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Medienschau : Maschinenbauaufträge in Japan gehen kräftig zurück

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Wells Fargo will bis zu 3800 Jobs streichen

Die viertgrößte amerikanische Bank Wells Fargo will bis zu 3800 Arbeitsplätze abbauen. In den kommenden zwei Monaten würden in der Sparte Fargo Financial 2800 Stellen gestrichen, erklärte das Institut am Mittwoch. Bei Fargo Financial sollen auch 600 Büros geschlossen werden. Damit seien Kosten im Umfang von 185 Millionen Dollar verbunden, hieß es. Eine weitere Reduzierung der Belegschaft um 1000 Arbeitsplätze in den kommenden zwölf Monaten sei wahrscheinlich, teilte Wells Fargo weiter mit. Zudem kündigte die Bank an, künftig nur noch erstklassige Hypotheken auszugeben. (Reuters)

WSJ: Citigroup verkauft 1 Milliarde Dollar schweres Investment-Portfolio

Citigroup steht anscheinend kurz vor dem Verkauf eines rund 1 Milliarden Dollar schweren Portfolios von Private-Equity-Investments. Käufer werde die Lexington Partners sein, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen. Damit wäre es einer der größten Deals im Markt für Private-Equity-Secondary-Deals. Der Verkauf wäre Teil der Bemühungen, bei denen die New Yorker Bank nicht zum Kerngeschäft gehörende Assets im Wert von mehr als 500 Milliarden Dollar abstoßen will. In dem Nischenmarkt für Secondary-Deals werden Private-Equity-Investments oder Anteile an Private-Equity-Fonds von einem Investor an einen anderen weiterverkauft, in der Regel zu einem Abschlag des Nominalwerts. Infolge der starken Marktschwankungen in den vergangenen zwei Jahren war es schwierig, Private-Equity-Anteile überhaupt zu bewerten. Nachdem sich die Märkte nun erholt und Portfolios an Wert gewonnen haben, kommt dieser Markt wieder in Gang. Vergangenen Monat erst hatte die Bank of America Merrill Lynch den Verkauf eines 1,9 Milliarden Dollar schweren Investmentportfolios an die AXA Private Equity angekündigt. (Dow Jones Newswires)


Wirtschaftsnachrichten

Deutsche Exporte im Mai mit stärkstem Anstieg seit zehn Jahren

Die deutschen Exporte sind im Mai so stark gestiegen wie seit zehn Jahren nicht mehr. Die Unternehmen verkauften Waren im Wert von 77,5 Milliarden Euro ins Ausland - 28,8 Prozent mehr als im Mai 2009. Das war der kräftigste Anstieg seit Mai 2000 mit 30,7 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag mit. Allerdings waren die Exporte vor einem Jahr wegen der weltweiten Wirtschaftskrise auch um ein Viertel eingebrochen. Besonders stark stiegen die Ausfuhren in die Staaten außerhalb Europas: Hier lag das Plus bei 39,5 Prozent, während die Geschäfte mit den anderen Euro-Staaten um 21,4 Prozent zulegten. Verglichen mit dem Vormonat stiegen die Ausfuhren um 9,2 Prozent. Damit machten die Firmen den im April erlittenen Rückgang von 6,3 Prozent mehr als wett. Analysten hatten lediglich ein Plus von 3,9 Prozent vorhergesagt. Die Einfuhren erhöhten sich verglichen mit dem Vormonat um 14,8 Prozent. Das war der stärkste Anstieg seit Beginn der Statistik 1990. Insgesamt führten die Unternehmen Waren im Wert von 67,7 Milliarden Euro nach Deutschland ein. Das waren 34,3 Prozent mehr als vor zwölf Monaten. Der bereinigte Handelsbilanzüberschuss lag bei 10,6 Milliarden Euro. Im Krisenjahr 2009 hatten die Exporteure mit rund 18 Prozent den schwersten Umsatzeinbruch seit Gründung der Bundesrepublik erlitten. In diesem Jahr peilt der Branchenverband BGA ein Plus von neun Prozent an, weil sich der Welthandel wegen niedriger Zinsen und riesiger Konjunkturprogramme wieder gefangen hat. Auch der billigere Euro hilft, weil er deutsche Produkte in den Vereinigten Staaten , China und anderen wichtigen Märkten verbilligt. (Reuters)

Japans Maschinenbauaufträge gehen im Mai kräftig zurück

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