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Medienschau : IWF pocht auf Griechenland-Zusagen der Europäer

  • Aktualisiert am

Google steigt in Zukunftsmarkt Handy-Bezahlsysteme ein, Microsoft steht nach Rücktrittforderung zu Chef Ballmer, Moody's senkt das Rating neuseeländischer Banken, ACEA: Zahl der Nfz-Neuzulassungen steigt in Europa weiter, Japan: Einzelhandelsumsätze rückläufig - Verbraucherpreise gestiegen, GB: Nationwide-Hauspreisindex steigt im Mai zum Vormonat

          Unternehmensnachrichten

          Google steigt in Zukunftsmarkt Handy-Bezahlsysteme ein

          Der Internetkonzern Google steigt nun auch in das Geschäft mit Handy-Bezahlsystemen ein. Mit „Google Wallet“ könnten Verbraucher künftig auf ihre Kreditkarte verzichten und im Laden oder im Restaurant ihre Rechnung per Telefon bezahlen, erklärte das Unternehmen am Donnerstag. Während dies in Asien schon weit verbreitet ist - in Japan etwa soll bereits jeder fünfte Bürger bei einem mobilen Bezahldienst angemeldet sein - sind die Vereinigten Staaten noch nicht so weit, von Deutschland ganz zu schweigen. Dennoch wetteifern aktuell mehrere Firmen um einen schnellen Einstieg in den vermeintlich lukrativen Zukunftsmarkt. Google zufolge soll das System später einmal weit über das normale Bezahlen hinaus gehen und etwa die Buchung von Flugtickets ermöglichen. Google hofft, das Rennen gegen Rivalen wie etwa den amerikanische Kreditkartenanbieter Visa, große amerikanische Banken und führende amerikanische Mobilfunkfirmen auf diesem Geschäftsfeld zu gewinnen. Visa hat bereits ein Handy-Bezahlsystem mit Großbanken getestet. Marktstart soll noch 2011 sein. „Google Wallet“ soll schrittweise in den Vereinigten Staaten eingeführt werden. Der Start sei für den Sommer in New York und San Francisco geplant. Dazu holt sich Google den Finanzkonzern Mastercard, die Großbank Citigroup, die Telekom-Konzern Sprint und First Data, einen Anbieter von Bezahlsystemen, ins Boot. Der Internetriese hat nach eigenen Angaben bereits mit dem Einzelhändler Macy's, der Fastfood-Kette Subway und dem Outdoor-Ausrüster American Eagle Outfitters vereinbart, dass die Unternehmen das System mit Treue-Punkten und Preisnachlässen unterstützen. „Google Wallet“ soll auf Mobiltelefonen mit dem Google-Betriebssystem Android laufen und die Technologie PayPass von Mastercard nutzen. Die per Handy bezahlte Kaufsumme wird dann vom Kreditkarten-Konto abgebucht. Auch eine Prepaid-Karte von Google ist geplant. (Reuters)

          Microsoft steht nach Rücktrittforderung zu Chef Ballmer

          Nach der Rücktrittsforderung eines einflussreichen Hedgefonds-Managers hat sich der Microsoft-Verwaltungsrat hinter Konzernchef Steve Ballmer gestellt. Die neun Mitglieder, darunter der Vorsitzende und Mitbegründer Bill Gates, würden Ballmer unterstützen, sagte eine Person mit Kenntnis der Vorgänge am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Der Fonds-Manager David Einhorn hatte auf einer Investorenkonferenz dem langjährigen Konzernchef vorgeworfen, in der Vergangenheit festzustecken. Ballmer müsse jemand Neues die Chance geben. „Seine anhaltende Präsenz ist die größte Belastung für die Microsoft-Aktie.“ So heftig hat in der Öffentlichkeit noch kein relevanter Investor Kritik an Ballmer geäußert, über den Anleger unter der Hand schon länger murren. Der 55-Jährige wechselte im Jahr 2000 als Nachfolger von Billionen Gates auf den Chefsessel. Die Aktie des Konzerns legte in New York 2,5 Prozent auf 24,80 Dollar zu. (Reuters)

          KWS bestätigt optimistische Prognose

          Die KWS Saat AG hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2010/2011 (per 30.6.) den Umsatz um fast 12 Prozent auf 656,2 (586,9)* Millionen Euro gesteigert. Das Betriebsergebnis erhöhte sich überproportional zu den Erlösen und kletterte um gut 15 Prozent auf 136,4 (118,2) Millionen Euro. Für das Gesamtjahr bekräftigt KWS die zuletzt angehobene Prognose und erwartet einen Anstieg des Gruppenumsatzes um rund 10 Prozent auf 830 Millionen Euro. Beim Betriebsergebnis (Ebit) wird mit einem Zuwachs um 40 Prozent auf 115 Millionen Euro gerechnet. (Ad-hoc)

          Moody's senkt das Rating neuseeländischer Banken

          Die Ratingagentur hat das Rating der neuseeländischen Einheiten der Banken Commonwealth Bank of Australia, Westpac Banking, Australia & New Zealand Banking Group and National Australia Bank vib Aa2 auf Aa3 gesenkt. Die Gründe: Zu starke Abhängigkeit vom Großhandel auf der Refinanzierungsseite, schwache Wirtschaft und Verschlechterung der Qualität der Bilanzvermögen. (Bloomberg)


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