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Medienschau : Liquiditätshilfe für Hypo Real genehmigt

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Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

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          Unternehmen

          Hypo Real bekommt 15 Milliarden aus Rettungsfonds

          Der angeschlagene Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate in München erhält die von ihr beantragten Mittel des Finanzmarktsstabilisierungsfonds. Die am Dienstag beantragte Garantie im Umfang von 15 Milliarden Euro sei zur Verfügung gestellt worden, teilte der Münchener Dax-Konzern in der Nacht zum Freitag mit.

          Gegen Einreichung einer durch diese Garantie abgedeckten Schuldverschreibung kann die Hypo Real Estate nun eine Sonderliquiditätshilfe der Deutschen Bundesbank in Anspruch nehmen. Diese Finanzspritze soll dann durch die bereits angekündigte Liquiditätsfazilität im Volumen von 50 Milliarden Euro eines deutschen Finanzkonsortiums, der Deutschen Bundesbank und dem Bundesfinanzministerium abgelöst werden.

          Anfang Oktober hatte die von der amerikanischen Immobilienkrise betroffene Bank die Hilfe von 50 Milliarden Euro zugesagt bekommen. Die Verhandlungen darüber befänden sich im Endstadium, hatte die HRE am Dienstag mitgeteilt. Nun hieß es, hinsichtlich dieser Fazilität sei mit dem Finanzkonsortium Einigung über einen zentralen Baustein erzielt worden. Die vollständige Bereitstellung dieser Liquiditätslinien soll bis Mitte November erfolgen. (Dow Jones)

          Sanofi-Aventis erhöht Gewinnprognose

          Der weltweit drittgrößte Pharmakonzern Sanofi-Aventis hat im dritten Quartal wegen belastender Währungseffekte weniger umgesetzt als im Vorjahr, den Gewinn aber leicht gesteigert. Der kurz vor einem Führungswechsel von Gerard Le Fur zu Chris Viehbacher stehende Pharmakonzern erhöhte erneut seine Gewinnprognose für 2008: Unter „Ausschluss besonders widriger Ereignisse“ werde mit einem Anstieg des Gewinns pro Aktie vor Sonderposten und zu konstanten Wechselkursen von rund 9 Prozent gerechnet. Zuvor wurden 8 Prozent erwartet.

          Zwischen Juli und September habe sich der bereinigte Gewinn um 1,9 Prozent auf 1,888 Milliarden Euro erhöht, wie der Konzern am Freitag in Paris mitteilte. Das operative Ergebnis stieg um 1,2 Prozent auf 2,64 Milliarden Euro. Der bereinigte Gewinn pro Anteilsschein stieg um 5 Prozent auf 1,47 Euro. Wegen der Währungseinflüsse ging der Umsatz dagegen auf berichteter Basis um 2,4 Prozent zurück. Auf vergleichbarer Basis berichtete Sanofi-Aventis indes über einen Umsatzanstieg von 5,5 Prozent auf 6,853 Milliarden Euro. Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Anstieg auf 7,02 Milliarden Euro gerechnet. (dpa-AFX)

          Rote Zahlen für den Anlagenbauer Gea

          Der Bochumer Anlagenbauer Gea hat im dritten Quartal wegen Belastungen durch die vor der Schließung stehende Tochter Ruhr-Zink einen Verlust von 44,4 Milionen Euro erlitten. Bei Ruhr-Zink seien unter anderem Abschreibungen auf Vermögenswerte fällig geworden, teilte Gea am Freitag mit. Operativ konnte der Konzern hingegen zulegen. Im Kerngeschäft mit Maschinen für die Energie-, Land- und Prozesstechnik steigerte Gea das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) um 30,7 Prozent auf 140,8 Millionen Euro. Der Umsatz legte um 4,2 Prozent auf 1,318 Milliarden Euro zu. Damit übertraf Gea die Erwartungen von Analysten. Der Konzern bekräftigte, im laufenden Geschäftsjahr den Umsatz um 10 Prozent steigern zu wollen. (Reuters)

          Puma wird etwas optimistischer

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