https://www.faz.net/-gv6-6oj2w

Medienschau : K+S wird erster Rohstoffwert im Dax

  • Aktualisiert am

Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

Mitsubishi UFJ dementiert Interesse an Lehman BrothersDaimler erleidet Absatzrückgang bei Mercedes-BenzVW verkauft in Amerika etwas mehrChrysler verzeichnet AbsatzeinbruchBMW verkauft mehr Autos in den Vereinigten StaatenFord kappt erneut das ProduktionszielModellwechsel belastet Porsche-AbsatzDeutsche Bahn will bei polnischer Privatbahn einsteigenNasdaq OMX interessiert sich für Prager BörseFed: Amerikanische Wirtschaft bleibt schwachEZB wird Leitzins auch im September konstant haltenAlmunia hält Konjunkturabschwung für gravierendMetallindustrie erzielt Einigung auf Neuregelung der AltersteilzeitArgentinien billigt Wiederverstaatlichung von Aerolíneas

          6 Min.

          Unternehmen


          K+S löst Tui im Dax ab

          Mit dem Salz- und Düngemittelhersteller K+S steigt erstmals ein Rohstoffkonzern in den Leitindex Dax auf. Das entschied der Arbeitskreis Aktienindizes der Deutschen Börse am Mittwochabend auf Grundlage der Kriterien Marktkapitalisierung nach Streubesitz und Börsenumsatz. Die Aktien des Kasseler Unternehmens werden die Papiere des Reise- und Schifffahrtskonzerns Tui vom 22. September an unter den 30 größten börsennotierten Konzernen Deutschlands ersetzen. Tui steigt dafür in den Nebenwerteindex M-Dax ab.

          Auch bei den Nebenwerten gibt es Neubesetzungen. Einen Aufstiegsplatz im M-Dax sicherte sich der Spezialtiefbaukonzern Bauer, weichen muss der Kölner Motorenbauer Deutz, der künftig den Platz von Bauer im S-Dax einnehmen wird.

          In den Tec-Dax schaffte es der Börsenneuling SMA Solar, der BB Medtech vertreibt. Auch der Maschinenbauer Manz Automation ist künftig unter den größten Technologiewerten zu finden. Er ersetzt die Ersol Solar Energy AG, die der Autozulieferer Robert Bosch fast vollständig übernommen hat. In den Kleinwerte-Index S-Dax steigen die Papiere des Heizungs- und Lüftungsspezialisten Centrotec Sustainable und des Kessel- und Güterwagenvermieters VTG auf. Den Index verlassen müssen Interhyp und D+S Europe. Wie die Börse mitteilte, steht die nächste Überprüfung der Indizes am 3. Dezember an. (Reuters)

          Mitsubishi UFJ dementiert Interesse an Lehman

          Mitsubishi UFJ Financial Group hat einen Zeitungsbericht dementiert, wonach der japanische Finanzkonzern einen Einstieg bei der angeschlagenen amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers erwägt. Der Bericht in der „Times of London“ sei unwahr, sagte ein Sprecher der Bank am Donnerstag. Das Blatt hatte zuvor geschrieben, dass die Bankensparte von Mitsubishi UFJ bereit sei, in den Bieterkampf um einen beträchtlichen Anteil an Lehman zu ziehen. Die Lehman-Aktie sprang daraufhin im nachbörslichen Handel um 7,5 Prozent in die Höhe. Lehman wollte den Bericht zunächst nicht kommentieren. (Reuters)

          Daimler erleidet Absatzrückgang bei Mercedes-Benz

          Der Stuttgarter Autohersteller Daimler hat im August in den Vereinigten Staaten mit der Hausmarke Mercedes-Benz einen Absatzrückgang verzeichnet. Nach 20.980 Fahrzeugen vor einem Jahr wurde in diesem August 18.507 Stück verkauft, wie das im Dax notierte Unternehmen am Mittwoch mitteilte. In den ersten acht Monaten des Jahres verkaufte Daimler 158.519 Mercedes-Autos nach 157.806 vor einem Jahr. Der Kleinwagen Smart, der erst seit Januar in den Vereinigten Staaten angeboten wird, kam im August auf 2420 verkaufte Fahrzeuge. (dpa-AFX)

          VW verkauft in Amerika etwas mehr

          Europas größter Autobauer Volkswagen hat im August in den Vereinigten Staaten den Absatz leicht gesteigert. Mit 22.292 Autos seien 2,9 Prozent mehr verkauft worden als vor einem Jahr, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Dabei verzeichnete das Modell Jetta mit einem Absatz von 11.217 den besten Monat seit Mai 2006. VW profitierte nach eigenen Angaben vom Trend zu spritsparenden Fahrzeugen in den Vereinigten Staaten. Der Absatz des Geländewagens Touareg brach dagegen um ein Viertel auf 527 Fahrzeuge ein. (dpa-AFX)

          Chrysler verzeichnet Absatzeinbruch

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Eine Baustelle auf der A2 in Hannover

          Nach der Mammutreform : Der Stolperstart der Autobahn GmbH

          Seit Jahresbeginn werden Deutschlands Autobahnen zentral verwaltet. Eine einheitliche Steuerung sollte die veralteten Prozesse vereinfachen. Doch an einigen Stellen ruckelt es noch gewaltig.
          Alles so schön bunt hier: eine Gasse in Basel. In der Schweizer Stadt fanden im vorigen Jahr Demonstrationen der Black-Lives-Matter-Bewegung statt, die Martin R. Dean ermutigten, über seine Erfahrungen als „nichtweißer“ Autor zu sprechen.

          Was die Sprache verändert : Ade, du weiße Selbstverständlichkeit

          Der Schriftsteller Matthias Politycki hat kürzlich begründet, warum er Deutschland verlassen hat: Politisch korrekte Sprachregelungen mache ihm das Schreiben unmöglich. Ihm antwortet nun ein Freund und Kollege.
          Ein völlig zerstörtes Haus am Ortseingang von Altenahr am 27. Juli 2021

          Offener Brief : Altenahr beschwert sich bitter bei Merkel

          In einem Brief an Kanzlerin Merkel und die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Dreyer fordern Betroffene eine Perspektive für das Ahrtal. Die bisherigen Hilfen würden nicht ansatzweise ausreichen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.