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Medienschau : Japans Zentralbank lockert Geldpolitik weiter

  • Aktualisiert am

Infineon verkauft seine Handysparte an Intel, der Finanzinvestor OEP will Smartrac kaufen. Sanofi-Aventis bietet 18,5 Milliarden Dollar für Genzyme, Posco kauft 68 Prozent an Daewoo International und Siemens und Nokia bestätigen Gespräche über einen Teilverkauf des Netzwerk-Unternehmens.

          Unternehmensnachrichten

          Infineon verkauft Handysparte für 1,4 Milliarden Dollar an Intel

          Der Chiphersteller Infineon verkauft wie erwartet seine Handysparte an den amerikanischen Technologiekonzern Intel und wird dadurch erheblich kleiner. Der Kaufpreis betrage 1,4 Milliarden Dollar (1,1 Milliarden Euro), die Transaktion solle im ersten Quartal 2011 abgeschlossen werden, teilte das Dax-Unternehmen am Montag in München mit. Schon seit Monaten war über den Verkauf spekuliert worden, Intel galt als möglicher Käufer. Die mittlerweile profitable Handysparte machte 2009 etwa ein Drittel des Jahresumsatzes von Infineon aus. (dpa)

          Finanzinvestor OEP will Smartrac kaufen

          Der amerikanischen Finanzinvestor One Equity Partners will den im TecDax gelisteten niederländischen Funktechnik-Anbieter Smartrac übernehmen. Die Amerikaner wollen 20 Euro je Aktie zahlen, wie aus dem am Montag veröffentlichen Angebot hervorgeht. Das entspricht einem Gesamtpreis von rund 297 Millionen Euro. Smartrac-Vorstand und -Aufsichtsrat teilten mit, das Übernahmeangebot zu unterstützen. Am Freitag war die Smartrac-Aktie mit einem Kurs von gut 17 Euro aus dem Handel gegangen, nachdem sie bereits an den Vortragen kräftig zugelegt hatte.

          Mit dem Kauf durch den finanzstarken Partner sieht sich Smartrac für sein weiteres Wachstum besser gerüstet. Im operativen Geschäft und im Management soll sich den Angaben zufolge nichts ändern. Zusätzlich kündigte Smartrac an, sich über eine zehnprozentige Kapitalerhöhung frisches Geld besorgen zu wollen. Im Oktober sollen die neuen Anteilsscheine zum Preis von 17,50 Euro ausgegeben werden. So will sich das Unternehmen knapp 26 Millionen Euro für sein weiteres Wachstum und den Abbau von Schulden sichern. (dpa-AFX)

          Posco kauft 68 Prozent an Daewoo International

          Der Stahlriese Posco übernimmt 68 Prozent an der südkoreanischen Handels- und Investmentgesellschaft Daewoo International. Posco zahle 3,37 Billionen Won (umgerechnet rund 2,2 Milliarden Euro) für den Anteil, teilte der Hauptgläubiger Korea Asset Management am Montag mit. Posco hatte sich im Mai in einem Bieterwettbewerb um die insolvente Daewoo International Corp durchgesetzt. Der nun gezahlte Preis liegt unter den 3,46 Billionen Won, die Posco ursprünglich geboten hat.

          Die Korea Asset Management Co, die 35,5 Prozent an Daewoo International hält, äußerte sich nicht zu den Gründen für den niedrigeren Preis. Eine mit der Angelegenheit vertraute Person hatte Dow Jones Newswires vergangene Woche gesagt, die Anpassung beim
          Kaufpreis sei auf Abschreibungen auf Vermögenswerte zurückzuführen und sei nichts ungewöhnliches. Der nun gezahlte Preis bedeutet immer noch einen Aufschlag von 52 Prozent auf den aktuellen Marktwert des Anteils, der im frühen Handel am Montag mit 2,21 Bill Won bewertet wurde. (Dow Jones)

          Siemens und Nokia bestätigen Gespräche über NSN-Teilverkauf

          Siemens und Nokia haben Gespräche mit Private-Equity-Gesellschaften über eine Beteiligung an Nokia Siemens Networks (NSN) offiziell bestätigt. „Wir sind immer bereit mit denen zu sprechen, die Ideen und Kapital in die Branche einbringen wollen“, sagte Nokia-CFO Timo Ihamuotila der „Financial Times“ (FT - Montagsausgabe). „Nokia und Siemens werden in jedem möglichen Szenario bedeutende Aktionäre von NSN bleiben“, fügte der Manager hinzu.

          Wie die Zeitung aus informierten Kreise erfuhr, gibt es „eine Handvoll“ Interessenten für eine Beteiligung an dem Telekomausrüster. Der Umfang eines solchen Investments könnte bis zu 1 Milliarden Dollar erreichen, hieß es weiter. (Dow Jones)

          Sanofi-Aventis bietet 18,5 Milliarden Dollar für Genzyme

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