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Medienschau : Moody's droht mit Senkung des amerikanischen Ratings

  • Aktualisiert am

Sony: Sicherheitskrise nimmt kein Ende, Groupon beantragt Börsengang, Resourcehouse senkt Ausgabepreis, Fiat übernimmt Mehrheit an Chrysler, Smartphone-Boom soll Sharp zu Gewinnsprung verhelfen, Mazda will amerikanische Produktion aufgeben - Nikkei, Moody's droht mit Senkung von amerikanischem Rating, Griechenland-Hilfspaket dürfte Privatsektor einbeziehen - Kreise, Medien - China will mit Steuernachlässen Kohle-Import steigern

          9 Min.

          Unternehmensnachrichten

          Sony: Sicherheitskrise nimmt kein Ende

          Computerhacker haben erneut ein Netzwerk des Unterhaltungskonzern Sony angegriffen. Die Gruppe LulzSec berichtete am Donnerstag, sie habe auf Internetserver von Sony Pictures Entertainment und damit auf persönliche Daten von mehr als einer Million Kunden zugreifen können. Einige Daten wurden im Internet veröffentlicht, darunter Namen, Anschriften, E-Mail-Adressen und Passwörter. Sony war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Der neue Angriff ist ein herber Rückschlag für den Versuch des japanischen Elektronik-Riesen, die im April ausgebrochene Sicherheitskrise hinter sich zu lassen. Damals hatten Hacker Daten von mehr als 100 Millionen Kunden gestohlen. Der Angriff gilt als der größte in der Geschichte des Internets. Sony musste das PlayStation-Netzwerk und weitere Dienste fast einen Monat abschalten. Auch danach wurde der Konzern mehrfach angegriffen - Sony hat bis zu dem Vorfall am Donnerstag mindestens vier Attacken bestätigt. (Reuters)

          Schnäppchenportal Groupon beantragt Börsengang

          Das rasant wachsende amerikanische Schnäppchenportal Groupon hat seine Börsenpläne nun offiziell gemacht. Das Unternehmen stellte nach eigenen Angaben am Donnerstag einen IPO-Antrag. Die erwarteten Erlöse bei dem Sprung auf das Handelsparkett bezifferte Groupon zunächst auf 750 Millionen Dollar. Diese Summer ist jedoch vorläufig und kann sich noch ändern. Nach dem fulminanten Börsen-Debüt des Online-Karrierenetzwerks LinkedIn im Mai stehen neben Groupon auch noch andere Internetfirmen für eine Notierung in den Startlöchern. Dazu zählen Facebook und Twitter. Groupon machte keine Angaben in seinem IPO-Antrag zur Zahl der auszugebenden Aktien oder zum Börsenplatz. Konsortialführer sind Morgan Stanley und Goldman Sachs. In Kreisen hatte es im April geheißen, Groupon könnte bei einem Börsengang mit 15 bis 20 Milliarden Dollar bewertet werden könnte. Der IPO könne in der zweiten Jahreshälfte erfolgen. Im Dezember lehnte das im November 2008 gegründete Unternehmen ein Übernahmeangebot von Internetgigant Google im Wert von sechs Milliarden Dollar ab. In den ersten drei Monaten 2011 setzte Groupon 644,7 Millionen Dollar um. Unter dem Strich verbuchte das Portal dabei einen Verlust von 102,7 Millionen Dollar. (Reuters)

          Rohstoffkonzern Resourcehouse senkt Ausgabepreis - Dokument

          Nach der Euphorie ist inzwischen Ernüchterung am Rohstoffmarkt eingetreten - mit Folgen für den Börsengang der australischen Bergbaugesellschaft Resourcehouse. Die mit Verlust arbeitende Gesellschaft werde bei dem in Hongkong geplanten Börsengang wahrscheinlich nur bis zu 2,54 Milliarden Dollar statt der ursprünglichen angestrebten bis zu 3,6 Milliarden Dollar erlösen. Offenbar ist die Resonanz schwächer als erwartet. Die Gesellschaft plane aktuell mit einem Ausgabepreis von 3,45 Hongkong-Dollar, zitiert Dow Jones Newswires aus einem Dokument, in das sie am Freitag Einsicht hatte. Der Preis läge 23 Prozent unter dem unteren Ende der zuvor genannten Spanne von 4,48 bis 4,93 Hongkong-Dollar. Die Zahl der angebotenen Aktien betrage unverändert 5,716 Milliarden Stück. Das Bookbuilding für institutionelle Investoren läuft seit dem 17. Mai. Investoren sind nach dem lang anhaltenden Anstieg der Rohstoffpreise inzwischen vorsichtiger geworden. Zudem belasten die Schuldenprobleme einiger Länder sowie das nachlassende Wachstum in China die Märkte. Und auch die Finanzlage von Resourcehouse selbst gebe Anlass zur Sorge. Nach einem Verlust von 2,9 Millionen australische Dollar im ersten Halbjahr sollen es im Gesamtjahr nicht mehr als 15 Millionen australische Dollar sein, heißt es im Börsenprospekt. 2009/10 (30. Juni) belief sich der Fehlbetrag auf 15,3 Millionen australische Dollar. Unklar ist noch, ob das Unternehmen am Terminplan festhält. Ursprünglich war für den heutigen Freitag die Preisfestsetzung und für den 10. Juni die Erstnotiz vorgesehen. Es ist der vierte Versuch von Resourcehouse, an die Börse zu gehen. Den letzten Versuch hatte im März das Erdbeben in Japan vereitelt. Seinerzeit wollte die vom Milliardär Clive Palmer kontrollierte Gesellschaft rund 3 Milliarden Dollar einsammeln. (Dow Jones Newswires)

          Vereinigten Staaten steigen komplett bei Chrysler aus - Fiat übernimmt Mehrheit

          Der italienische Autobauer Fiat kann die verbliebene sechsprozentige Beteiligung der amerikanische Regierung an Chrysler übernehmen. Das amerikanische Finanzministerium teilte am Donnerstagabend in Washington mit, sich mit Fiat auf eine Zahlung von 500 Millionen Dollar für die mehr als 98.000 Aktien geeinigt zu haben. Fiat übernimmt auch die Option der Regierung, Aktien im Besitz eines Fonds der amerikanischen Gewerkschaft UAW zu kaufen. Das Finanzministerium erhält dafür 60 Millionen Dollar, die kanadische Regierung 15 Millionen Dollar. Sobald die Transaktion abgeschlossen ist, ist der Staat dem Ministerium zufolge vollständig bei Chrysler ausgestiegen. Fiat hatte Ende Mai angekündigt, eine Option zum Kauf der Staatsbeteiligung ausüben und damit nach der Mehrheit an Chrysler zu greifen. Mit dem Schritt steigt Fiats Anteil an Chrysler auf 52 von 46 Prozent. Chrysler war einst vor der Regierung mit Staatshilfen gerettet worden, nachdem ein Absatzeinbruch im Zuge der Weltwirtschaftskrise die amerikanische Autoindustrie an den Rand des Abgrunds brachte. Für den amerikanischen Steuerzahler ist die Rettungsaktion ein Verlustgeschäft. Die Regierung investierte 12,5 Milliarden Dollar in Chrysler - und bekommt lediglich rund 11,2 Milliarden Dollar zurück. Fiat war in der Wirtschaftskrise ebenfalls als Retter eingesprungen und hatte zudem mit den Vereinigten Staaten vereinbart, nach und nach die Mehrheit an Chrysler zu übernehmen. Fiat erwägt zudem, Chrysler wieder an die Börse zu bringen. (Reuters)

          Smartphone-Boom soll Sharp zu Gewinnsprung verhelfen

          Dank des Verkaufserfolgs von Smartphones und Tablet-Computern erwartet der japanische Elektronikkonzern Sharp ein deutliches Gewinnplus. Der operative Gewinn werde in diesem Geschäftsjahr um 23 Prozent auf umgerechnet knapp 830 Millionen Euro (97 Milliarden Yen) steigen, kündigte das Unternehmen am Freitag an. Branchenexperten haben Sharp bisher nur 56,8 Milliarden Yen zugetraut. Sharp verspricht sich von dem Tablet- und Smartphone-Boom eine wachsende Nachfrage nach kleinen LCD-Bildschirmen. Ein wichtiger Bestandteil von Flachbildschirmen sind Flüssigkristalle. In diesem lukrativen Geschäft ist der deutsche Merck-Konzern Marktführer. (Reuters)

          Lanxess erhöht die Preise für Kautschuke

          Der Spezialchemiekonzern Lanxess hebt die Preise für seine HNBR-Kautschuke der Marke Therban an. Wie der MDax-Konzern am Freitag mitteilte, steigen die Preise je nach Region um bis zu 1.300 Euro je Tonne. Die Chloropren-Kautschuke der Marke Baypren verteuern sich je nach Region um bis zu 400 Euro je Tonne. Grund für die Preiserhöhung seien kontinuierlich steigende Rohstoff-, Energie- sowie sonstige Kosten. Therban ist ein Hochleistungskautschuk mit großer Beständigkeit bei hohen Temperaturen und im Kontakt mit Treibstoffen, Öl und Ozon. Einsatz findet er unter anderem in der Automobilindustrie zur Herstellung von Zahn- und Keilriemen sowie in der Ölförderindustrie bei Bohrköpfen. Der Chloropren-Kautschuk Baypren eignet sich beispielsweise zur Herstellung von Kabelmänteln, Schläuchen, Riemen und Luftfedern. (Dow Jones Newswires)

          Mazda will amerikanische Produktion 2013 aufgeben - Nikkei

          Der japanische Automobilhersteller Mazda will einem Zeitungsbericht zufolge seine Produktion in den Vereinigten Staaten aufgeben. Wie die Zeitung „Nikkei“ am Freitag berichtet, spricht die Mazda Motor Corp mit der Ford Motor darüber, das paritätisch geführte Joint Venture in Michigan aufzulösen. Mazda wolle ihre amerikanische Produktion etwa im Jahr 2013 beenden. Japans fünftgrößter Autokonzern wolle den amerikanischen Markt dann mit Fahrzeugen versorgen, die entweder in Japan oder in dem neuen Werk in Mexiko produziert werden. Ford hatte die Partnerschaft mit Mazda im vergangenen Jahr gelockert und die Beteiligung an den Japanern auf 3,5 Prozent von 11 Prozent reduziert. Der amerikanische Autobauer hatte sich 1979 über den Kauf von 25 Prozent an Mazda beteiligt. 1996 hatte Ford den Anteil dann sogar auf 33,4 Prozent erhöht und die Kontrolle über das Management der Japaner gewonnen. 2008 folgte dann die Reduzierung auf 11 Prozent, mit denen Ford seinerzeit der größte Mazda-Anteilseigner war. (Dow Jones Newswires)

          Blatt - Nissan und Renault planen Großinvestition in Russland

          Der japanische Autohersteller Nissan Motor und sein französischer Partner Renault wollen einem Zeitungsbericht zufolge massiv in Russland investieren. Es gehe um einen Betrag von bis zu zwei Milliarden Dollar bis 2015, berichtete die japanische Zeitung „Nikkei“ am Freitag. Durch eine Kooperation mit dem russischen Autobauer AvtoVAZ wollten die beiden Konzerne ihren Absatz in diesem Zeitraum mehr als verdoppeln. (Reuters)

          Google-Chef gibt sich kostenbewusst -“Sehr sorgsam bei Ausgaben“

          Der Internetgigant Google ist Sorgen von Anlegern entgegengetreten, Geld in spekulativen Projekten zu versenken. „Wir sind ein sehr vorsichtiger Verwalter von Geldern der Aktionäre“, sagte Konzernchef und Mitbegründer Larry Page am Donnerstag bei der jährlichen Versammlung der Anteilseigner. „Wir haben ja als Start-Up in einer Garage begonnen und sind sehr sorgsam bei unseren Ausgaben.“ Page eilt der Ruf voraus, ambitionierte Projekte mit ungewissem Ausgang zu fördern. So versucht sich die weltgrößte Suchmaschinenbetreiber an selbstfahrenden Autos oder der Digitalisierung von Bibliotheksbeständen. Manche Investoren sorgen sich, diese Investitionen könnten die Gewinnmargen drücken. Seit Google im Januar ankündigte, dass Page den Chefposten von Eric Schmidt übernehmen werde, hat die Aktie rund 16 Prozent an Wert eingebüßt. (Reuters)

          Wirtschaftsnachrichten

          Moody's droht mit Senkung von amerikanischem Rating wegen Schulden-Limit

          Moody's Investors Service hat am Donnerstag damit gedroht, die Bonitätsnote der Vereinigten Staaten auf eine mögliche Herabstufung zu überprüfen. Voraussetzung dafür wäre, dass bis Mitte Juli keine Fortschritte bei den Verhandlungen über die Erhöhung der gesetzlich festgesetzten Schulden- Obergrenze des Landes erzielt werden. Zurzeit wird die Kreditwürdigkeit der weltgrößten Volkswirtschaft von der Ratingagentur noch mit der Spitzennote „Aaa“ bewertet. „Die wachsende Polarisierung über die Schuldengrenze hat es wahrscheinlicher gemacht, dass es zu einem kurzfristigen Ausfall kommt“, heißt es in der Stellungnahme von Moody's. „Wenn sich an dieser Situation in den nächsten Wochen nichts ändert, wird Moody's das Rating überprüfen.“ Standard & Poor's hatte die amerikanische Regierung bereits im April darüber informiert, dass das Land riskiere, seine Top- Einschätzung „AAA“ zu verlieren, wenn sich die Politiker nicht bis 2013 auf einen Plan zur Reduzierung des Haushaltsdefizits und der Staatsschulden einigen können. (Bloomberg)

          Umfrage - Deutschlands Dienstleister verlieren an Schwung

          Die Erholung der Dienstleister in Deutschland büßt weiter an Tempo ein. Das Wachstum fiel einer Umfrage zufolge im Mai so schwach aus wie seit sieben Monaten nicht mehr. Der Einkaufsmanagerindex sank um 0,7 Punkte auf 56,1 Zähler und markierte damit ein deutlich schwächeres Wachstum als noch zum Jahresauftakt, wie die Markit-Experten am Freitag zu ihrer Umfrage unter etwa 500 Firmen mitteilten. „Hauptsächlich das ins Stocken geratene Neugeschäft dämpfte das Wachstum im Mai“, schrieben die Experten. Besonders die Privatverbraucher hielten sich zurück. Dabei spielten die gestiegenen Energie- und Kraftstoffpreise eine Rolle, die Druck auf die verfügbaren Einkommen ausübten, schrieben die Forscher. Besser sehe es bei Geschäftskunden aus, und auch aus dem Ausland sei die Nachfrage besser. Dennoch signalisiert der Einkaufsmanagerindex trotz des jüngsten Rückgangs immer noch ein im historischen Vergleich hohes Wachstum. Zudem fällt der Rückgang geringer aus als in einer ersten Schätzung angenommen. In allen sechs von der Umfrage erfassten Branchen ging es im Mai aufwärts. Die stärksten Geschäftszuwächse meldeten Transport- und Lagerhaltungsfirmen, am geringsten fiel das Plus im Gastgewerbe sowie bei Finanzdienstleistern aus. Auch für die kommenden zwölf Monate zeigten sich die Firmen nicht mehr so optimistisch wie in den vergangenen Monaten. Sie rechneten mit weiteren Geschäftszuwächsen, wenngleich das Tempo spürbar nachlassen dürfte. Das entsprechende Barometer gab so stark nach wie seit Februar 2010 nicht mehr. Am zuversichtlichsten seien Transporteure und Firmen aus dem Bereich Lagerhaltung. Angesichts der immer noch guten Geschäfte wollen die Dienstleister ihre Belegschaften weiter aufstocken. Bereits seit 16 Monaten werden im Dienstleistungsbereich Stellen geschaffen, derzeit sogar überdurchschnittlich viele. Besonders viele neue Jobs entstanden im Bereich Vermietung und unternehmensnahe Dienstleistungen. Positives gab es an der Preisfront, wo sich der Kostenschub für die Unternehmen abschwächte. (Reuters)

          Griechenland-Hilfspaket dürfte Privatsektor einbeziehen - Kreise

          Bei den Beratungen innerhalb der Eurozone zur griechischen Finanzlage setzt sich Deutschland mit der Forderung nach einer Beteiligung privater Gläubiger an möglichen neuen Finanzhilfen offenbar durch. Wie am Donnerstag aus hochrangigen EU-Kreisen verlautete, gilt es als wahrscheinlich, dass griechische Investoren dazu beitragen sollen, die Finanzierungslücke des Landes in den nächsten drei Jahren zu schließen. Vertreter der Finanzministerien der Euro-Länder hatten am Mittwoch und Donnerstag in Wien über ein neues Hilfspaket für Griechenland beraten. Eine abschließende Einigung sei dabei den Kreisen zufolge noch nicht erreicht worden. Allerdings nähere man sich in wichtigen Aspekten gemeinsamen Positionen an, etwa bei der von Deutschland geforderten Beteiligung des Privatsektors. „Ohne (die privaten Gläubiger) kann man nichts machen“, erklärte eine mit den Verhandlungen vertraute Person Dow Jones Newswires. Es scheine daher wahrscheinlich, dass es am Ende zu einer Beteiligung komme. Dazu würden nun verschiedene Optionen erwogen. Eine Beteiligung des Privatsektors könnte demnach mit einem auf drei Jahre angelegten Hilfsprogramm für Griechenland verknüpft werden, sagte die Person. Aggressive Optionen, etwa die Streckung griechischer Anleihen, stießen jedoch bislang auf Widerstand bei der Europäischen Zentralbank. Unterdessen betonte Amadeu Altafaj-Tario, Sprecher von EU-Wirtschafts- und Währungskommissar Olli Rehn, dass Spekulationen über eine Einigung auf ein neues Hilfspaket verfrüht seien, solange die Minister nichts unterschrieben hätten. Bei den Beratungen sei es lediglich um Szenarien und Optionen gegangen, eine abschließende Einigung könne dabei gar nicht gefasst worden sein: „Dies wäre eine große politische Entscheidung, die nur auf höchster politischer Stufe getroffen werden kann“. Die griechische Regierung dürfte in Kürze neue Maßnahmen bekanntgeben, um den angeschlagenen Staatshaushalt auf der Einnahmen- und der Ausgabenseite um Milliardenbeträge zu entlasten. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte unter Berufung auf Regierungskreise berichtet, dass in Athen eine Einigung hierzu bereits erzielt worden sei. (Dow Jones Newswires)

          Medien - China will mit Steuernachlässen Kohle-Import steigern

          Unter dem Druck massiver Stromausfälle erwägt China Medienberichten zufolge Steuererleichterungen für den Kohle-Import. Auch Hafengebühren könnten gesenkt werden, berichteten chinesische Medien am Freitag unter Berufung auf Vertreter des Nationalen Entwicklungs- und Reformkomitees. Mit diesen Maßnahmen sollten die Einfuhren des Energie-Rohstoffs wieder erhöht werden. In den ersten vier Monaten 2011 waren die Kohle-Einfuhren im Vergleich zum Vorjahr um 24 Prozent zurückgegangen. Chinas Versorger schreckten vor vergleichsweise teuren Produkten aus dem Ausland zurück, was mit zu den Stromengpässen führte. Nirgendwo in der Welt wird mehr Kohle verbraucht als in China. (Reuters)

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