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Medienschau : Inflation und Schuldenkrise dämpfen deutsche Konsumlaune

  • Aktualisiert am

Applied Materials mit Umsatzwarnung, Gesco verdient gut und erhöht Dividende, Ungarn kauft mit IWF-Geldern MOL-Anteil, Washington Mutual soll im August aus Insolvenz kommen, Juncker - Zahlungsaufschub für Griechenland möglich, Japans Exporte fallen im April erneut, DIHK: Energie- und Rohstoffpreise gefährden Aufschwung

          Unternehmensnachrichten

          Applied Materials gibt Umsatzwarnung heraus

          Der amerikanische Chipausrüster Applied Materials hat für das dritte Quartal eine Umsatzwarnung herausgegeben. Das Unternehmen rechne mit einem Rückgang der Umsatzerlöse um drei bis zehn Prozent verglichen mit dem zweiten Quartal, teilte der Konzern am Dienstag nach Börsenschluss mit. Analysten waren bislang von einem Anstieg zum Vorquartal um 0,7 Prozent auf 2,79 Milliarden Dollar ausgegangen. Applied Materials begründete die enttäuschende Prognose damit, dass Kunden ihre Bestellungen nach dem verheerenden Erdbeben in Japan verschoben hätten. Im zweiten Quartal steigerte das Unternehmen Umsatzerlöse und Gewinn. Der Umsatz erhöhte sich um 24 Prozent auf 2,86 Milliarden Dollar und übertraf damit die Markterwartungen von durchschnittlich 2,77 Milliarden Dollar. Der Gewinn ausschließlich Sonderposten legte auf 501 Millionen Dollar von 292 Millionen Dollar zu. Die Applied-Aktie gab nachbörslich 1,9 Prozent auf 13,45 Dollar nach. (Reuters)

          Gesco verdient gut und erhöht Dividende

          Die Beteiligungsgesellschaft Gesco ist im Geschäftsjahr 2010/11 kräftig gewachsen und will ihre Dividende um mehr als die Hälfte anheben. Wie die Gesco AG am Dienstag mitteilte, kletterte der Umsatz in den zwölf Monaten per Ende März auf 335,2 (Vorjahr 277,7) Millionen Euro. Der Jahresüberschuss nach Anteilen Dritter erreichte 15,3 (8,9) Millionen Euro. Diese Zahlen liegen leicht über der zuletzt im Februar 2011 angehobenen Planung, so Gesco. Auf Basis der vorläufigen Zahlen sollen 2,00 Euro je Aktie an die Aktionäre ausgezahlt werden. Damit läge die Ausschüttung um 54 Prozent über dem Vorjahreswert von 1,30 Euro. Den Abschluss für das Geschäftsjahr 2010/11 und den Ausblick für das Geschäftsjahr 2011/12 will der Wuppertaler S-Dax-Konzern anlässlich der Bilanzpressekonferenz am 7. Juni vorlegen. (Dow Jones Newswires)

          Ungarn kauft mit IWF-Geldern MOL-Anteil

          Ungarn ist wieder Aktionär des Budapester Energiekonzerns MOL. Wie die Regierung am Dienstag mitteilte, wurden 21,2 Prozent an der MOL Nyrt von der russischen Surgutneftegas JSC für 1,88 Milliarden Euro gekauft. Ungarn will den Kaufpreis mit Geldern bezahlen, die das Land vom Internationalen Währungsfonds 2008 erhalten hat. Der Deal werde keine Auswirkungen auf das Budgetdefizit des Landes haben. Surgutneftegas hatte den Anteil Anfang 2009 von der österreichischen OMV AG für 1,4 Milliarden Euro gekauft. Ungarn hatte den Budapester Konzern während der vergangenen zwei Jahrzehnte vollständig privatisiert. Mit dem jetzigen Kauf, mit dem die Regierung ihren Einfluss auf wichtige Unternehmen sichern will, steigt der Staat zum größten Einzelaktionär von MOL auf. (Dow Jones Newswires)

          Washington Mutual soll im August aus Insolvenz kommen

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