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Medienschau : Moody's stuft Bank-Nachranganleihen herunter

  • Aktualisiert am

Anglo American profitiert vom Rohstoffboom, Lafarge in der Gewinnzone zurück, Voestalpine mit weiterer Ergebnissteigerung, Elmos erzielt Rekordumsatz in 2010, Kapitalerhöhung bei Impreglon, Kreise - Landis+Gyr sucht Käufer, Kampeter - Bund gibt kein weiteres Geld für WestLB, Widerstand gegen Kauf von EADS, Moody's stuft Bank-Nachranganleihen in großem Stil herunter, Deutschland: Preisauftrieb auf Erzeugerebene beschleunigt sich, Kreise - EU rechnet bis April mit Hilfen für Portugal

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          Unternehmensnachrichten

          Anglo American profitiert vom Rohstoffboom

          Die rasant steigenden Rohstoffpreise haben im vergangenen Jahr auch die Gewinne des britischen Bergbaukonzerns Anglo American angetrieben. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen nach eigenen Angaben vom Freitag 6,5 Milliarden amerikanische Dollar, 170 Prozent mehr als im Krisenjahr 2009. Der Umsatz stieg um 34 Prozent auf 32,9 Milliarden Dollar. In den vergangenen Tagen hatten die Konkurrenten Rio Tinto und BHP Billiton Rekordgewinne gemeldet. Für die weitere Entwicklung zeigte sich Anglo American zuversichtlich. Der Aussichten blieben trotz einiger Unsicherheiten dank des „robusten“ Wachstums in Schwellenländern wie China und Indien „extrem positiv“. In den Industrieländern rechnet der Konzern mit einer anhaltenden Erholung. Anglo American ist ein sehr breit aufgestellter Bergbaukonzern. Das Unternehmen fördert etwa Kohle, Platin, Eisenmetalle und Gold. Beim Diamentenförderer De Beers ist Anglo American Großaktionär. (dpa-AFX)

          Lafarge in der Gewinnzone zurück

          Der französische Baukonzern Lafarge hat das vierte Quartal 2010 dank eines höheren Zementabsatzes mit einem Gewinn von 62 Millionen Euro abgeschlossen. Im Schlussquartal 2009 hatte das Unternehmen aus Paris noch einen Verlust von 38 Millionen Euro verbucht. Der Umsatz stieg nach Angaben vom Freitag um 9 Prozent auf 3,96 Milliarden Euro. 2011 werde die Nachfrage nach Zement um 3 Prozent bis 6 Prozent weiter steigen, erwartet die Lafarge SA, die die Preise für ihre Produkte anheben will. Die Verbindlichkeiten sollen um mindestens 2 Milliarden Euro reduziert werden. Ende 2010 beliefen sich die Nettoschulden der Gruppe auf 13,99 Milliarden Euro. 2010 sei insgesamt ein schwieriges Jahr für die Anbieter von Baumaterialien gewesen, sagte CEO Bruno Lafont. Allerdings sei die Entwicklung im vierten Quartal bereits ermutigend gewesen. Der Zementumsatz kletterte im Schlussquartal um 10 Prozent, im Gesamtjahr wurde nur eine Zunahme um 2 Prozent verzeichnet. Wachstumstreiber blieben auch 2011 die Schwellenländer. Lafarge profitierte davon dank ihrer breiten geografischen Aufstellung. In den Industriestaaten dürfte sich die Nachfrage weiterhin langsam erholen. Die Aktionäre will die Gesellschaft mit einer Dividende von 1,00 Euro je Anteil am Gewinn beteiligen. Dieser Vorschlag enttäuschte die Marktteilnehmer, die 2 Euro je Aktie erwartet hatten. „Das dürfte noch einmal für Druck sorgen“, sagte ein Händler. Die Geschäftszahlen für das vierte Quartal bewegten sich mehr oder weniger im Rahmen der Konsensprognosen, der Ausblick auf das laufende Jahr sei ebenfalls eher unspektakulär. „Zwar ist die niedrige Ausschüttung ein hausgemachtes Problem, die nicht eben berauschende Guidance könnte aber auch den Sektor und damit Wettbewerber wie HeidelbergCement belasten“, so der Marktteilnehmer. Lafarge sind um den gleitenden 200-Tage-Schnitt von 43,47 Euro unterstützt, Widerstand beim Jahreshoch von 48,67 Euro. (Dow Jones Newswires)

          Voestalpine mit weiterer Ergebnissteigerung

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