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Medienschau : Merkel lehnt Aufspaltung der Eurozone in Nord und Süd ab

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Apple verbucht einen Rekordgewinn, IBM verdient mehr als erwartet, Swatch macht mehr als sechs Milliarden Franken Umsatz. Microsoft und HP gründen eine Allianz gegen Oracle und Spaniens Banken würden bei härteren Stresstests wohl schwach abschneiden.

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          Unternehmensnachrichten

          Bund will Solar-Förderung abermals drastisch senken

          Angesichts ausufernder Kosten für die Förderung des Solarstroms will die Bundesregierung die Vergütung offenbar abermals drastisch senken. Schon zum 1. Juli könnten die Sätze um bis zu 15 Prozent zurückgehen, erfuhr die „Süddeutsche Zeitung“ (Mittwochausgabe) aus Koalitionskreisen. Für Ende des Jahres sei ein weiterer Einschnitt geplant.

          Die Förderung könne sich so im Vergleich zu 2009 fast halbieren, hieß es in dem Bericht. Damals erhielten Eigenheimbesitzer noch 43 Cent Förderung für jede Kilowattstunde Solarstrom, die sie ins Stromnetz einspeisten. Bis Ende 2011 könne dieser Satz auf knapp 22 Cent sinken - wenn in Deutschland weiter so viele Solaranlagen entstehen würden wie zuletzt. „Denn die Kürzung wird gestaffelt - je mehr Solaranlagen installiert werden, desto weniger Förderung gibt es“, hieß es weiter. (AFP)

          Apple verbucht Rekordgewinn im vierten Quartal 2010

          Wegen des gut laufenden Verkaufsgeschäfts seiner Produkte iPhone und iPad hat der amerikanische Elektronikhersteller Apple seinen Gewinn im Geschäftsquartal zum Jahresende auf sechs Milliarden Dollar (4,5 Milliarden Euro) gesteigert. Der Umsatz stieg ebenfalls unerwartet auf 26,7 Milliarden Dollar, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Eigenen Angaben zufolge wurden in den letzten drei Monaten 2010 mehr als sieben Millionen iPads und 16 Millionen iPhones verkauft.

          Es handle sich um ein „phänomenales Quartal“ und einen Rekordverkauf von Mac-Computern, iPhones und iPads, teilte Apple-Chef Steve Jobs mit. Die Zahlen wurden einen Tag nach der Bekanntgabe von Jobs, sich wegen seiner Krankheit abermals auf unbestimmte Zeit eine Auszeit zu nehmen, veröffentlicht. Die Apple-Aktie war nach der Ankündigung eingebrochen, zudem waren Fragen nach der Zukunft des Unternehmens laut geworden. (AFP)

          IBM verdient mehr als erwartet

          Der weltgrößte IT-Dienstleister IBM hat im vierten Quartal mehr verdient als im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Gewinn stieg auf 5,3 Milliarden Dollar von 4,8 Milliarden Dollar ein Jahr zuvor, wie der amerikanische Konzern am Dienstagabend nach Börsenschluss mitteilte. Je Aktie ergab sich damit ein Überschuss von 4,18 Dollar nach 3,59 Dollar. Damit übertraf das Unternehmen die Erwartungen der Analysten, die im Durchschnitt mit 4,08 Dollar gerechnet hatten. Der Umsatz erhöhte sich auf 29,0 Milliarden Dollar von zuvor 27,2 Milliarden Dollar. Experten hatten mit lediglich 28,3 Milliarden Dollar kalkuliert. Für das laufende Jahr rechnet das Unternehmen mit einem Gewinn je Anteilsschein von mindestens 12,56 Dollar nach 11,52 Dollar 2010. (Reuters)

          Härtere Stresstests würden Schwächen bei Spaniens Banken zeigen

          Strengere Belastungstests für die europäischen Banken als im vergangenen Jahr könnten einem Zeitungsbericht zufolge bei vielen spanischen Instituten einen Rekapitalisierungsbedarf aufzeigen. In den neuen Stresstests könnte eine Kernkapitalquote (Tier 1) von 7 Prozent gefordert und auch die Liquiditätslage der Banken und ihr Engagement in Staatsanleihen geprüft werden, berichtet die Zeitung „El Pais“ am Mittwoch auf ihrer Webseite. Im Juli 2010 war nur eine Kernkapitalquote von 6 Prozent verlangt worden.

          Sollte den Tests eine Tier-1-Quote von 7 Prozent zugrunde gelegt werden, müsse rund die Hälfte der spanischen Finanzinstitute die Kapitalausstattung verbessern, heißt es in dem Bericht. Sollte das Ziel - wie von einigen Analysten gefordert - auf 8 Prozent erhöht werden, müssten sich die meisten spanischen Banken und Sparkassen rekapitalisieren, um den Belastungstest zu bestehen.

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