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Medienschau : JP Morgan rettet den Konkurrenten Bear Stearns mit Hilfe der Notenbank

  • Aktualisiert am

Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

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          Unternehmensmeldungen

          JPMorgan rettet Bear Stearns

          New York/Washington - Die amerikanischen Notenbank Federal Reserve hat ihren Diskontsatz überraschend um 25 Basispunkte auf 3,25 Prozent gesenkt. Zugleich kündigte sie am Sonntag ein Sonderkreditprogramm an, um großen Finanzfirmen zusätzliches Geld zur Verfügung zu stellen. Praktisch zeitgleich gab JPMorgan Chase die Übernahme der in schweren Liquiditätsproblemen steckenden fünftgrößten amerikanischen Investmentbank Bear Stearns bekannt. Mit 236 Millionen Dollar liegt der Preis des Geschäfts weit unter dem Börsenwert von Bear Stearns zum Ende der vergangenen Woche. Die Fed unterstützt das Geschäft mit einer Sonderfinanzierung. JPMorgan Chase teilte mit, sie werde für die Übernahme von Bear Stearns rund zwei Dollar je Aktie in eigenen Anteilsscheinen zahlen. Am Freitag hatten die Papiere der zuletzt mit massiven Liquiditätsproblemen kämpfenden amerikanischen Investmentbank den Handel noch bei einem Kurs von 30,85 Dollar beendet. Die Gesamtkosten des Geschäfts bezifferte JPMorgan auf sechs Milliarden Dollar. Nach der vollständigen Eingliederung von Bear Stearns in das eigene Geschäft werde es allerdings einen Gewinnzuwachs von einer Milliarde Dollar bringen. Die Übernahme solle innerhalb von rund 90 Tagen abgeschlossen werden. Bear Stearns sagte die für Montag angekündigte Veröffentlichung ihrer Quartalszahlen ab. Die Fed habe sich bereiterklärt, zur Finanzierung von Bear-Stearns-Vermögenswerten mit Liquiditätsproblemen bis zu 30 Milliarden Dollar zur Verfügung zu stellen, teilte JPMorgan weiter mit. JPMorgan werde für sämtliche finanziellen Verpflichtungen von Bear Stearns garantieren. (Reuters)

          Linde peilt für 2008 erneut Umsatz- und Ergebniszuwachs an

          MÜNCHEN - Der Technologiekonzern Linde peilt für das laufende Geschäftsjahr erneut einen Umsatz- und Ergebniszuwachs an. „Für das laufende Geschäftsjahr 2008 rechnen wir auf Konzernebene erneut mit einer Steigerung des Umsatzes und einer überproportionalen Ergebnisverbesserung“, sagte Konzernchef Wolfgang Reitzle am Montag laut Pressemitteilung in München. Die mittelfristigen Ziele bestätigte das im Dax notierte Unternehmen. Bis 2010 peilt das Dax-Unternehmen ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EbitDA) von mehr als drei Milliarden Euro an. Bei der Eigenkapitalrendite (ROCE) will Linde einen Wert von mindestens 13 Prozent erreichen. (dpa-AFX)

          Siemens gibt Gewinnwarnung nach Prüfung von Großprojekten ab

          Die Siemens AG hat in Folge einer Neubewertung von Großprojekten ihre Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr 2007/08 korrigiert. Im laufenden zweiten Quartal sei aus der Überprüfung eine Belastung von rund 900 Millionen Euro zu erwarten, teilte der Dax-Konzern in der Nacht zum Montag mit. Siemens geht davon aus, dass dieses „der größte Teil der zusätzlichen Belastungen“ in 2007/08 ist. Wie hoch die Ergebniskorrektur konkret ausfällt, wollte ein Siemens-Sprecher auf Nachfrage nicht kommentieren. (vwd)

          Gespräche mit Interessenten der Postbank im Gange - Frankfurter Allgemeine Zeitung

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