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Medienschau : Moody's prüft baldige Herabstufung der amerikanischen Bonitätsnote

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Südzucker bekräftigt die Prognose, Wechselkurse drücken den Umsatz der Software AG und Heideldruck setzt weniger um als erwartet. Fitch stuft Griechenland herab und das PC-Geschäft läuft mau.

          Unternehmensnachrichten

          Südzucker bekräftigt jüngst angehobene Jahresprognose

          Die Südzucker AG geht im laufenden Geschäftsjahr weiterhin von einem Umsatz von rund 6,5 (Vorjahr 6,2) Milliarden Euro und einem operativen Konzernergebnis von mehr als 600 (519) Millionen Euro aus. Der Mannheimer MDax-Konzern wiederholte die vor wenigen Wochen angehobene Prognose am Donnerstag bei Vorlage der ausführlichen Zahlen für das erste Quartal.

          In den drei Monaten per 31. Mai 2011 wuchs das Ebitda um 18,2 Prozent auf 231 Millionen Euro, das Ergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter legte um 26,6 Prozent auf 92 Millionen Euro zu, detaillierte Südzucker die Quartalsergebnisse. Der Cashflow verbesserte sich um 41,4 Prozent auf 191 Millionen Euro. Gleichzeitig gelang dem Unternehmen ein weiterer Abbau der Nettofinanzschulden per 31. Mai auf 932 (1.065) Millionen Euro.

          Mitte Juni hatte Südzucker bereits das operative Konzernergebnis von 184 (149) Millionen Euro sowie den Umsatz von 1,6 (1,5) Milliarden Euro kommuniziert. (Dow Jones)

          Wechselkurse drücken Umsatz der Software AG

          Die Software AG hat im zweiten Quartal 2011 weniger umgesetzt als im Vorjahr. Zugleich bekräftigte der Konzern am Mittwochabend die Umsatz- und Ergebnisprognose für das Gesamtjahr. Die Erlöse bezifferte das Software-Unternehmen für die abgelaufene Periode mit 256 Millionen bis 258 Millionen Euro, nachdem im Vergleichszeitraum des Vorjahres noch 267,3 Millionen Euro umgesetzt worden waren. Währungsbereinigt entspreche der Gesamtumsatz dem Vorjahreswert. Ungünstigere Währungsrelationen hätten einen wesentlichen Einfluss auf die ausgewiesenen Umsätze im Vergleich zum zweiten Quartal des Vorjahres ausgeübt.

          Für das Gesamtjahr bestätigte die Software AG die bisherige Prognose und erwartet unverändert ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 5 Prozent bis 7 Prozent und eine Gewinnsteigerung von 10 Prozent bis 15 Prozent. Die detaillierten Ergebniszahlen wird die Gesellschaft am 28. Juli 2011 veröffentlichen. (Dow Jones)

          Heideldruck setzt weniger um als erwartet

          Die Heidelberger Druckmaschinen AG hat im ersten Quartal etwas weniger umgesetzt als vom Unternehmen selbst erwartet. Es seien Einnahmen von rund 544 Millionen Euro erzielt worden nach 563 Millionen Euro im Vorjahr, teilte die im MDax notierte Gesellschaft am Donnerstag auf Basis vorläufiger Berechnungen mit. Bereinigt um Währungseffekte habe der Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres gelegen.

          Heidelberger Druck begründete die schwache Entwicklung unter anderem mit Umsatzverschiebungen auf die nachfolgenden Quartale in Folge der Erdbebenkatastrophe in Japan sowie mit Verzögerungen aus der ausgeweiteten Liquiditätsverknappung im chinesischen Bankensystem. Wegen der weiter hohen Nachfrage und des anhaltend hohen Wirtschaftswachstums in China sollen die Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung von Heidelberg aber nur temporär sein.

          Im Rahmen der eigenen Erwartung lag der Auftragseingang. Er lag bei 665 Millionen Euro oder währungsbereinigt 690 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es 786 Millionen Euro; im Vorquartal 637 Millionen Euro. (Dow Jones)

          Chinesische Airline an Hochtief-Flughafengeschäft interessiert

          Für die zum Verkauf stehenden Flughafenbeteiligungen von Hochtief gibt es laut einem Zeitungsbericht auch einen chinesischen Interessenten. Die Zeitung „21st Century Business Herald“ nennt am Donnerstag die HNA Group, Muttergesellschaft der Hainan Airlines Co.

          Früheren Aussagen informierter Personen zufolge sollen der französische Baukonzern Vinci, der deutsche Flughafenbetreiber Fraport im Tandem mit dem Deutsche-Bank-Infrastrukturfonds RREEF sowie der Infrastrukturfonds GIP bereits mit indikativen Angeboten an die Hochtief AG, Essen, herangetreten sein. Ein weiteres Gebot soll vom Infrastrukturfonds Sintonia vorliegen, der der Benetton-Familienholding sowie Goldman Sachs, Mediobanca und Singapurs staatlichem Investitionsvehikel GIC gehört. Mit dem Verkaufsprozess vertraute Informanten halten eine Bewertung von bis zu 1,2 Milliarden Euro für die Hochtief-Aktiva für realistisch. (Dow Jones)

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