https://www.faz.net/-gv6-158yh

Medienschau : MAN will angeblich weitere Vorstände entlassen

  • Aktualisiert am

Alles wird gut: die Fed ist für Amerika zunehmend optimistisch, Japans Handelsbilanzüberschuss ist auf ein 19-Monatshoch gestiegen und in Deutschland prophezeien Ökonomen 2010 kräftiges Wachstum. Nur wird der private Konsum wird wohl trotzdem stagnieren.

          Unternehmen

          MAN will weitere Vorstandsmitglieder entlassen

          Der Münchener Nutzfahrzeugkonzern MAN kommt laut einem Zeitungsbericht nicht zur Ruhe. Nach dem Rücktritt des Vorstandsvorsitzenden Håkan Samuelsson sollen weitere Vorstände ihr Amt verlieren, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ - Mittwochsausgabe) unter Berufung auf Unternehmenskreise.

          Ein MAN-Sprecher wollte den Bericht auf Anfrage von Dow Jones Newswires nicht kommentieren. Das seien Spekulationen, sagte er.

          Aus Sicht des Aufsichtsrats sei der Abgang von Samuelsson nur ein „Teil das Antwort“, schreibt die Zeitung. Weitere Vorstandsmitglieder müssten um ihre Jobs bangen. Dazu zählten vor allem Finanzvorstand Karlheinz Hornung und Anton Weinmann, Vorstandschef MAN Nutzfahrzeuge AG, hieß es weiter.

          Die Münchener waren zuletzt vor allem wegen der Schmiergeldaffäre in den Schlagzeilen. Nachdem Vorwürfe bekannt geworden waren, dass MAN die Verkäufe seiner Lastwagen und Busse mit Bestechungsgeldern in Millionenhöhe angekurbelt hat, mussten bereits mehrere hochrangige Konzernmanager ihre Posten räumen. Es gebe jedoch keinen strafrechtlichen Vorwurf gegen Samuelsson, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in München am Montag zu Dow Jones Newswires. (Dow Jones)

          Facebook bereitet Börsengang vor

          Das Online-Netzwerk Facebook bereitet sich auf einen Börsengang vor. Das Unternehmen führt eine Zwei-Klassen-Aktienstruktur ein, die den Einfluss bestehender Anteilseigner sichern soll. Zugleich stellte Facebook klar, ein Gang an die Börse stehe nicht unmittelbar bevor.

          Alle bisherigen Facebook-Anteilseigner sollen sogenannte Class-B-Aktien bekommen, die zehn Mal soviele Stimmrechte haben wie herkömmliche Papiere der Klasse A, berichtete das „Wall Street Journal“ am Dienstagabend. Damit würde bei einer Aktienplazierung vor allem die starke Rolle des 25-jährigen Facebook-Gründers Mark Zuckerberg gesichert. Es ist der bisher deutlichste Hinweis auf konkrete Börsenpläne bei Facebook.

          Eine solche Zwei-Klassen-Struktur hatte unter anderem der Internet-Konzern Google gewählt, um bei seinem Börsengang im Jahr 2004 den Einfluss der Gründer Larry Page und Sergey Brin zu garantieren. (dpa-AFX)

          Samsung nicht an Infineon interessiert

          Der weltgrößte Speicherchiphersteller Samsung Electronics hat Spekulationen über ein Interesse an dem Münchner Konkurrenten Infineon zurückgewiesen. „Solch ein Gerede ist unwahr“, sagte ein Sprecher des südkoreanischen Unternehmens am Mittwoch. „Wir haben uns nie mit dieser Möglichkeit befasst.“

          Marktgerüchte über ein Übernahmeangebot von Samsung hatten die Infineon-Aktie am Dienstag angeschoben. Das Papier ging mit einem Plus von 2,2 Prozent aus dem Handel. Infineon hatte sich nicht zu den Spekulationen äußern wollen. (Reuters)

          RWE gibt Beteiligung an American Water komplett ab

          Der Energiekonzern RWE hat sich vollständig von seiner Beteiligung am amerikanischen Wasserversorger American Water getrennt. Wie die American Water Works Company am Mittwoch mitteilte, hat ein Bankenkonsortium die Mehrzuteilungsoption zum Erwerb von bis zu 3,7 Millionen weiteren Aktien (“Greenshoe“) an dem Wasserversorger ausgeübt.

          Weitere Themen

          Wie Facebook für Libra werben will

          Geplante Digitalwährung : Wie Facebook für Libra werben will

          Facebook plant mit Libra eine Digitalwährung, die das Bezahlen revolutionieren soll. Die Kritik daran ist groß – besonders in Washington. Nun will der Konzern seinen Skeptikern entgegenkommen. Und zugleich eine Warnung aussprechen.

          Topmeldungen

          Mexikanischer Drogenboss : „El Chapo“ muss lebenslang ins Gefängnis

          Der mexikanische Drogenboss Joaquín „El Chapo“ Guzmán muss lebenslang ins Gefängnis. Das Strafmaß wurde am Mittwoch in New York verkündet. Zuvor hatte „El Chapo“ das Gericht mit einer Beschwerde überrascht.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.