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Medienschau : Japans Exportüberschuss nimmt ab

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Unilever übernimmt Alberto Culver, Bayer erhält FDA-Zulassung für Verhütungspille, Hyundai ruft 140.000 Autos zurück, Medien - Japanisches Kreditinstitut Takefuji steht vor Insolvenz, Norwegens Zentralbank verklagt Citigroup, Sanofi will angeblich mehr für Genzyme bieten, Nestlé gründet Nestlé Health Science, Japan: Abnehmender Exportüberschuss, Neuseeland schränkt Landverkauf an Ausländer ein

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          Unternehmensnachrichten

          Unilever übernimmt Alberto Culver

          Der britisch-niederländische Konsumgüterkonzern Unilever übernimmt den amerikanische Konkurrenten Alberto Culver. Die Unternehmen seien sich einig, Unilever zahle 3,7 Milliarden Dollar in bar, teilte der Konzern am Montag in Amsterdam mit. Unilever ist die drittgrößte Lebensmittel- und Konsumgütergruppe der Welt. Zu ihren Konkurrenten gehören Henkel und Procter & Gamble. Culver hat in den zwölf Monaten bis Ende Juni bei einem Umsatz von fast 1,6 Milliarden Dollar einen Betriebsgewinn von mehr als 250 Millionen Dollar erwirtschaftet. Die Culver-Aktionäre müssen der Übernahme noch zustimmen. (Reuters)

          Bayer erhält FDA-Zulassung für Verhütungspille Beyaz

          Der Pharmahersteller Bayer hat von der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA die Zulassung für die Verhütungspille Beyaz erhalten. Die Pille basiert auf dem Verhütungsmittel Yaz, eine geringer dosierte Version des Mittels Yasmin. Seit mehreren Jahren muss sich Bayer in diesem Bereich mit Generika-Herstellern auseinandersetzen. Im Juli hatte Bayer einen Rückgang der Yaz-Umsätze im zweiten Quartal um 15 Prozent gemeldet, verursacht durch den Generika-Wettbewerb. Im Jahr 2009 erzielte Bayer mit der Produktfamilie um Yasmin einen Umsatz von 1,28 Milliarden Euro. (Dow Jones Newswires)

          Hyundai ruft erneut 140.000 Autos in den Vereinigten Staaten zurück

          Der südkoreanische Autohersteller Hyundai muss erneut Zehntausende Fahrzeuge zurückrufen. Das Unternehmen kündigte am Sonntag an, knapp 140.000 in den Vereinigten Staaten verkaufte Sonata wegen Problemen mit dem Lenkrad in die Werkstätten zurückzuholen. Bisher sei es jedoch nicht zu Unfällen gekommen, teilte Hyundai mit. Der Sonata ist der Verkaufsschlager der Südkoreaner auf dem amerikanischen Markt. Im Februar hatte Hyundai bereits 47.000 Fahrzeuge des gleichen Typs in Südkorea und den Vereinigten Staaten zurückgerufen. Grund waren damals Probleme mit dem Schloss an den Vordertüren. (Reuters)

          Medien - Japanisches Kreditinstitut Takefuji steht vor Insolvenz

          Das japanische Kreditinstitut Takefuji bereitet Medienberichten zufolge seinen Insolvenzantrag vor. Grund für die Lage des Instituts seien Verbindlichkeiten von umgerechnet knapp vier Milliarden Euro, berichtete die Wirtschaftszeitung „Nikkei“. Die Aktien von Takefuji wurden am Montag vom Handel ausgesetzt. Takefuji musste aufgrund gesetzlicher Bestimmungen die Zinsen für seine Angebote senken und in der Vergangenheit erhobene überhöhte Zinsen zurückzahlen. Analysten hatten bereits davor gewarnt, dass Takefuji ums Überleben kämpfen könnte, da es keine große Bank als Unterstützung im Rücken hat. Ein Vertreter von Takefuji, der anonym bleiben wollte, sagte, das Unternehmen prüfe die Medienberichte. Eine weitere Stellungnahme lehnte er ab. Auch die Nachrichtenagenturen Jiji und Kyodo berichteten, dass Takefuji die Insolvenz vorbereite. Die Medienberichte zogen die Papiere von Konkurrenten in die Tiefe. So fielen Acom-Aktien über zehn Prozent, Aiful gaben 16,5 Prozent nach und Promise-Anteilsscheine zwölf Prozent. (Reuters)

          Norwegens Zentralbank verklagt Citigroup auf Schadenersatz

          Weitere Themen

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