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Medienschau : Italiens Regierung gewinnt Abstimmung zum Sparpaket

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Esprit-Gewinn fällt 98 Prozent

Beim Bekleidungskonzern Esprit Holdings ist der Gewinn um 98 Prozent eingebrochen. Auschlaggebend waren Kosten für die Schließung von Verkaufsfilialen und der Verkauf des Geschäfts in den Vereinigten Staaten und Kanada. Für die Aktie von Esprit ging es an der Börse Hongkon bis zu 11,6 Prozent abwärts. Für das Geschäftsjahr bis Ende Juni berichtete Esprit am Donnerstag einen Gewinnsturz auf 79 Mill. Hongkong-Dollar, vo 4,23 Milliarden Hongkong-Dollar im Geschäftsjahr zuvor. Analysten hatten in einer Bloomberg-Umfrage im Mittel mit einem Gewinn 3,14 Hongkong-Dollar gerechnet. Der Konzern hat die Rückstellungen für die Schließung von Filialen auf 1,66 Milliarden Hongkong-Dollar gesteigert und damit fast vervierfacht. Der Gewinneinbruch ist bei Esprit der dritte Rückgang de Jahresgewinns in Folge. Der Bekleidungshersteller erzielt fas 79 Prozent seines Umsatzes in Europa, wo die Schuldenkrise di Ausgaben der Verbraucher dämpft. Sonderfaktoren ausgeklammert lag der Gewinn bei 2,35 Milliarden Hongkong-Dollar und damit 30 mitteilte. „Die Marke hat in den vergangenen Jahren allmählich ihre Seele verloren“, hieß es in der Unternehmensmitteilung. „Das Erbe der Marke ist vernachlässigt worden, das Unternehmen hat seine Kundenorientierung verloren.“ Der Umsatz blieb allerdings stabil bei 33,8 Milliarden Dollar Hongkong-Dollar. Für das Geschäftsjahr bis Juni 2012 erwartet das Management wechselkursbereinigt einen Rückgang um drei bis fünf Prozent. Auf Sicht der nächsten vier Jahre peilt Esprit in lokalen Währungen eine Umsatzsteigerung um acht bis zehn Prozent an. Während der Umsatz in China auf Sicht von vier Jahren verdoppelt werden soll, will Esprit in Europa und in der Region Asien- Pazifik 80 Filialen schließen. In Deutschland sollen 24 Geschäfte geschlossen werden, in Frankreich 12 Läden. Im späten Handel notierte die Esprit-Aktie 11,2 Prozent im Minus. Seit Jahresbeginn haben die Titel 55 Prozent ihres Wertes eingebüßt. (Bloomberg)

EU-Kommission befürchtet Derivate-Monopol durch Börsenfusion

Die geplante Fusion der Deutschen Börse mit der Nyse Euronext zum weltgrößten Marktbetreiber bereitet der EU-Kommission weiter Kopfzerbrechen. Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia fürchtet eine zu starke Marktmacht der neuen Riesenbörse, wie er am Donnerstag bei einer Finanzkonferenz im polnischen Breslau sagte. „In diesem speziellen Fall machen wir uns Sorgen, dass ein sehr großer Mitspieler die Derivate-Märkte in Europa monopolisieren könnte“, sagte Almunia. Die EU werde keine Fusion akzeptieren, die den Marktzugang oder die Flexibilität der Nutzer begrenzen würde. Deutsche Börse und Nyse Euronext wollen zusammen den weltgrößten Börsenkonzern schmieden. Im immer härter werdenden Kampf um Marktanteile und Margen hat ein Börsenriese bessere Chancen, lautet ihr Kalkül. Die EU-Kommission will bis zum 13. Dezember bekanntgeben, ob und unter welchen Bedingungen sie den Zusammenschluss zulässt. Offen ist, ob sie die Abgabe von Geschäftsbereichen fordert. (Reuters)

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