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Medienschau : Infineon senkt Ausblick für Com-Sparte

  • Aktualisiert am

Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

Inflationssorgen allenthalben: Die Fed-Vertreter Fisher und Stern schlagen Alarm und schließen eine Zinserhöhung nicht aus, EU-Währungskommissar Joaquin Almunia nennt den Inflationsdruck sehr beunruhigend. Dafür sind die Hauspreise in Großbritannien im Mai so stark wie nie gefallen.Air Berlin bremst ebenso wie Infineon die Gewinnerwartungen, Sixt steigert Umsatz und Gewinn im ersten Quartal, Axel Springer verzeichnet dank des Verkaufs von ProSieben einen Gewinnsprung, die Deutsche Wohnen dagegen einen Verlust. EM.Sport wird seine Unterhaltungssparte endlich los, derweil Time-Warner beteuert, AOL gar nicht loswerden zu wollen.

          Unternehmen

          Infineon senkt Ausblick für den Kommunikationsbereich im dritten Quartal

          Die Infineon Technologies AG, Neubiberg, senkt wegen Schwierigkeiten bei einigen Projekten ihre Prognosen für die Kommunikationssparte (COM). Der Umsatz werde im dritten Quartal des Geschäftsjahres 07/08 „in etwa auf dem Niveau des Vorquartals“ bleiben, teilte der Halbleiterhersteller am Donnerstag mit. Im zweiten Quartal lag der Umsatz von COM bei 302 Millionen Euro.

          Grund für den geänderten Ausblick seien geringere Volumina bei einigen Projekten im Mobilfunkgeschäft. Infineon erwartet, dass der revidierte Umsatzausblick in Verbindung mit Ausgaben im Zusammenhang mit kundenspezifischen Produktanpassungen für den Hochlauf der neuen Plattformen zu einem Rückgang des Ebit vor Sondereffekten im Vergleich zum Vorquartal führt. Dies lag im zweiten Quartal bei minus 29 Millionen Euro.

          Ursprünglich hatte Infineon in der Sparte ein Ebit vor Sondereffekten von minus 25 Millionen Euro erwartet. Für das vierte Quartal erwartet Infineon eine Verbesserung bei Umsatz und Ebit vor Sondereffekten im Vergleich zum dritten Quartal. (Dow Jones)

          Air Berlin bremst Gewinnerwartungen

          Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Air Berlin bremst aufgrund der hohen Kerosinpreise ihre Gewinnerwartungen für das laufende Jahr erneut. Das Unternehmen rechne mit einem positiven Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit), teilte Air Berlin am Donnerstag mit. Zuvor hatte Air Berlin noch ein Ebit von 73 bis 120 Millionen Euro imn Aussicht gestellt. Das Erreichen dieses Zielkorridors werde durch die rasant steigenden Treibstoffkosten erschwert, hieß es.

          Im ersten Quartal verringerte Air Berlin den Verlust vor Zinsen und Steuern auf 67,7 Millionen von 85 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum und übertraf damit die Erwartungen von Analysten, die mit einem Minus von 71 Millionen Euro gerechnet hatten. (Reuters)

          EM.Sport wird Unterhaltungssparte endlich los

          Das Medienunternehmen EM.Sport wird seine Unterhaltungssparte endlich los. Das belgische Medienunternehmen Studio 100, ein Anbieter von Kinder- und Jugendunterhaltung, werde die einstigen Wurzeln von EM.Sport für zunächst 41 Millionen Euro übernehmen, teilte der Münchener Konzern am Donnerstag mit. Der Verkaufspreis könnte sich wegen Anpassungen des Working Capital noch erhöhen.

          EM.Sport will sich auf das lukrativere Geschäft mit Sport konzentrieren und hatte die Unterhaltungssparte im vergangenen Jahr zum Verkauf gestellt. Der Verkaufsprozess gestaltete sich wegen der schlechten Nachfrage aber als schwierig. (Reuters)

          Deutsche Wohnen mit Verlust im Quartal

          Die Wohnimmobilienfirma Deutsche Wohnen hat im ersten Quartal rote Zahlen geschrieben. Wie das im Kleinwertesegment SDax gelistete Unternehmen am Donnerstag mitteilte, beläuft sich der Fehlbetrag auf 22,7 Millionen Euro. Die Gesellschaft begründete den Verlust mit dem veränderten Zinsniveau, woraufhin die Bewertung von Zinsswaps angepasst werden musste. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) sei allerdings um 15 Prozent auf 32,9 Millionen Euro gestiegen. Operativ sei das erste Quartal damit besser gelaufen als geplant, hieß es. Die Nettokaltmieten konnten um 2,5 Prozent im Vergleich zum Ende Dezember gesteigert werden.(Reuters)

          Sixt steigert Umsatz und Gewinn im ersten Quartal

          Der Autovermietungskonzern Sixt hat im ersten Quartal 2008 Konzerngewinn und Umsatz gesteigert. Von Januar bis März sei der Konzernumsatz um 11,9 Prozent auf 405,9 (362,5) Millionen Euro gestiegen, teilte die in Pullach bei München ansässige Sixt AG am Donnerstag mit. Dabei habe sich der Konzernüberschuss um 9,4 Prozent auf 24,8 (22,7) Millionen Euro erhöht.

          Der Umsatz im Vermiet- und Leasinggeschäft habe sich um 13,4 Prozent auf 350,9 (309,4) Millionen Euro erhöht. Zudem sei der operative Umsatz im Auslandsgeschäft um 24,6 Prozent auf 73,5 (59,1) Millionen Euro gestiegen.

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