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Medienschau : Naturkatastrophen werden immer teurer

  • Aktualisiert am

ABB will Chloride Group übernehmen, Bilfinger bringt australische Tochter an die Börse, Kuka mit weiterer Kapitalerhöhung, Apple stellt iPhone 4 vor, Tenet bietet nicht mehr für Healthscope, Deutschlands Exporteure mit Dämpfer im April, amerikanische Verbraucherkredite nehmen leicht zu, Japan: BHP und Rio Tinto erhöhen Erzpreise - Noda neuer Finanzminister - Frühindikatoren gesunken - Leistungsbilanzüberschuss steigt kräftig, Schweizer Arbeitslosenquote sinkt

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          Unternehmen

          Münchener Rück: Naturkatastrophen werden immer teurer

          Der langfristige Trend zu immer kostenintensiveren Naturkatastrophen hält an. Zu diesem Ergebnis kommen die GeoRisiko-Experten von Munich Re auch vor dem Hintergrund der aktuell zu beobachtenden Häufung von Naturkatastrophen: Jüngste Beispiele sind das Erdbeben in Chile, Hagelstürme in Australien oder der europäische Wintersturm Xynthia. Ihre Belastung aus dem Erdbeben in Chile vom 27. Februar 2010 schätzt Munich Re inzwischen auf rund eine Milliarde amerikanische Dollar nach Retrozession und vor Steuern. (Unternehmen)

          ABB will britische Chloride Group übernehmen

          Der Schweizer ABB-Konzern will für 860 Millionen Pfund die britische Chloride Group plc übernehmen. Nach ABB-Angaben vom Dienstag wird das Übernahmeangebot für den Hersteller von Geräten für eine unterbrechungsfreie Stromversorgung vom Chloride-Aufsichtsrat befürwortet. Der gebotene Preis entspricht 325 Pence pro Aktie, die zuletzt bei knapp 290 Pence gehandelt wurden. „Die Transaktion folgt unserer Strategie, Unternehmen speziell in Bereichen zu kaufen, in denen zunehmend Bedarf nach kombinierten Lösungen für Energietechnik und Automation besteht“, erklärte ABB-Chef Joe Hogan. ABB will Chloride in die Division Industrieautomation und Antriebe integrieren. (Reuters)

          Bilfinger bringt Börsengang von australischer Tochter auf Weg

          Der Bau- und Dienstleistungskonzern Bilfinger Berger hat den Börsengang seiner Tochter in Australien auf den Weg gebracht. Die dafür gegründete Valemus Limited habe einen Wertpapierprospekt bei der australischen Börsenaufsicht eingereicht, teilte das Mannheimer Unternehmen in der Nacht zu Dienstag mit. Die im Prospekt genannte indikative Preisspanne betrage 2,20 bis 2,50 australische Dollar je Aktie. Damit würden 1,2 bis knapp 1,4 Milliarden australische Dollar erlöst, das sind rund 830 bis 940 Millionen Euro. Nach dem derzeitigen Terminplan soll das Book Building am 6. und 7. Juli stattfinden und der festgelegte Preis dann am 8. Juli veröffentlicht werden. Spekulationen über ein zügiges Voranschreiten des geplanten Börsengangs hatten vergangene Woche die Bilfinger-Aktien in die Höhe getrieben. (Reuters)

          Kuka holt sich weiteres Geld von der Börse

          Der Roboterbauer Kuka zapft zum zweiten Mal innerhalb von acht Monaten den Kapitalmarkt an. Das Unternehmen will sich durch die Ausgabe von 4,65 Millionen neuer Aktien knapp 45,4 Millionen Euro beschaffen, wie die Augsburger Kuka in der Nacht zu Dienstag nach einer Aufsichtsratssitzung mitteilte. Damit kommt die krisengeschüttelte Firma einer Forderung der Banken nach, die im März die Stärkung der Eigenkapitalbasis um mindestens 23 Millionen Euro zur Bedingung für ein neues Finanzierungspaket gemacht hatten. Der Roboterbauer ist wegen der Krise in der Automobilindustrie tief in die roten Zahlen gerutscht und hatte gegen die Kreditbedingungen der geldgebenden Banken verstoßen. Während der Laufzeit der neuen Kreditverträge darf Kuka keine Dividende ausschütten. Erst im vergangenen November hatte das Unternehmen knapp 28 Millionen Euro aus einer Kapitalerhöhung erlöst. Kuka-Großaktionär Grenzebach, ein mittelständischer Maschinenbauer, hat zugesagt, sich mit bis zu 15 Millionen Euro an dem neuen Kapitalschritt zu beteiligen und auch bei einer Kapitalerhöhung seinen Anteil nicht über 30 Prozent zu steigern. (Reuters)

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