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Medienschau : Moody's skeptischer zu Japans Kreditwürdigkeit

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Kabel Deutschland trifft operativ Erwartungen, Aareal Bank macht auf Optimismus, CTS Eventim hält den Wachstumskurs, Q-Cells erzielt einen Gewinn- warnt vor Margendruck, DAB kürzt die Dividende, Wienerberger schlägt sich wacker, GfK - Deutsches Konsumklima so gut wie seit Oktober 2007 nicht, Schweizer Ausfuhren steigen im Januar kräftig, europäischer Sachverständigenrat warnt vor Pleite Griechenlands

          Unternehmensnachrichten

          Kabel Deutschland trifft operativ Erwartungen

          Die Kabel Deutschland Holding AG hat mit ihren operativen Kennziffern im dritten Geschäftsquartal die Markterwartungen erfüllt. Wie der MDax-Konzern aus Unterföhring bei München am Dienstag mitteilte, kletterte der Umsatz in den drei Monaten per Ende Dezember gegenüber dem Vorjahr um 7 Prozent auf 405,3 Millionen Euro, während das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um 12,6 Prozent auf 185,2 Millionen Euro zulegte. Unter dem Strich rutschte das Unternehmen in die roten Zahlen. Analysten hatten im Schnitt mit Erlösen von 405 Millionen Euro und einem bereinigten operativen Gewinn von 183 Millionen Euro gerechnet. Netto verbuchte Kabel Deutschland im dritten Quartal einen Verlust von 36,5 Millionen Euro, nach einem Gewinn von 4,1 Millionen Euro im Jahr davor. Belastet wurde die Entwicklung den Angaben zufolge von Einmalaufwendungen von 47 Millionen Euro im Zusammenhang mit der Refinanzierung von Unternehmensanleihen. Der Ausblick für das im März endende Geschäftsjahr 2010/11 wurde am Dienstag bestätigt. Somit stellt der Konzern weiter ein Umsatzplus von 6,5 Prozent bis 7 Prozent sowie ein bereinigtes Ebitda von 715 Millionen bis 725 Millionen Euro in Aussicht. Laut einer Unternehmenssprecherin peilt Kabel Deutschland bei beiden Werten weiterhin das obere Ende der Spanne an. Im vergangenen Geschäftsjahr wurden Erlöse von etwa 1,5 Milliarden und ein bereinigtes Ebitda von 659 Millionen Euro erzielt. (Dow Jones Newswires)

          Aareal Bank macht auf Optimismus

          Die Aareal Bank blickt nach einem erwartungsgemäßen Gewinnsprung im abgelaufenen Jahr optimistisch auf 2011. Wie der Immobilienfinanzierer am Dienstag mitteilte, stieg der Vorsteuergewinn 2010 um mehr als 50 Prozent auf 134 Millionen Euro und erreichte damit die Prognosen der Analysten. Für das laufende Jahr rechnet die Bank mit einer erneuten Ergebnisverbesserung. Trotz der Belastungen aus der Bankenabgabe sei bei normalisierten Märkten eine Eigenkapitalrendite vor Steuern von mindestens 12 Prozent erreichbar. Die Dynamik der aktuellen Geschäftsentwicklung ist vielversprechend. So steigerte der Wiesbadener Immobilienfinanzierer das Betriebsergebnis im Schlussquartal 2010 um 74 Prozent auf 40 Millionen Euro. Damit war das vierte Quartal das stärkste Viertel seit zweieinhalb Jahren. Nach Steuern und der Verzinsung für die stille Einlage des SoFFin blieb der Aareal Bank im gesamten Jahr 2010 ein Gewinn von 46 (Vj 23) Millionen Euro. Zugelegt hat die Bank in nahezu allen Ergebniskomponenten. So stieg der Zinsüberschuss im Konzern um 11 Prozent Prozent auf 509 Millionen Euro und lag damit über dem zu Jahresanfang anvisierten Zielkorridor von 460 Millionen bis 480 Millionen Euro. Gleichzeitig blieb die Risikovorsorge mit 105 Millionen Euro unterhalb der anfangs prognostizierten Bandbreite von 117 Millionen bis 165 Millionen Euro. Das Neugeschäft im Segment Strukturierte Immobilienfinanzierungen übertraf mit 6,7 Milliarden Euro den Zielkorridor von 4 Milliarden bis 5 Milliarden Euro. Allerdings hatte die Aareal Bank schon nach den ersten neun Monaten die urprünglich gesteckten Ziele erreicht oder übertroffen. (Dow Jones Newswires)

          Q-Cells erzielt einen Gewinn

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