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Medienschau : Moody's droht mit Senkung des amerikanischen Ratings

  • Aktualisiert am

Sony: Sicherheitskrise nimmt kein Ende, Groupon beantragt Börsengang, Resourcehouse senkt Ausgabepreis, Fiat übernimmt Mehrheit an Chrysler, Smartphone-Boom soll Sharp zu Gewinnsprung verhelfen, Mazda will amerikanische Produktion aufgeben - Nikkei, Moody's droht mit Senkung von amerikanischem Rating, Griechenland-Hilfspaket dürfte Privatsektor einbeziehen - Kreise, Medien - China will mit Steuernachlässen Kohle-Import steigern

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          Unternehmensnachrichten

          Sony: Sicherheitskrise nimmt kein Ende

          Computerhacker haben erneut ein Netzwerk des Unterhaltungskonzern Sony angegriffen. Die Gruppe LulzSec berichtete am Donnerstag, sie habe auf Internetserver von Sony Pictures Entertainment und damit auf persönliche Daten von mehr als einer Million Kunden zugreifen können. Einige Daten wurden im Internet veröffentlicht, darunter Namen, Anschriften, E-Mail-Adressen und Passwörter. Sony war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Der neue Angriff ist ein herber Rückschlag für den Versuch des japanischen Elektronik-Riesen, die im April ausgebrochene Sicherheitskrise hinter sich zu lassen. Damals hatten Hacker Daten von mehr als 100 Millionen Kunden gestohlen. Der Angriff gilt als der größte in der Geschichte des Internets. Sony musste das PlayStation-Netzwerk und weitere Dienste fast einen Monat abschalten. Auch danach wurde der Konzern mehrfach angegriffen - Sony hat bis zu dem Vorfall am Donnerstag mindestens vier Attacken bestätigt. (Reuters)

          Schnäppchenportal Groupon beantragt Börsengang

          Das rasant wachsende amerikanische Schnäppchenportal Groupon hat seine Börsenpläne nun offiziell gemacht. Das Unternehmen stellte nach eigenen Angaben am Donnerstag einen IPO-Antrag. Die erwarteten Erlöse bei dem Sprung auf das Handelsparkett bezifferte Groupon zunächst auf 750 Millionen Dollar. Diese Summer ist jedoch vorläufig und kann sich noch ändern. Nach dem fulminanten Börsen-Debüt des Online-Karrierenetzwerks LinkedIn im Mai stehen neben Groupon auch noch andere Internetfirmen für eine Notierung in den Startlöchern. Dazu zählen Facebook und Twitter. Groupon machte keine Angaben in seinem IPO-Antrag zur Zahl der auszugebenden Aktien oder zum Börsenplatz. Konsortialführer sind Morgan Stanley und Goldman Sachs. In Kreisen hatte es im April geheißen, Groupon könnte bei einem Börsengang mit 15 bis 20 Milliarden Dollar bewertet werden könnte. Der IPO könne in der zweiten Jahreshälfte erfolgen. Im Dezember lehnte das im November 2008 gegründete Unternehmen ein Übernahmeangebot von Internetgigant Google im Wert von sechs Milliarden Dollar ab. In den ersten drei Monaten 2011 setzte Groupon 644,7 Millionen Dollar um. Unter dem Strich verbuchte das Portal dabei einen Verlust von 102,7 Millionen Dollar. (Reuters)

          Rohstoffkonzern Resourcehouse senkt Ausgabepreis - Dokument

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