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Medienschau : IWH erwartet 2010 stärkeres Wachstum in Deutschland

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Hannover Rück sieht sich auf dem Weg zum Jahresziel, die Gagfah steigert den Gewinn, Jenoptik hebt die Prognose an. Qiagen verbucht einen Rückgang des Betriebsergebnisses. Die Fed in San Francisco sieht eine erhebliche Gefahr einer erneuten Rezession.

          11 Min.

          Unternehmensnachrichten

          Hannover Rück sieht sich auf Weg zum Jahresziel

          Der weltweit viertgrößte Rückversicherer Hannover Rück sieht sich trotz teurer Katastrophen im ersten Halbjahr auf gutem Weg zu seinem Jahresziel. Unter dem Strich peilt der Vorstand für das Gesamtjahr weiterhin einen Überschuss von rund 600 Millionen Euro an, wie das im MDax notierte Unternehmen am Dienstag in Hannover mitteilte. In den ersten sechs Monaten verdiente die Hannover Rück netto knapp 311 Millionen Euro. Dies sind 28 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, als die Übernahme eines Lebensversicherungspakets der niederländischen ING den Gewinn in die Höhe getrieben hatte. Auf dem Gewinn lastete auch die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko. Statt mit 40 Millionen Euro rechnet die Hannover Rück durch das Unglück nun mit einer Schadenbelastung von 89 Millionen Euro. (dpa-AFX)

          Heidelberger Druck verringert Verlust im ersten Quartal

          Der angeschlagene Druckmaschinen-Hersteller Heidelberger Druck hat im ersten Quartal seine Verluste verringert. Der operative Gewinn ohne Sonderkosten lag bei minus 35 Millionen Euro nach einem Verlust von 63 Millionen vor einem Jahr, wie das Unternehmen am Dienstag in Heidelberg mitteilte. Unter dem Strich stand noch ein Verlust von 52 Millionen Euro nach minus 69 Millionen Euro vor einem Jahr. Ihre Jahresprognose bestätigten die Heidelberger. Demnach dürften die Umsätze moderat steigen. Unter dem Strich rechnet das Unternehmen auch im laufenden Jahr mit einem Verlust. (dpa-AFX)

          Qiagen verbucht Rückgang des Betriebsergebnisses

          Das Biotechnologie-Unternehmen Qiagen hat das zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres mit einem prozentual zweistelligen Gewinnwachstum abgeschlossen. Das Betriebsergebnis sank aber wegen höherer Abschreibungen und Vertriebskosten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9 Prozent auf 42,8 Millionen Dollar, wie das TecDax-Schwergewicht am Montag nach Börsenschluss in den Vereinigten Staaten mitteilte.

          Unter dem Strich kletterte der Überschuss auch dank steuerlicher Vorteile aus der Integration von Zukäufen um ein Viertel auf 38,5 Millionen Dollar. Der Umsatz stieg um 9 Prozent auf 262,7 Millionen Dollar und damit weniger stark als im ersten Quartal. In den ersten drei Monaten hatte der Erlös um 20 Prozent zugelegt. Zu konstanten Wechselkursen kletterte der Umsatz im zweiten Jahresviertel um 11 Prozent auf 265,9 Millionen Dollar und lag damit, wie bereits am Markt erwartet wurde, am unteren Ende der Unternehmensprognose (265- 280 Millionen Dollar).

          Das bereinigte Ergebnis je Aktie (EPS) sank von 0,24 Dollar auf 0,22 Dollar. Qiagen erreichte damit das oberen Ende seiner Gewinnerwartung. Bei der Entwicklung des Ergebnisses pro Aktie ist zu berücksichtigen, dass die Anzahl der Aktien durch die Kapitalerhöhung im September im Vergleich zum Vorjahr um rund 19 Prozent gestiegen ist. (dpa)

          Gagfah steigert Gewinn je Einheit

          Der Immobilienkonzern Gagfah hat im ersten Halbjahr sein Ergebnis aus der Vermietung pro Einheit gesteigert. Zwar war der Gewinn nach der Veräußerung von rund 8.500 Einheiten mit 240,3 Millionen Euro 2,4 Prozent niedriger als im Vorjahr (246,1 Millionen Euro), bereinigt um die verkauften Einheiten hat sich das Ergebnis pro Einheit jedoch um durchschnittlich 2,8 Prozent erhöht. Im zweiten Quartal sank das Ergebnis aus der Vermietung von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien auf 115,4 Millionen Euro von 118,9 Millionen Euro im Vorjahresquartal.

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