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Medienschau : MAN Ferrostaal will Hunderte Stellen schaffen

  • Aktualisiert am

Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

Die Krise beherrscht die Autoshow in DetroitGM will Hilfe von schwedischer RegierungChrysler: Wir machen uns nicht für Verkauf bereitFord will vorerst ohne Staatshilfe auskommenDaimler will Krise aus eigener Kraft überstehenVW-Chef schließt Kurzarbeit nicht ausOpel: Entscheidung zu Bundesbürgschaft bis Ende MärzAudi schließt Absatzrückgang nicht ausSchuhkonzern Salamander steht vor VerkaufHSH-Nordbank verteidigt Millionen-AusschüttungCommerzbank plant für Jahre mit StaatTelekom will Einigung beim VDSL-NetzFestnahmen nach MilliardenbetrugEon-Chef Bernotat: Gaspreise sinken trotz KriseEnkel des Gründers soll Toyota führenSteinbrück will raschen NachtragsetatBA-Chef: Im schlimmsten Fall vier Million ArbeitsloseOrdereinbruch in Metall- und ElektroindustrieViele Mittelständler auf Liste aus LiechtensteinArbeitsgerichte rechnen mit Klagewelle

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          Unternehmen

          MAN Ferrostaal rechnet mit Wachstumssprung

          Der Essener Anlagenbauer MAN Ferrostaal rechnet nach dem Einstieg des Abu-Dhabi-Staatsfonds IPIC mit einem Wachstumssprung und zahlreichen neuen Arbeitsplätzen. Das Unternehmen wolle in fünf Jahren seinen Umsatz auf 4 Milliarden Euro mehr als verdoppeln und kurzfristig mehrere hundert neue Jobs mit einem Schwerpunkt in Deutschland schaffen, sagte MAN-Ferrostaalchef Matthias Mitscherlich am Samstag in Abu Dhabi. „Das ist eine neue Ära für uns.“ MAN Ferrostaal hatte 2007 mit rund 4.200 Mitarbeitern gut 1,4 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet.

          Der auf das Energiegeschäft spezialisierte Staatsfonds International Petroleum Investment Company (IPIC) am Golf übernimmt zunächst 70 Prozent des Unternehmens vom Münchner Konzern MAN, der Rest soll dieses oder nächstes Jahr folgen. Geplant seien im ersten Schritt Chemieanlagen in Abu Dhabi für 20 Milliarden amerikanischen Dollar. Außerdem plane IPIC Kraftwerke und Raffinerien in Libyen und Kasachstan, sagte der Chef des Fonds, Scheich Khadem Al Qubaisi. (dpa-AFX)

          Die Krise beherrscht die Autoshow in Detroit

          Die Autoindustrie sucht mit spritsparenden Modellen und alternativer Antriebstechnik den Weg aus der schweren Krise der Branche. Im Fokus der Autoshow in Detroit stehen Kleinwagen, Elektro- und Hybridautos. Die deutschen Hersteller setzen zudem auf den Diesel. Doch auch große Autos wurden in Detroit präsentiert. „Wir glauben nicht, dass alle Autos künftig klein sind“, sagte BMW-Vertriebschef Ian Robertson. Nach dramatischen Absatzeinbrüchen im vergangenen Jahr in wichtigen Märkten wie den Vereinigten Staaten und Westeuropa sieht die Branche keine Belebung der Autokonjunktur.

          VW-Chef Martin Winterkorn sagte, die Branche stehe vor einem sehr schwierigen Jahr. Aber jede Krise ende einmal, sagte Winterkorn am Sonntag in Detroit. VW werde aus der Krise gestärkt hervorgehen. Er sagte zudem, bislang plane VW keine Kurzarbeit, schließe dies aber nicht aus. Derzeit habe VW noch genügend Möglichkeiten, um die Produktion über flexible Arbeitssysteme an die sinkende Nachfrage anzupassen. VW rechnet in diesem Jahr mit einem Absatzeinbruch von 10 Prozent.

          Der Europachef der schwer angeschlagenen Opel-Konzernmutter General Motors, Carl-Peter Forster, kündigte an, das geplante Elektroauto des Konzerns, der Chevy Volt, solle in der zweiten Jahreshälfte 2011 als Opel-Modell auf den deutschen Markt kommen. Dies wäre rund ein Jahr nach dem Start in den Vereinigten Staaten. GM kann derzeit ebenso wie Konkurrent Chrysler nur dank milliardenschwerer Notkredite der amerikanischen Regierung überleben.

          Auch der Fahrspaß kommt in Detroit nicht zu kurz. So zeigte Mercedes seine neue E-Klasse, BMW seinen neuen Roadster Z4. Volkswagen präsentierte eine Roadster-Studie. (dpa)

          General Motors will Hilfe von schwedischer Regierung

          Der angeschlagene Autokonzern General Motors will von der schwedischen Regierung Finanzhilfen für seine Tochter Saab. Die Hilfe würde an ein bestimmtes Projekt gebunden sein, sagte GM-Europachef Carl-Peter Forster am Sonntag in einem Interview.

          GM Europe soll nach dem Willen des Konzerns bis zum 31. März Vorschläge zur Zukunft von Saab unterbreiten. Laut Forster hat der Konzern bereits mit einem Unternehmen über einen Verkauf der Marke gesprochen, offizielle Gespräche gibt es aber noch nicht. „Jede Option liegt auf dem Tisch“, sagte der Manager.

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