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Medienschau : Maschinenbauaufträge in Japan gehen kräftig zurück

  • Aktualisiert am

Fielmann steigert Umsatz und Ergebnis, GM verkauft Teilegeschäft nach China, Hynix-Gläubiger wollen 5 Prozent an Hynix verkaufen - Kreise, Wells Fargo will Jobs streichen, WSJ: Citigroup verkauft 1 Milliarde Dollar schweres Investment-Portfolio, Japan: Maschinenbauaufträge gehen kräftig zurück - Leistungsbilanzüberschuss sinkt, deutsche Exporte mit stärkstem Anstieg seit zehn Jahren, landesweite Streiks in Griechenland, Schweizer Arbeitslosenquote sinkt, IWF gibt sich wachstumsoptimistisch

          Unternehmen

          Fielmann steigert Umsatz und Ergebnis

          Die Fielmann AG hat nach einer ersten Einschätzung Umsatz und Vorsteuerergebnis im ersten Halbjahr gesteigert. Der Außenumsatz erhöhte sich vorläufig auf 573 (Vorjahr 548,3) Millionen Euro, wie die Optiker-Kette mit Sitz in Hamburg am Donnerstag vor Beginn der Hauptversammlung mitteilte. Der Konzernumsatz stieg auf 488 (464,5) Millionen Euro. Beim Ergebnis vor Steuern wies Fielmann ein Plus auf 78 (72,2) Millionen Euro aus. Fielmann zeigte sich zuversichtlich, die Marktposition weiter auszubauen. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten kaufe der Verbraucher bei Unternehmen, die hohe Qualität zu günstigen Preisen garantieren würden. In den vergangenen zwölf Monaten hat das europäisch aufgestellte Unternehmen per Ende Juni 18 Niederlassungen eröffnet. Insgesamt sind es nun 649. (Dow Jones Newswires)

          GM verkauft Teilegeschäft nach China

          General Motors hat einen Käufer für sein verbliebenes Geschäft mit Zulieferteilen gefunden. Die 6.200 Mitarbeiter starke Sparte namens Nexteer geht an die Pacific Century Motors (PCM). Hinter dem Unternehmen stecken die Stadt Peking sowie der chinesische Autozulieferer Tempo. Den Kaufpreis verschwieg GM am Mittwoch. Nach Informationen der Finanznachrichten-Agentur Bloomberg zahlen die Chinesen rund 450 Millionen Dollar (350 Millionen Euro). General Motors erwartet, dass der Verkauf bis zum Ende des Jahres in trockenen Tüchern ist. Nexteer stellt Lenksysteme und Antriebsstränge her. Die Sparte habe als unabhängiger Zulieferer bessere Chancen auf dem Markt, sagte GM-Strategiechef Stephen Girsky. Viele Autohersteller fürchten um ihre Betriebsgeheimnisse, wenn ein Zulieferer an einen Konkurrenten gekoppelt ist. Hauptabnehmer von Nexteer ist GM. Daneben gehören zu den Kunden Fiat, Ford, Toyota, Chrysler und PSA Peugeot Citroen. Es ist das zweite Mal, dass GM das Geschäft abstößt. Erst Mitte vergangenen Jahres hatte der Konzern die Sparte wieder zurücknehmen müssen. Hintergrund war die Insolvenz der ehemaligen Zuliefertochter Delphi, bei der GM noch in der Pflicht stand. Delphi konzentriert sich nach geglücktem Neustart auf Elektronik, Motoren und Ersatzteile. (dpa-AFX)

          Hynix-Gläubiger wollen 5 Prozent an Hynix verkaufen - Kreise

          Die Gläubiger der Hynix Semiconductor Inc wollen laut Kreisen ein Aktienpaket von rund 5 Prozent des südkoreanischen Chipherstellers verkaufen. Für den Verkauf haben sie Credit Suisse, Nomura Securities, Shinhan Investment Corp und Woori Investment & Securities engagiert, wie eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Donnerstag sagte. Neun Gläubiger, darunter die Korea Exchange Bank, die Woori Bank und die staatliche Korea Finance Corp, halten derzeit rund 20 Prozent an Hynix. Die Beteiligung hatten die Gläubiger durch die Umwandlung von Krediten an den Chiphersteller in Hynix-Aktien (debt-for-equity swap) erhalten. Der nun zum Verkauf stehende 5-prozentige Anteil ist nach dem aktuellen Kurs rund 626,6 Millionen Dollar (761,4 Milliarden Won) wert. Im März hatten acht Gläubiger bereits 39,28 Millionen Hynix-Aktien für 760 Millionen Dollar (923,2 Milliarden Won) verkauft. Die Gläubiger planen, Ende dieses Jahres noch 15 Prozent am zweitgrößten Speicherchiphersteller der Welt zu halten. Im Juni hatte der CEO von Korea Finance, Ryu Jae-han, erklärt, die Gläubiger seien jederzeit bereit, ihre Hynix-Aktien zu verkaufen, falls der richtige Käufer auftrete. Allerdings hätten sich die Gläubiger auch auf einen sogenannten „Poison Put“ verständigt, um eine feindliche Übernahme zu verhindern. Der Vereinbarung zufolge würden sie bei Interesse eines aus Sicht der Gläubiger unerwünschten Hynix-Käufers ihre Kredite an Hynix sofort fällig stellen. (Dow Jones Newswires)

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