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Medienschau : Microsoft unterstreicht Nutzen einer Yahoo!-Übernahme

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Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

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          Unternehmensmeldungen

          Microsoft unterstreicht Nutzen einer Yahoo!-Übernahme

          Der amerikanischen Softwarekonzern Microsoft hat abermals den Nutzen der angepeilten Yahoo!-Übernahme unterstrichen. Microsoft-Vorstandschef Steve Ballmer sagte am Montag anlässlich eines Zwischenberichtes zur Unternehmensstrategie, Yahoo! habe zusätzliche Forschungs- und Entwicklungskapazitäten, die für Microsoft zur Verbesserung des Geschäfts im Bereich Internet notwendig seien. „Wir müssten wie verrückt Neuerungen einführen, um ohne Yahoo! die Marktposition zu bekommen, die wir wollen“, fügte er hinzu. Die Microsoft Corp mit Sitz in Redmond hatte am Freitag dem Internetunternehmen Yahoo! eine Übernahme für rund 44,6 Milliarden Dollar vorgeschlagen. Yahoo! hat das Angebot aber als unerbeten bezeichnet. Ballmer sieht seine Offerte dagegen als „großzügig“. Als weitere Vorteile nannte Ballmer eine verbesserte operative Entwicklung bei Microsoft und eine Erweiterung der Geschäftsbasis. Seiner Ansicht nach wird Yahoo! das Übernahmeangebot annehmen. Google-Vorstandschef Eric Schmidt soll Yahoo!-Vorstandschef Jerry Yang unterdessen Unterstützung gegen das unerwünschte Gebot von Microsoft angeboten haben, wie das „Wall Street Journal“ am Montag geschrieben hatte. Es gelte aber als unwahrscheinlich, dass Google - im Internetgeschäft Erzrivale von Microsoft - selbst für Yahoo! bieten will, weil dies wohl kartellrechtlich bedenklich sei. (Dow Jones)

          Private-Equity-Gesellschaften nicht an Yahoo! interessiert

          Ein rivalisierendes Gebot einer Private-Equity-Gesellschaft für das Internetunternehmen Yahoo! halten Experten für sehr unwahrscheinlich. Eine Bietergruppe oder ein Einzelinvestor könnten das Angebot von Microsoft nicht toppen, sagte ein Private-Equity-Investor am Montagabend. Zudem gebe es für andere Bieter keine Synergien bei einer Übernahme. Am Freitag hatte der amerikanischen Softwarekonzern Microsoft ein Angebot von 44,6 Milliarden Dollar für Yahoo! gemacht. „Ich glaube nicht, dass sich die Beteiligungsgesellschaften hier mit Google und Microsoft spielen wollen“, sagte er weiter. Mit einer Übernahme von Yahoo! versucht Microsoft, die Vormachtstellung der Google Inc im Bereich Onlinewerbung zu brechen. Der Onlinewerbemarkt erreichte 2007 ein Marktvolumen von über 40 Milliarden Dollar. Eine Übernahme von Yahoo! wäre für Microsoft der teuersten Einkauf der Firmengeschichte. Microsoft will 31 Dollar je Yahoo!-Aktie in eigenen Papieren und in bar zu zahlen. In einigen Internetblogs wurde in den vergangenen Tagen spekuliert, ob Private-Equity-Unternehmen ein Gebot für Yahoo! erwägen. Allerdings dürfte es angesichts der Kreditkrise und den Finanzmarktturbulenzen so gut wie unmöglich sein, eine Summe in der Größenordnung der Microsoft-Offerte zu besorgen. „Der Markt ist für Geschäfte über 5 Milliarden Dollar dicht, und 10 Milliarden Dollar kann man so gut wie vergessen“, sagte der Investor. (Dow Jones)

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