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Medienschau : Immer mehr Firmen ohne Deckung durch Warenkreditversicherer

  • Aktualisiert am

Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

Q-Cells erwartet ein schwächeres Branchenwachstum, Samsung und LG senken angeblich die Absatzprognosen für 2009, Continental plant Kurzarbeit, Microsoft will von Yahoo! das Suchgeschäft für 20 Milliarden Dollar kaufen, das GM-Direktorium überarbeitet sein Konzept für den Erhalt von Regierungshilfen und bittet in Schweden, ebenso wie Ford, um Staatshilfen.Der amerikanische Einzelhandel steht vor trüben Weihnachten, die Unterhaltungselektronik-Branche erwartet 2009 ein leichtes Minus, die Autobranche ein schwaches Jahr.Japan steht nach Äußerungen des Finanzministers trotz des Konjunkturprogramms vor einer Deflation, Indiens Industrieproduktion schrumpft erstmals seit dem April 2005, Südkoreas Exporte brechen deutlich ein, Chinas Präsident warnt vor den Folgen der Weltwirtschaftskrise, die Finanzkrise erreicht Dubai und die polnische Regierung senkt die Wachstumsprognose für 2009 .Die deutsche Wirtschaft macht Front gegen Merkels Steuerpolitik und Baden-Württembergs Finanzminister gegen den Sonderfonds zur Bankenrettung.

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          Unternehmen

          Rettung von Qimonda zeichnet sich ab

          Der schwer angeschlagene Speicherchip-Hersteller Qimonda rechnet mit einer baldigen Partnerschaft. „Qimonda verzeichnet Fortschritte bei seinen Gesprächen mit verschiedenen potenziellen strategischen Investoren und Finanzinvestoren“, teilte die Infineon-Tochter am Montag in München mit. „Die Unternehmensleitung geht davon aus, dass sich eine dieser Möglichkeiten soweit konkretisieren könnte, dass sie in den kommenden Wochen bekannt gegeben werden kann“.

          Das Unternehmen warnt allerdings: „Für den Fall, dass keine der strategischen und finanziellen Initiativen, die Qimonda aktuell verfolgt, realisierbar ist und keine anderen Lösungen umgesetzt werden können und sich das Branchenumfeld von Qimonda weiter verschlechtert oder die Maßnahmen des Unternehmens zur Reduzierung seines Barmittelbedarfs nicht greifen, geht Qimonda davon aus, dass im ersten Kalenderquartal 2009 Liquiditätsengpässe in Teilen seines Betriebs entstehen könnten, die sich auf die Fähigkeit des Unternehmens auswirken könnten, sein Geschäft weiter zu betreiben.“

          Unterdessen erklärte der Freistaat Sachen nach Angaben des „Handelsblatts“ es gebe keine Alternative zu staatlicher Hilfe für das Unternehmen. Schließlich sei Dresden „der letzte europäische Standort für Mikroelektronik“, sagte der Wirtschaftsminister des Landes, Thomas Jurk der Zeitung. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur dpa wünscht Qimonda eine Bürgschaft von Bund und Land in Höhe von 500 Millionen Euro. Entsprechende Gespräche mit den Regierungen laufen. (dpa-AFX)

          Samsung und LG senken Absatzprognosen für 2009

          Die südkoreanischen Handyhersteller Samsung Electronics und LG Electronics haben einem Zeitungsbericht zufolge aufgrund der weltweiten Konjunkturflaute ihre Absatzprognose für 2009 gesenkt. Das berichtet das Wirtschaftsblatt „Maeil“ am Montag unter Berufung auf Broker. Samsung, der weltweit zweitgrößte Handyhersteller hinter Nokia, habe sein Verkaufsziel um rund acht Prozent auf 222,8 Millionen Stück zurückgenommen.

          LG rechne nur noch mit dem Verkauf von 105,8 Millionen Handys, was einem Rückgang von zwölf Prozent entspreche, berichtet das Blatt weiter. Sprecher der beiden Unternehmen sagten unabhängig voneinander, dass sie ihre Prognosen für das kommende Jahr noch nicht abgegeben hätten.

          Im dritten Quartal 2008 kam Samsung auf einen weltweiten Marktanteil von 17,1 Prozent. LG Electronics belegte mit einem Anteil von 7,8 Prozent den fünften Platz hinter Sony Ericsson und Motorola.

          Marktforschern zufolge wird die globale Konjunkturkrise die Handy-Hersteller im kommenden Jahr mit voller Wucht treffen. Der Absatz von Mobiltelefonen werde rund vier Prozent sinken, teilte das britische Marktforschungsunternehmen Gartner am vergangenen Dienstag mit. Die Produzenten von Mobiltelefonen waren bislang von der Wirtschaftsabkühlung vergleichsweise wenig betroffen. (Reuters)

          Unterhaltungselektronik-Branche erwartet 2009 leichtes Minus

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