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Medienschau : Merck KGaA übernimmt Millipore für 5,4 Milliarden Euro

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Merck KGaA übernimmt Millipore, Vivendi mit Umsatz und Gewinnanstieg, Rückschlag für Actelion,WSJ: Prudential kauft AIG-Tochter AIA, deutsche Importpreise ziehen deutlich an, Japans Kfz-Absatz steigt im Februar kräftig, VDA rechnet mit Einbruch bei Autoverkäufen, Chiles Kupferminen fördern wieder, China hält die meisten amerikanischen Staatsanleihen

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          Unternehmen

          Merck KGaA übernimmt Millipore

          Die Merck KGaA hat sich mit dem amerikanischen Unternehmen Millipore auf eine Übernahme geeinigt. Der Pharma- und Chemiekonzern aus Darmstadt teilte in der Nacht zum Montag mit, die Transaktion habe einschließlich Verbindlichkeiten ein Volumen von 5,3 Milliarden Euro. Je Millipore-Aktie zahle Merck 107 Dollar. Der Dax-Konzern finanziert die Übernahme mit eigenen Barbeständen und einem Darlehen. Die Millipore-Aktionäre müssen dem Vorhaben noch zustimmen. Beide Seiten erwarten einen Abschluss im zweiten Halbjahr. Millipore ist auf Laborprodukte und Dienstleistungen spezialisiert, die bei der Entwicklung und Herstellung von Medikamenten benötigt werden, so zum Beispiel hochfeine Filter. Der Darmstädter Konzern erklärte, Merck verstärke mit der Übernahme seine Stellung in den hoch profitablen Wachstumsbereichen biotechnologische Forschung und Produktion deutlich. Millipore erwirtschaftete 2009 einen Umsatz von 1,7 Milliarden Dollar. (Dow Jones Newswires)

          Vivendi 2009 mit Umsatz und Gewinnanstieg

          Der französische Versorger Vivendi hat im vergangenen Jahr Umsatz und Gewinn gesteigert. Der Umsatz erhöhte sich von 25,39 auf 27,13 Milliarden Euro, wie das Pariser Großunternehmen am Montag mitteilte. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen lag bei 5,39 Milliarden Euro. Der bereinigte Überschuss sank von 2,73 auf 2,58 Milliarden Euro. Für das Jahr wollen die Franzosen der Hauptversammlung eine Dividende in Höhe von 1,40 Euro vorgeschlagen. Im laufenden Jahr will Vivendi den operativen Gewinn weiter steigern. (dpa-AFX)

          Herber Rückschlag für Actelions Hauptumsatzträger Tracleer

          Europas größte Biotechnologiefirma Actelion hat mit ihrem Hauptumsatzträger einen herben Rückschlag erlitten. Das Mittel Tracleer, das gegen Bluthochdruck im Lungenkreislauf (PAH) eingesetzt wird, vermindert die Sterblichkeit bei Lungenfibrose nicht, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Von der Zulassung für diese Indikation hatte sich Actelion eine Umsatzverdopplung für das Mittel versprochen. Die Ertragsprognose ändert sich dadurch nicht, wie ein Actelion-Sprecher sagte. Sie basiere auf Tracleer für die PAH-Behandlung sowie die beiden anderen Actelion-Medikamente Ventavis und Zavescirca Actelion hat für das laufende Jahr in Lokalwährungen gerechnet ein Wachstum des Nettoumsatzes von mehr als zehn Prozent und des operativen Ergebnisses (Cash-Ebit) von nahezu 20 Prozent in Aussicht gestellt. 2009 hatte das in Allschwil bei Basel ansässige Unternehmen den Umsatz um 23 Prozent auf 1,77 Milliarden Franken (1,2 Milliarden Euro) gesteigert - der Großteil davon entfiel auf Tracleer. Der Reingewinn war wegen einer Schadenersatzzahlung nur um zwei Prozent auf 311 Millionen Franken gestiegen. (Reuters)

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