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Medienschau : Irische Banken brauchen 24 Milliarden Euro

  • Aktualisiert am

Gewinn- und Umsatzwarnung bei Logitech, Barry Callebaut wächst profitabel, GM verkauft Anteile an Delphi für 3,8 Milliarden, Ally kommt Milliarden-Börsengang näher, Tepco lehnt Finanzhilfen und Verstaatlichung ab, Toyota erhöht in den Vereinigten Staaten die Preise, EZB akzeptiert alle irischen Staatspapiere als Sicherheit, Österreich mit höherem Haushaltsdefizit 2010, Chinas Einkaufsmanagerindex etwas höher, Japans Kfz-Absatz fällt im März deutlich, weitere Leitzinserhöhung in Vietnam

          8 Min.

          Unternehmensnachrichten

          Gewinn- und Umsatzwarnung bei Logitech

          Der Computerzubehör-Hersteller Logitech hat für sein gerade endendes Geschäftsjahr eine Gewinn- und Umsatzwarnung ausgegeben. Grund dafür seien schwache Geschäfte in Europa, Nahost und Afrika, teilte der weltgrößte Hersteller von Computer-Mäusen am Donnerstag mit. Der schweizerisch-amerikanische Konzern kürzte nach amerikanische Börsenschluss seine Prognose für den operativen Gewinn für das Finanzjahr 2011 (per Ende März) auf 140 bis 150 Millionen Dollar von zuvor 170 bis 180 Millionen. Beim Umsatz erwartet Logitech nun 2,35 bis 2,37 Milliarden Dollar nach zuvor 2,4 bis 2,42 Milliarden. Die Umsatzvorhersage hatte der Konzern, der auch Webkameras, Lautsprecher und Tastaturen herstellt, erst im Januar angehoben. Logitech-Aktien verloren im nachbörslichen Handel rund neun Prozent. (Reuters)

          Barry Callebaut wächst profitabel

          Die Produkte des weltgrößten Schokolade-Lieferanten Barry Callebaut treffen die Geschmacksnerven der Konsumenten in den Schwellenländern. In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2010/11 steigerte der Schweizer Kakao- und Schokoladehersteller den Gewinn stärker als erwartet um neun Prozent auf 158,8 Millionen Franken (121,7 Millionen Euro). Der Umsatz kletterte um 3,1 Prozent auf 2,748 Milliarden Franken, die verkaufte Menge legte um 7,1 Prozent zu, wie der Konzern am Freitag mitteilte. Analysten hatten mit einem Reingewinn von 153 Millionen und einem Umsatz von 2,780 Milliarden Franken gerechnet. Insgesamt fiel das Wachstum doppelt so stark aus wie das des Gesamtmarkts, hieß es. Barry Callebaut rechnet unverändert damit, die Verkaufsvolumina bis 2012/13 durchschnittlich um sechs bis acht Prozent pro Jahr zu steigern. Zudem erwartet der Konzern ein zumindest gleich hohes durchschnittliches Wachstum des operativen Gewinns (Ebit) in Lokalwährungen. (Reuters)

          General Motors verkauft Anteile an Zulieferer Delphi für 3,8 Milliarden

          Die Opel-Mutter General Motors hat seine Anteile am Zulieferunternehmen Delphi Automotive für 3,8 Milliarden Dollar verkauft. Käufer der Papiere war Delphi selbst. Das Unternehmen übernahm zudem Delphi-Anteile vom Pensionsversicherer PBGC für 594 Millionen Dollar. GM wird durch den Verkauf nach eigenem Bekunden im ersten Quartal 2011 einen Buchgewinn von 1,6 Milliarden Dollar erzielen. Delphi wurde 1999 von GM abgespalten und musste 2005 Insolvenz anmelden. Nach dem Ende des Verfahrens 2009 kauften GM und PBGC Anteile an dem Unternehmen. Der Konkurrent von Unternehmen wie Robert Bosch, Continental, Denso oder ZF Friedrichshafen erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz von 13,8 Milliarden Dollar. (Reuters)

          Ally kommt Milliarden-Börsengang näher

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