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Medienschau : Munich Re mit Milliardenverlust

  • Aktualisiert am

Tognum - guter Start ins Geschäftsjahr, QSC verdoppelt den Konzerngewinn, Fannie Mae benötigt weitere Milliarden, Evotec erhält „Meilensteine“, MLP stellt Sonderausschüttung in Aussicht - BöZ, BHP-Billiton: Kein Interesse an Alcoa, British Airways will angeblich TAP kaufen, Gigaset gibt sich optimistisch, deutsche Aus- und Einfuhren auf Rekordniveau, britische Hauspreise sinken, Elfenbeinküste exportiert wieder Kakao, Japanische Notenbank - Probleme nach Beben dauern,Brasilien: Minus von 5,5 Prozent bei Autoverkäufen

          Unternehmensnachrichten

          Munich Re mit Milliardenverlust

          Erdbeben, Tsunami und Flut haben dem weltgrößten Rückversicherer Munich Re im ersten Quartal fast eine Milliarde Euro Verlust eingebrockt. Unter dem Strich stand nach den ersten drei Monaten ein Minus von 947 Millionen Euro, wie der Dax-Konzern am Montag in München mitteilte. Im Vorjahr hatten hier noch plus 482 Millionen Euro gestanden. Angesichts der schweren Naturkatastrophen in Japan, Neuseeland und Australien reichten die Beitragseinnahmen in der Rückversicherung nicht einmal aus, um zwei Drittel der Ausgaben für Schäden und Verwaltung zu decken. Allerdings schnitt das Unternehmen damit noch besser ab als von Analysten erwartet. Für das Gesamtjahr rechnet Vorstandschef Nikolaus von Bomhard weiterhin mit einem Gewinn. Wie hoch dieser ausfallen soll, ließ das Management jedoch offen. Sein ursprüngliches Gewinnziel von 2,4 Milliarden Euro hatte der Vorstand bereits vor Wochen gekippt. (dpa-AFX)

          Tognum - guter Start ins Geschäftsjahr

          Tognum ist sehr gut ins Geschäftsjahr 2011 gestartet. Auftragseingang und Umsatz sind in nahezu allen Endmärkten zweistellig gewachsen. Die bereinigte Ebit-Marge liegt im ersten Quartal im zweistelligen Bereich. Auf Basis dieses Ergebnisses und der unverändert guten Marktaussichten konkretisiert das Unternehmen seine Prognose für das Gesamtjahr 2011: Tognum geht nun davon aus, einen Umsatz von rund 2,9 Milliarden Euro (Gesamtjahr 2010: 2,564 Milliarden Euro) und ein bereinigtes Ebit von rund 300 Millionen Euro (2010: 242,1 Millionen Euro) zu erzielen. Gemäß der zum Börsengang definierten Dividendenpolitik strebt das Unternehmen auch für das Jahr 2011 eine Dividendenzahlung von 30 Prozent bis 50 Prozent des bereinigten Konzernüberschusses an. Der stieg im ersten Quartal um 128 Prozent auf 50,8 Millionen Euro. (Ad-hoc)

          Übernahmeangebot für Elexis

          Die zur SMS group gehörende SMS GmbH mit Sitz in Düsseldorf hat heute gemäß § 10 WpÜG ihre Entscheidung veröffentlicht, ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot an alle Aktionäre der Elexis AG zum Erwerb ihrer auf den Inhaber lautenden Stückaktien abzugeben. Vorstand und Aufsichtsrat der Elexis AG werden dieses Angebot prüfen und zu gegebenem Zeitpunkt eine an die Aktionäre der Elexis AG gerichtete Stellungnahme gemäß § 27 WpÜG veröffentlichen. (Ad-hoc)

          Thomas Cook steigert Umsatz und reduziert Verlust leicht

          Die Thomas Cook Group hat im ersten Halbjahr 2010/11 den Umsatz trotz der politischen Unruhen in Nordafrika und der im Berichtszeitraum fehlenden Osterfeiertage um 4 Prozent auf 3,4 Milliarden Pfund gesteigert und den Nettoverlust auf 201 (211) Millionen Pfund reduziert. Der Umsatz sei dank gestiegener Preise und eines verbesserten Produktmixes erhöht worden, teilte Europas zweitgrößter Reiseveranstalter am Montag mit. Für den weiteren Verlauf des Jahres zeigte sich der Vorstand zuversichtlich. Er rechnet zwar weiterhin mit politischen Unruhen und einem anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Umfeld in Großbritannien, verzeichnet aber in Kontinental- und Nordeuropa ein sehr gut verlaufendes Sommergeschäft. Die Aktionäre werden für das erste Halbjahr mit einer auf Vorjahresniveau liegenden Dividende von 3,75 p bedacht. Für das zweite Halbjahr kalkuliert der Reiseveranstalter finanzielle Belastungen von 35 Millionen Pfund ein. Er rechnet damit, dass die politischen Unruhen die Nachfrage nach Reisen nach Ägypten, Tunesien und Marokko negativ beeinflussen werden. (Dow Jones Newswires)

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