Ruhrkonzern dramatisch abgestürzt und hatte an dieser Stelle einen Verlust von fast 2,4 Milliarden Euro hinnehmen müssen. Mit seinem Ergebnis übertraf ThyssenKrupp die bereits optimistischen Prognosen von Analysten leicht. Unter dem Strich blieben 927 Millionen Euro übrig, ein Jahr zuvor hatte der Konzern einen Nettoverlust von fast 1,9 Milliarden Euro hinnehmen müssen. Der Umsatz stieg um 5 Prozent auf 42,62 Milliarden Euro, der Auftragseingang wuchs um 15 Prozent auf 41,25 Milliarden Euro. Die Aktionäre dürfen sich auf eine höhere Dividende freuen. Sie soll von 30 auf 45 Cent steigen.(dpa-AFX)

          ABB übernimmt Baldor

          Der Schweizer Elektrotechnik-Konzern ABB will für 4,2 Milliarden Dollar den amerikanischen Industriemotorenhersteller Baldor Electric Company übernehmen. Die Übernahme sei zwischen den beiden Konzernen abgestimmt und der Baldor-Verwaltungsrat werde seinen Aktionären die Transaktion empfehlen, teilte ABB am Dienstag in Zürich mit. ABB bietet den Baldor-Aktionären 63,50 Dollar pro Aktie. Im Kaufpreis, der in bar entrichtet werde, seien Nettoschulden von 1,1 Milliarden Dollar enthalten. ABB rechnet mit Kostensynergien von mehr als 100 Millionen Dollar pro Jahr. Auch für die Umsatzentwicklung erwartet ABB positive Impulse. Die Transaktion soll im ersten Quartal 2011 abgeschlossen sein. Baldor mit Sitz im amerikanische Bundesstaat Arkansas beschäftigt den Angaben zufolge rund 7000 Mitarbeitern und kam in den ersten neun Monaten dieses Jahres bei einem Umsatz von 1,29 Milliarden Dollar auf einen Betriebsgewinn von 184 Millionen Dollar. (Reuters)

          Ströer wächst zweistellig

          Die Ströer Out-of-Home Media AG ('Ströer') blickt zufrieden auf die ersten neun Monate diesen Jahres zurück. Der Umsatz der Gruppe stieg bis Ende September des laufenden Geschäftsjahres um 12,2 Prozent auf 369,1 Millionen Euro (Vj: 328,9 Millionen Euro). Das Operational Ebitda (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen bereinigt um Sondereffekte) des Konzerns legte im 9-Monats-Vergleich um 24,9 Prozent auf 74,8 Millionen Euro zu (Vj: Euro 59,9 Millionen). Durch den Zufluss von 287,8 Millionen Euro neuem Eigenkapital aus dem Börsengang (vor Abzug von Transaktionskosten) hat sich die Finanz- und Vermögenslage des Konzerns im dritten Quartal signifikant verbessert. Die Nettoverschuldung verringerte sich zum 30. September 2010 deutlich auf 301,4 Millionen Euro (31.12.2009: 495,4 Millionen Euro). Das um Sondereffekte bereinigte Nettoergebnis der ersten neun Monate 2010 stieg auf 13,2 Millionen Euro im Vergleich zu 1,5 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der um die Sondereffekte des Börsengangs und der Akquisitionen bereinigte Cash-Flow aus operativer Tätigkeit verbesserte sich auf 32,8 Millionen Euro und reflektiert damit die deutlich optimierte Ertragslage des Konzerns. Im traditionell starken vierten Quartal will Ströer trotz des relativ hohen Vergleichswertes aus dem Vorjahr an die bisher in diesem Jahr erreichten Vertriebserfolge anknüpfen. Insgesamt sieht das Management dem vierten Quartal daher mit Optimismus entgegen und rechnet - unter Annahme einer bereits seit 2009 bestehenden Vollkonsolidierung des türkischen Joint Ventures Ströer Kentvizyon - für das Gesamtjahr 2010 mit mindestens 9 Prozent organischem Umsatzwachstum. (Ad-hoc)

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