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Medienschau : Italiens Regierung gewinnt Abstimmung zum Sparpaket

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DuPont erstreitet 920 Millionen Dollar Schadenersatz in Kevlar-Prozess

Der amerikanische Chemiekonzern DuPont & Co hat vor Gericht Schadenersatz in Höhe von knapp 920 Millionen Dollar erstritten. Eine amerikanische Jury verhängte am Mittwoch eine entsprechende Strafe gegen den südkoreanischen Industriekonzern Kolon Industries. DuPont hatte die Koreaner vor zwei Jahren verklagt. Der Vorwurf lautete auf Diebstahl geistigen Eigentums im Zusammenhang mit dem Kunststoff Kevlar, der unter anderem in schusssicheren Westen zum Einsatz kommt. Neben Schadenersatz strebt DuPont eine Strafzahlung in Höhe von 52 Millionen Dollar gegen Kolon an. Außerdem soll eine einstweilige Verfügung verhängt werden, die den Koreanern verbietet, ihr Konkurrenzprodukt zu vermarkten. Laut DuPont soll Kolon von ehemaligen Mitarbeitern mit Informationen zu Kevlar versorgt worden sein, was Kolon ermöglicht habe, den eigenen Werkstoff signifikant zu verbessern. Der südkoreanische Konzern hatte den Vorwurf zurückgewiesen. Man habe keine Geschäftsgeheimnisse verletzt, so eine Kolon-Sprecherin. Kevlar ist für DuPont ein wichtiger Wachstumstreiber. Mit dem Produkt erzielte das Unternehmen im vergangenen Jahr einen Umsatz von 1,4 Milliarden Dollar. Jüngst hatte das Unternehmen 500 Millionen Dollar in eine neue Produktionsstätte in South Carolina investiert. (Dow Jones Newswires)

Facebook verschiebt angeblich den Börsengang

Das soziale Netzwerk Facebook verschiebt seinen geplanten Börsengang einem Zeitungsbericht zufolge mindestens bis September 2012. Das berichtete das Wirtschaftsblatt „Financial Times“ am Mittwochabend auf seiner Internetseite unter Berufung auf mit dem Unternehmen vertraute Personen. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg will demnach erreichen, dass sich seine Mitarbeiter auf Produktentwicklungen und nicht auf Auszahlungen durch den Börsengang konzentrieren. Bislang sei der Schritt für April 2012 erwartet worden. Facebook hat seinen Umsatz in der ersten Jahreshälfte 2011 auf 1,6 Milliarden Dollar verdoppelt. Das Unternehmen wird von privaten Investoren inzwischen mit etwa 80 Milliarden Dollar bewertet und hat 750 Millionen Nutzer. (Reuters)


Wirtschaftsnachrichten

Deutsche Exporte im ersten Halbjahr stark gestiegen

Die deutsche Exportwirtschaft ist im ersten Halbjahr trotz Schuldenkrise auf Hochtouren gelaufen. In den sechs Monaten bis Juni seien die Ausfuhren im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um insgesamt 14,7 Prozent auf 525,6 Milliarden Euro gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag mit. Preisbereinigt bezifferte das Bundesamt den Zuwachs bei den deutschen Exporten auf 10,1 Prozent. Die Exporte in die Länder der Europäischen Union seien aber nicht so stark gestiegen wie die Ausfuhren in die Staaten außerhalb der EU. Nominal habe es im Handel mit den EU-Mitgliedsländern einen Anstieg der Exporte um 13,4 Prozent gegeben, hieß es weiter. Bei den Ausfuhren außerhalb der EU-Grenzen lag der Zuwachs den Angaben zufolge bei 16,7 Prozent. (dpa-AFX)

Italiens Regierung gewinnt Abstimmung zum Sparpaket

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