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Medienschau : Inflation in Indien auf 16-Monatshoch

  • Aktualisiert am

Kreise - Brenntag plant Börsengang für den 29. März, MAN setzt sich für längere Kurzarbeit ein - keine Trendwende, Celesio : „Auf dem Weg zu alter Stärke“, CNOOC steigt bei Bridas ein, Smartrac erwartet weiteres Umsatzwachstum, Deutsche Telekom will neue Geschäftsfelder - Spiegel, Tom Tailor: Börsengang zum Abbau der Verschuldung, Inflation in Indien auf 16-Monatshoch, Japan: Verbraucher etwas weniger pessimistisch - Monatsbericht: Zuversichtlicher für die Konjunktur, China lehnt Yuan-Aufwertung ab, Demonstranten belagern Regierung in Bangkok

          Unternehmen

          Krones verbucht 2009 erstmals Verlust

          Nach neun Rekordjahren in Folge hat der weltgrößte Hersteller von Abfüllanlagen Krones 2009 einen Verlust gemacht. Der Fehlbetrag - der erste seit Firmengründung im Jahr 1951 - belief sich auf 34,5 Millionen Euro, wie der Konzern am Montag in Neutraubling in der Oberpfalz mitteilte. Vor Jahresfrist hatte noch ein Gewinn von 106,5 Millionen Euro zu Buche gestanden. Analysten hatten einen geringeren Fehlbetrag erwartet. Der Umsatz sackte nach vorläufigen Zahlen 2009 um 22 Prozent auf 1,85 Milliarden Euro ab. Der Auftragseingang brach um 18 Prozent auf 1,916 Milliarden Euro ein. Im vierten Quartal seien aber wieder mehr Bestellungen eingegangen, hieß es. Für 2010 bekräftigte Krones, dass der Umsatz im ersten Halbjahr wieder steigen soll. Erwartet wird fürs Gesamtjahr ein Plus zwischen fünf und 15 Prozent sowie „die Rückkehr zu nennenswerten positiven Ergebnissen“. (Reuters)

          Kreise - Brenntag plant Börsengang für den 29. März

          Nach Kabel Deutschland und Tom Tailor hat sich Kreisen zufolge nun auch der Chemikalienhändler Brenntag auf einen Börsengang noch vor Ostern festgelegt. Die Erstnotiz sei für den 29. März geplant, sagten drei mit den Plänen Vertraute am Sonntag. Die Preisspanne solle am Montag bekanntgegeben werden. Die Emissionsbanken wollten sich dazu nicht äußern. Der Börsengang des Unternehmens aus Mülheim an der Ruhr soll den Kreisen zufolge rund 800 Millionen Euro einspielen. Davon sollten 500 Millionen Euro Brenntag und rund 300 Millionen dem bisherigen Eigentümer BC Partners zufließen. Brenntag liefert sich damit ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Kabel Deutschland um den größten Börsengang hierzulande seit mehr als zwei Jahren. Der Münchener Kabelnetzbetreiber will am 22. März an den Markt gehen und kommt in der Mitte der Preisspanne auf 700 Millionen Euro. Am oberen Rand wären einschließlich der Mehrzuteilung bis zu 880 Millionen Euro möglich. Der für den 26. März geplante Börsengang von Tom Tailor soll dem Hamburger Modeunternehmen 140 Millionen Euro bringen. Noch vor Ostern wird auch der chinesische Bad-Armaturenhersteller Joyou an der Frankfurter Börse erwartet. Bei ihm ist eine Kapitalerhöhung in dreistelligem Millionenvolumen geplant. (Reuters)

          MAN setzt sich für längere Kurzarbeit ein - keine Trendwende

          Der Nutzfahrzeug- und Motorenhersteller MAN spricht sich für eine Verlängerung der Kurzarbeit aus. „Wenn sich die Situation nicht verbessert, würde ich eine Verlängerung dieses Instruments unterstützen“, sagte Finanzvorstand Frank Lutz dem „Handelsblatt“ (HB/Montag). Im Sommer müsse der Konzern über weitere Kurzarbeit entscheiden. MAN hatte im Unternehmen Kurzarbeit im ersten Halbjahr 2009 eingeführt. Die Lage auf dem Lastwagenmarkt bleibe vorerst weiter schwierig, sagte Lutz weiter. Anders als die Konkurrenz bei Daimler kann Lutz noch keine Trendwende ausmachen. „Wir sehen einen leichten Aufwärtstrend bei den Auftragseingängen, sind aber weiter sehr vorsichtig. Wir halten es für verfrüht, um eine Trendwende am Markt auszurufen“, sagte der Manager, der seit Dezember Finanzvorstand des Dax-Konzerns ist. Eine mögliche Allianz mit dem schwedischen Wettbewerber Scania treibt der Münchener Konzern derzeit nicht aktiv voran, sondern konzentriert sich auf die Expansion in den Schwellenländern. „Die wünschenswerte Zusammenarbeit mit Scania hat daher keine oberste Priorität“, sagte Lutz. Volkswagen ist Großaktionär beider Nutzfahrzeughersteller. VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piech hat sich mehrfach für ein engeres Zusammenrücken der beiden Hersteller ausgesprochen. (dpa-AFX)

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