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Medienschau : Moody's droht mit Senkung des amerikanischen Ratings

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Smartphone-Boom soll Sharp zu Gewinnsprung verhelfen

Dank des Verkaufserfolgs von Smartphones und Tablet-Computern erwartet der japanische Elektronikkonzern Sharp ein deutliches Gewinnplus. Der operative Gewinn werde in diesem Geschäftsjahr um 23 Prozent auf umgerechnet knapp 830 Millionen Euro (97 Milliarden Yen) steigen, kündigte das Unternehmen am Freitag an. Branchenexperten haben Sharp bisher nur 56,8 Milliarden Yen zugetraut. Sharp verspricht sich von dem Tablet- und Smartphone-Boom eine wachsende Nachfrage nach kleinen LCD-Bildschirmen. Ein wichtiger Bestandteil von Flachbildschirmen sind Flüssigkristalle. In diesem lukrativen Geschäft ist der deutsche Merck-Konzern Marktführer. (Reuters)

Lanxess erhöht die Preise für Kautschuke

Der Spezialchemiekonzern Lanxess hebt die Preise für seine HNBR-Kautschuke der Marke Therban an. Wie der MDax-Konzern am Freitag mitteilte, steigen die Preise je nach Region um bis zu 1.300 Euro je Tonne. Die Chloropren-Kautschuke der Marke Baypren verteuern sich je nach Region um bis zu 400 Euro je Tonne. Grund für die Preiserhöhung seien kontinuierlich steigende Rohstoff-, Energie- sowie sonstige Kosten. Therban ist ein Hochleistungskautschuk mit großer Beständigkeit bei hohen Temperaturen und im Kontakt mit Treibstoffen, Öl und Ozon. Einsatz findet er unter anderem in der Automobilindustrie zur Herstellung von Zahn- und Keilriemen sowie in der Ölförderindustrie bei Bohrköpfen. Der Chloropren-Kautschuk Baypren eignet sich beispielsweise zur Herstellung von Kabelmänteln, Schläuchen, Riemen und Luftfedern. (Dow Jones Newswires)

Mazda will amerikanische Produktion 2013 aufgeben - Nikkei

Der japanische Automobilhersteller Mazda will einem Zeitungsbericht zufolge seine Produktion in den Vereinigten Staaten aufgeben. Wie die Zeitung „Nikkei“ am Freitag berichtet, spricht die Mazda Motor Corp mit der Ford Motor darüber, das paritätisch geführte Joint Venture in Michigan aufzulösen. Mazda wolle ihre amerikanische Produktion etwa im Jahr 2013 beenden. Japans fünftgrößter Autokonzern wolle den amerikanischen Markt dann mit Fahrzeugen versorgen, die entweder in Japan oder in dem neuen Werk in Mexiko produziert werden. Ford hatte die Partnerschaft mit Mazda im vergangenen Jahr gelockert und die Beteiligung an den Japanern auf 3,5 Prozent von 11 Prozent reduziert. Der amerikanische Autobauer hatte sich 1979 über den Kauf von 25 Prozent an Mazda beteiligt. 1996 hatte Ford den Anteil dann sogar auf 33,4 Prozent erhöht und die Kontrolle über das Management der Japaner gewonnen. 2008 folgte dann die Reduzierung auf 11 Prozent, mit denen Ford seinerzeit der größte Mazda-Anteilseigner war. (Dow Jones Newswires)

Blatt - Nissan und Renault planen Großinvestition in Russland

Der japanische Autohersteller Nissan Motor und sein französischer Partner Renault wollen einem Zeitungsbericht zufolge massiv in Russland investieren. Es gehe um einen Betrag von bis zu zwei Milliarden Dollar bis 2015, berichtete die japanische Zeitung „Nikkei“ am Freitag. Durch eine Kooperation mit dem russischen Autobauer AvtoVAZ wollten die beiden Konzerne ihren Absatz in diesem Zeitraum mehr als verdoppeln. (Reuters)

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