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Medienschau : Merck schreibt rote Zahlen

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Daimler - Enttäuschung beim Umsatz, ArcelorMittal legt stärker als erwartet zu, Puma legt bei Umsatz und Gewinn zu, Peugeot Citroen spürt Rohstoffkosten, Amazon wächst deutlich, BAT mit Gewinnsteigerung, Santander verdient weniger als erwartet, Krones auf Rekordkurs,Vossloh mit Gewinneinbruch, Abschreibungen bei Celesio, Praktiker tiefrot, Kontron mit starkem Quartal, Franken nagt bei Lonza am Gewinn, Umsatz von Electronic Arts sinkt, SAP ist optimistisch, Preisdruck bei deutschen Importen lässt auf hohem Niveau nach, Südkoreas Wirtschaft wächst langsamer

          Unternehmensnachrichten

          Merck KGaA rutscht wegen Sondereffekten überraschend in die roten Zahlen

          Der vor einer umfassenden Neuordnung seiner Pharmasparte stehende Dax-Konzern Merck KGaA ist im zweiten Quartal wegen Belastungen in Millionenhöhe in die roten Zahlen gerutscht. Zudem senkte das neue Management die Jahresprognose für das operative Ergebnis. Operativ brach das Ergebnis überraschend von 326,2 Millionen Euro im Vorjahr auf Minus 11,4 Millionen Euro ein. Analysten hatten dagegen mit einem deutlichen Anstieg gerechnet. Nach Steuern wies der Familienkonzern einen Verlust in Höhe von 84 Millionen Euro aus. Im Vorjahr hatten noch 187 Millionen Euro in den Büchern gestanden. Beim Umsatz verbuchte Merck einen Anstieg von 15,7 Prozent auf 2,55 Milliarden Euro. (dpa-AFX)

          Daimler übertrifft Gewinnerwartungen - Enttäuschung beim Umsatz

          Der Autobauer Daimler hat im zweiten Quartal einen Rekordgewinn verbucht und die Ergebniserwartungen der Analysten übertroffen. Daimler teilte am Mittwoch in Stuttgart mit, der operative Gewinn (Ebit) sei im zweiten Quartal um 23 Prozent auf den Höchstwert von 2,58 Milliarden Euro gestiegen. Auch das Konzernergebnis habe mit 1,7 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,3 Milliarden Euro) einen Rekord verzeichnet. Beim Umsatz verfehlte der Konzern dagegen die Analystenerwartungen deutlich. Trotz Rückenwinds von der guten Autonachfrage in China und aus Schwellenländern kletterte der Umsatz nur um fünf Prozent auf 26,3 Milliarden Euro. Die Börsenexperten hatten für die Monaten April bis Juni im Schnitt mit einem Umsatzanstieg auf knapp 28 Milliarden Euro gerechnet. Beim Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) hatten sie dagegen nur 2,49 Milliarden Euro vorausgesagt. (Reuters)

          ArcelorMittal legt stärker als erwartet zu - Optimismus für zweite Jahreshälfte

          Der weltgrößte Stahlkonzern ArcelorMittal hat seinen Aufwärtstrend im zweiten Quartal fortgesetzt. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp ein Viertel auf 25,1 Milliarden amerikanische Dollar, wie das Unternehmen am Mittwoch in Luxemburg mitteilte. Der operative Gewinn (Ebitda) legte um 21,5 Prozent auf 3,4 Milliarden Dollar zu und übertraf damit die Erwartungen von Analysten. Unter dem Strich blieben gut 1,5 Milliarden Dollar übrig, etwas weniger als vor einem Jahr. Das Unternehmen profitierte von der allgemeinen Wirtschaftserholung, einer höheren Nachfrage und steigenden Stahlpreisen. Auch für die zweite Jahreshälfte ist der Vorstand optimistisch. Zwar erwartet er im dritten Quartal einen Rückgang des Ebitda auf 2,4 bis 2,8 Milliarden Dollar. Dies liege allerdings an saisonalen Gründen. Insgesamt sollte die Erholung der Stahlbranche anhalten und die Ausfuhren höher als Ende vergangenen Jahres sein. Damals war ArcelorMittal nach einer guten ersten Jahreshälfte wieder in die roten Zahlen gerutscht. Der weltgrößte Stahlkocher hatte sich langsamer von den Einbrüchen der Wirtschaftskrise erholt als Konkurrenten wie etwa ThyssenKrupp oder Voestalpine. Das lag an der größeren Abhängigkeit von der weiterhin schwächelnden Baubranche und den sich bislang nicht so schnell erholenden Märkten in Nordamerika sowie Süd- und Osteuropa. (dpa-AFX)

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