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Medienschau : Ist der Ölpreis zu hoch?

  • Aktualisiert am

Danone: Umsatz unter Erwartungen,Volvo: Verlust etwas geringer als befürchtet, AmEx: Gewinn minus 21 Prozent ein, Hynix wieder in der Gewinnzone, Amazon steigert Gewinn um 68 Prozent, ThyssenKrupp findet Käufer für Safway, Wal-Mart: 2009 schwaches Wachstum, Austrian Airlines: Squeeze -Out, Wacker Chemie im Blick - MEMC mit unerwartet hohem Verlust, IEA warnt vor Folgen eines schnellen Ölpreis-Anstiegs, Devisen: Euro steigt auf neues Jahreshoch, Aufträge im Bauhauptgewerbe: plus drei Prozent, China treibt Ausbau der Windenergie voran

          6 Min.

          Unternehmen

          Danone: Umsatz unter Erwartungen

          Der französische Lebensmittelkonzern Danone hat im dritten Quartal weniger umgesetzt als am Markt erwartet wurde. Für das laufende Geschäftsjahr bekräftigte der Nahrungsmittelkonzern seine Ziele und zeigte sich zuversichtlich für das kommende Geschäftsjahr. Für das zweite Halbjahr erwarte Danone ein Plus beim Umsatz auf vergleichbarer Fläche von 4 Prozent, teilte das Unternehmen am Freitag in Paris mit. Im dritten Quartal sei der Umsatz um 1,7 Prozent auf 3,78 Milliarden Euro gefallen. Auf vergleichbarer Fläche wies Danone dagegen ein Plus von 4,1 Prozent aus. Analysten hatten im Schnitt mit einem Umsatz in Höhe von 3,82 Milliarden Euro gerechnet. (dpa-AFX)

          Volvo: Verlust etwas geringer als befürchtet

          Der weltweit zweitgrößte Lkw-Bauer Volvo ist im dritten Quartal in die roten Zahlen gerutscht. Der schwedische Rivale von Weltmarktführer Daimler wies am Freitag einen operativen Verlust von 3,3 Milliarden Kronen (rund 322 Millionen Euro) aus nach einem Gewinn von 3,2 Milliarden Kronen vor einem Jahr. Analysten hatten allerdings mit einem noch größeren Fehlbetrag von 4,0 Milliarden Kronen gerechnet. An seiner Prognose eines massiven Abschwungs des Lkw-Geschäfts in den wichtigsten Märkten hielt der Konzern fest. (Reuters)

          AmEx: Gewinn minus 21 Prozent ein

          Die Zurückhaltung seiner Kunden hat dem Kreditkartenanbieter American Express (AmEx) im dritten Quartal einen Gewinneinbruch von 21 Prozent beschert. Immerhin übertraf AmEx damit die Erwartungen der Analysten, zudem nahm das Abwärtsmomentum und das Volumen fauler Kredite im Vergleich zu den Vorquartalen ab. Zwischen Juli und Ende September sank der Gewinn auf 640 Millionen Dollar oder je Aktie 0,53 Dollar. Im Vorjahresquartal fielen noch 815 Millionen Dollar oder 0,70 Dollar pro Anteilschein an. Der Umsatz ging um 16 Prozent auf 6,02 Milliarden Dollar zurück. Analysten hatten im Schnitt mit einem Gewinn von lediglich 0,38 Dollar je Aktie bei Erlösen von 5,92 Milliarden Dollar gerechnet. Die durchschnittlichen Ausgaben der Kreditkartenkunden der American Express Co mit Sitz in New York fielen im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahr um 3 Prozent auf 2.851 Dollar. Da der Rückgang im zweiten Quartal noch 12 Prozent betrug, deutete sich mit der jetzigen Veränderungsrate eine Trendwende bei den Konsumausgaben der Kreditkartenkunden an. Positiv war auch die Entwicklung bei den Abschreibungen auf die Kreditkartenschulden. Zwar schrieb American Express 8,9 Prozent und damit einen relativ hohen Anteil der ausstehenden Forderungen ab. Doch da die Rate mit 10 Prozent im zweiten Quartal noch höher lag, zeichnete sich auch hier eine Entspannung an. Anlegern genügte dies aber offenbar nicht. Die Aktie gab im nachbörslichen amerikanische Handel um 0,5 Prozent auf 36,25 Dollar nach. (Dow Jones Newswires)

          Chiphersteller Hynix wieder in der Gewinnzone

          Der weltweit zweitgrößte Speicherchiphersteller Hynix hat nach sieben Verlustquartalen in Folge im dritten Vierteljahr 2009 wieder schwarze Zahlen geschrieben. Geholfen hat dabei eine Wende bei den Preisen für Speicherchips, die lange Zeit immer weiter gefallen waren. In dem Vierteljahr bis Ende September verbuchte Hynix einen Reingewinn von 246 Milliarden Won (207,1 Millionen Dollar), wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Er lag damit leicht unter den Analystenerwartungen von 258 Milliarden Won. Vor Jahresfrist musste Hynix noch einen Verlust von 1,67 Billionen Won verkraften; im vorangegangen Quartal dieses Jahres war es noch ein Minus von 58 Milliarden Won. Analysten gehen davon aus, das das Unternehmen von einer Wiederbelebung des PC und Server-Marktes im kommenden Jahr profitieren werde. (Reuters)

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