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Medienschau : Merck steigert Gewinn im dritten Quartal

  • Aktualisiert am

Singulus senkt die Umsatzprognose, die Software AG erhöht die Gewinnprognose. UBS, Arcelor-Mittal und Amgen verzeichnen Gewinnrückgänge. Texas Instruments gibt einen vorsichtigen Ausblick.

          Unternehmensnachrichten

          Merck baut Gewinn im dritten Quartal kräftig aus

          Der Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck hat im dritten Quartal deutlich mehr verdient als vor Jahresfrist und sein Gewinnziel für 2010 angehoben. Der operative Gewinn sei im dritten Quartal um 63,6 Prozent auf 363,5 Millionen Euro gestiegen, teilte Merck am Dienstag in Darmstadt mit. Analysten hatten im Schnitt mit 331 Millionen Euro gerechnet. Unter dem Strich blieb für die Monate Juli bis September ein Gewinn von 214,5 Millionen Euro - ein Plus von 44,8 Prozent. Der Umsatz kletterte um ein Viertel auf 2,44 Milliarden Euro und blieb damit leicht hinter den Markterwartungen zurück.

          Für das Gesamtjahr stellte Konzernchef Karl-Ludwig Kley jetzt einen 58-prozentigen Zuwachs des bereinigten operativen Gewinns in Aussicht. Bisher wurde ein Anstieg von 55 Prozent erwartet. Beim Umsatz wurde allerdings das Ziel auf plus 19 Prozent von bislang plus 21 Prozent nach unten gesetzt. (Reuters)

          Software AG stockt nach starkem Quartal Jahresgewinnprognose auf

          Deutschlands zweitgrößter Softwareanbieter Software AG hat im dritten Quartal den Gewinn stärker gesteigert als erwartet und die Jahresprognose aufgestockt. Der Überschuss soll den Vorjahresgewinn von 141 Millionen Euro um 18 bis 20 Prozent übertreffen, wie das im TecDax notierte Unternehmen am Dienstag mitteilte. Bisher lag die Ziellatte bei plus 10 bis 12 Prozent. Im dritten Quartal übertraf das Unternehmen die Erwartungen. Grund ist das frisch übernommene IDS-Geschäft. Zudem profitierten Umsatz und Gewinn von Wechselkurseffekten vor allem in Amerika. Der Umsatz legte im Vergleich zum Vorjahresquartal von 213,6 auf 275,3 Millionen Euro zu. Der Produktumsatz erhöhte sich von 143 auf 166,2 Millionen Euro. Den Überschuss steigerte die Software AG von 38,1 auf 45,6 Millionen Euro.(dpa-AFX)

          Singulus senkt Umsatzprognose

          Der Spezialmaschinen-Hersteller Singulus hat seine Umsatzprognose für das laufende Jahr gesenkt. 2010 würden jetzt noch Erlöse zwischen 118 und 125 Millionen Euro erwartet, teilte der Hersteller von Maschinen zur Produktion von CDs, DVDs und Blu-rays in der Nacht zum Dienstag in einer Pflichtveröffentlichung mit. Bislang habe die Prognose bei 130 bis 135 Millionen Euro gelegen. Singulus habe bis dato trotz eines gestiegenen Auftragseingangs nicht alle erwarteten Aufträge realisieren können, hieß es. Der Grund dafür liege in der Zurückhaltung bei Neuinvestitionen auf dem Gebiet der Dünnschicht-Solartechnik und in dem verzögerten Abschluss von erwarteten Solarprojekten. Im dritten Quartal habe es vor Sonderaufwendungen einen Verlust von 5,0 Millionen Euro gegeben, erklärte Singulus.

          Zudem gebe es Wertberichtungen und Abschreibungen in der Bilanz sowie sonstige Restrukturierungsmaßnahmen in Höhe von insgesamt 67,8 Millionen Euro, teilte das Unternehmen aus Kahl am Main mit. Dies habe sich ergeben, nachdem der Vorstand vor dem Hintergrund der laufenden Entwicklung, der verabschiedeten Neuausrichtung der Geschäftsaktivitäten sowie der aktuellen Marktinformationen sämtliche Bilanzpositionen auf ihre jeweilige Werthaltigkeit überprüft habe. Singulus bleibe auch nach dieser Korrektur bei seiner Prognose der mittelfristigen Ziele. (Reuters)

          Finanzmarkt-Flaute drückt Gewinn der UBS

          Die bis in den September hinein dauernde Flaute an den Finanzmärkten hat den Gewinn der Schweizer Großbank UBS gedrückt. Nach UBS-Angaben vom Dienstag sank der Konzerngewinn auf 1,66 Milliarden Franken (1,2 Milliarden Euro) von gut zwei Milliarden Franken im Quartal davor. Die Investmentbank fuhr einen Vorsteuerverlust von 406 Millionen Franken ein nach einem Gewinn von 1,31 Milliarden im zweiten Quartal.

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