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Medienschau : Milliardentransaktion: Vivendi kauft SFR-Anteile von Vodafone

  • Aktualisiert am

Solvay will Rhodia übernehmen, Pfleiderer-Gläubiger verzichten auf Forderungen, GM - langsameres Wachstum in China , Nasdaq stößt mit NYSE-Gebot auf hohe Kartellhürden, Gigaset fährt Schulden zurück, Qiagen will Cellestis übernehmen, deutscher Maschinenbau hebt Prognose an, Tankan-Sonderbericht zeigt Stimmungseintrübung in Japan, Spaniens Arbeitslosigkeit ist im März gestiegen, Zapatero stellt sich nicht zur Wiederwahl, „Gottes Hand“ ist wieder großzügig

          12 Min.

          Unternehmensnachrichten

          Vivendi kauft SFR-Anteile von Vodafone

          Vivendi zahlt seinen Partner Vodafone beim französischen Telekomanbieter SFR aus. Der französische Medienkonzern übernimmt den 44-prozentigen Vodafone-Anteil für insgesamt 7,95 Milliarden Euro, wie es in einer Mitteilung vom Sonntagabend heißt. Der Schritt war lange erwartet worden. Vivendi SA kontrolliert SFR damit vollständig. CEO Vittorio Colao erklärte, mit der Übernahme steige der bereinigte Nettogewinn erheblich, so dass in der Folge auch die Dividende höher ausfallen könne. Vodafone folgt mit dem Verkauf der im September verkündeten Strategie, Minderheitsbeteiligungen zu beenden. In Indien ging es umgekehrt als in Frankreich. Dort übernahm die Vodafone Group plc am Donnerstag für 5 Milliarden Dollar den Essar-Anteil an einem Mobilfunk-Joint-Venture. Vom SFR-Verkaufserlös will der britische Telekomkonzern 4 Milliarden Pfund an die Aktionäre weitergeben, indem er am Markt Vodafone-Aktien zurückkauft. Gegenwärtig läuft schon ein Rückkaufprogramm bei Vodafone. Einschließlich der zusätzlichen Mittel reicht es für 7 Prozent des gesamten Aktienkapitals. Der Rest des SFR-Erlöses soll in die Schuldentilgung fließen. Ihre geschäftliche Kooperation werden Vodafone und SFR auch nach der Trennung nicht aufgeben. Dazu wurde für drei Jahre eine Partner-Vereinbarung abgeschlossen. Den Abschluss der Transaktion planen beide Seiten für Ende Juni. (Dow Jones Newswires)

          Solvay will Rhodia übernehmen

          Der belgische Chemiekonzern Solvay will den französischen Konkurrenten Rhodia übernehmen. Solvay legte am Montag ein Angebot vor, das Rhodia mit 3,4 Milliarden Euro bewertet. Pro Rhodia-Aktie würden 31,60 Euro geboten. Dies ist ein Aufschlag von 50 Prozent auf den jüngsten Schlusskurs. Der Kaufpreis werde vollständig durch Solvays Barvermögen finanziert. Das Angebot sei vom Rhodia-Direktorium einstimmig angenommen worden. (Reuters)

          Pfleiderer-Gläubiger verzichten auf Forderungen

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