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Medienschau : MLP erreicht Gewinnziel 2007 knapp

  • Aktualisiert am

Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

Fresenius Medical Care und die Deutsche Börse legen gute Zahlen für 2007 vor, Hewlett-Packard steigert das Nettoergebnis im ersten Quartal um 38 Prozent. MLP erreichte das Gewinnziel 2007 knapp, die BNP Paribas verdiente im vierten Quartal deutlich weniger, die ING Groep mehr als erwartet.Ein Börsengang der Bahn scheint sich weiter zu verschieben, der Finanzinvestor Ripplewood liebäugelt mit der IKB, derweil die Citigroup offenbar einige Filialen außerhalb der Vereinigten Staaten verkauft.Der Ölpreis stiegt auf ein neues Rekordhoch von 100,10 Dollar, der Ifo-Weltwirtschaftsklima-Index trübt sich im ersten Quartal weiter ein und die Bank of Japan zeigt sich besorgt über Abwärtsrisiken für Wirtschaft. SPD-Fraktionsvize Poß stellt angesichts der Liechtenstein-Krise die Abgeltungsteuer wieder in Frage, derweil die Stahlindustrie eine Tarifeinigung vermeldet.

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          Unternehmensmeldungen

          Fresenius Medical Care verbucht 2007 kräftiges Ergebniswachstum

          Der Dialysespezialist Fresenius Medical Care (FMC) hat im abgelaufenen Geschäftsjahr sein operatives Ergebnis deutlicher als den Umsatz gesteigert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei um 20 Prozent auf 1,580 Milliarden Dollar gewachsen, teilte die im Dax notierte Fresenius Medical Care am Mittwoch in Bad Homburg mit. Damit übertraf FMC die Erwartungen der von dpa-AFX befragten Analysten, die im Schnitt mit 1,57 Milliarden amerikanischen Dollar gerechnet hatten. Bei einem Umsatzanstieg um währungsbereinigt 12 Prozent auf 9,720 Milliarden Dollar (VJ: 8,5) verbesserte sich der Jahresüberschuss um 34 Prozent Prozent auf 717 Millionen Dollar. FMC schloss das Geschäftsjahr damit sowohl beim Erlös wie auch beim Überschuss über der eigenen Prognose ab. Für 2008 kündigte Vorstandschef Ben Lipps weitere Umsatz- und Gewinnsteigerungen an. (dpa-AFX)

          MLP erreicht Gewinnziel 2007 knapp

          Der Versicherungsmakler und Finanzdienstleister MLP hat sein selbst gestecktes Gewinnziel im abgelaufenen Jahr knapp erreicht. Das Unternehmen teilte am Mittwoch in Wiesloch bei Heidelberg mit, der Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) sei um 16 Prozent auf 110,3 Millionen Euro gestiegen. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt nur mit 108 Millionen Euro gerechnet. Im dominierenden Maklergeschäft trat der Dienstleister auf der Stelle: Die Erträge aus der Vermittlung von Lebensversicherungen und Fonds verharrte 2007 bei 476,3 Millionen Euro. (Reuters)

          BNP Paribas verdient im vierten Quartal deutlich weniger

          Die größte börsennotierte Bank Frankreichs, BNP Paribas, hat im vierten Quartal deutlich weniger verdient. Der Nettogewinn sei um 42 Prozent auf 1,006 Milliarden Euro gefallen, teilte das Kredithaus am Mittwoch mit. Das Geldhaus erfüllte damit seine eigenen Prognosen von rund einer Milliarde Euro. Abschreibungen wegen der Kreditmarktkrise hätten das Ergebnis belastet. Die Dividende werde trotz des Gewinneinbruchs um 8,1 Prozent auf 3,35 Euro erhöht. Die Einnahmen seien im Berichtsquartal um 1,9 Prozent auf 6,92 Milliarden Euro gesunken. (Reuters)

          ING verdient mehr als erwartet - ABN-Anteilsverkauf hilft

          Der niederländische Finanzkonzern ING hat im abgelaufenen vierten Quartal mehr verdient als erwartet. Der Nettogewinn stieg nach Konzernangaben vom Mittwoch auf 2,48 Milliarden Dollar. Von Reuters befragte Analysten hatten hier lediglich mit 2,34 Milliarden Dollar gerechnet. Hierzu hätten auch Gewinne aus dem Verkauf des Anteils an ABN Amro beigetragen. IGN bezifferte die negative Neubewertung aus Geschäften wegen der amerikanischen Immobilienkrise auf 751 Millionen Euro, die aber nicht direkt als Verluste verbucht worden seien. (Reuters)

          EU-Strafe drückt Heineken-Gewinn - Umsatz enttäuscht Analysten

          Eine EU-Geldbuße wegen Preisabsprachen hat den Betriebsgewinn des niederländischen Brauereikonzerns Heineken im vergangenen Jahr gedrückt. Der operative Gewinn ging um 16,6 Prozent auf 1,528 Milliarden Euro zurück, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Von Reuters befragte Analysten hatten lediglich mit einem Rückgang auf 1,72 Milliarden Euro gerechnet.

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          Topmeldungen

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          Bisher gibt es die Corona-App in Deutsch, Englisch und Türkisch. Bald soll sie auch in Arabisch, Polnisch, Bulgarisch, Rumänisch und Russisch erhältlich sein. Mehr als 16 Millionen Menschen in Deutschland nutzen die App.

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