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Medienschau : Moody's senkt Bonitätsnote Griechenlands um drei Stufen

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Japans Regierungschef Kan übersteht Misstrauensvotum

Japans Ministerpräsident Naoto Kan hat am Donnerstag ein Misstrauensvotum im Parlament überstanden. Kan erhielt deutliche Unterstützung der Abgeordneten im Unterhaus. Demnach schlossen sich dem von der Opposition eingebrachten Misstrauensvotum nur 152 Parlamentarier an, 293 stimmten dagegen. Kan hatte zuvor seinen Rücktritt in Aussicht gestellt. Zunächst wolle er aber noch dafür sorgen, die Erdbeben- und Atomkatastrophe unter Kontrolle zu bringen. (Reuters)

Amerikanische Regierung schreibt 20 Prozent der Staatshilfen an Autokonzerne ab

Die amerikanische Regierung sieht rund 20 Prozent der Staatshilfen für die Automobilindustrie als verloren an. Rund 16 Milliarden Dollar der in den Jahren 2008 und 2009 gezahlten Finanzspritzen von insgesamt 80 Milliarden Dollar könnten vermutlich nicht wieder hereingeholt werden, schrieb das Weiße Haus in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht anlässlich des für Freitag angesetzten Besuchs von Präsident Barack Obama eines Chrysler-Werkes in Toledo, Ohio. Vor zwei Jahren war die Regierung allerdings noch von einem deutlich größeren Verlust von 60 Prozent ausgegangen. Mit ihren Rettungsaktionen für General Motors und Chrysler Group und der damit einhergehenden staatlichen Beteiligung an den Autokonzernen war das Weiße Haus von den Republikanern scharf kritisiert worden. Nun hofft die Regierung darauf, die Aktion angesichts neuer Jobs in der Automobilbranche zu ihrem Vorteil zu nutzen. Mit den Staatshilfen habe die Regierung auch mehrere zehn Milliarden Dollar an direkten und indirekten Folgekosten gespart, so der Bericht. Beispielsweise an Arbeitslosenversicherung oder an Steuergeldern, die im Falle eines Zusammenbruchs der Branche entfallen wären. (Dow Jones Newswires)

WSJ: Belarus will bis zu 8 Milliarden Dollar Kredit vom IWF

Belarus bekommt die Finanzkrise im Land nicht in den Griff und will nun Hilfe vom Internationalen Währungsfonds (IWF). Das Land bittet den IWF um einen Kredit von bis zu 8 Milliarden Dollar, bestätigte die Regierung um Präsident Alexander Lukaschenko am Mittwoch. Analysten sprachen von einer unrealistisch hohen Summe. Sie räumten zugleich ein, dass 8 Milliarden Dollar möglicherweise das Minimum seien, um der Wirtschaft wieder auf die Beine zu verhelfen. Die rasche Entwertung der Landeswährung und die in die Höhe schnellenden Preise treiben das Land derzeit auf einen Staatsbankrott zu. Und inzwischen hat auch der traditionelle Partner Russland eine weitere Unterstützung abgelehnt und den autoritär regierenden Lukaschenko stattdessen aufgefordert, einige wichtige staatseigene Vermögenswerte zu verkaufen. (Dow Jones Newswires)

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